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Wer von Euch oder Euern " Kindern " ........

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Wer von Euch oder Euern " Kindern " ........
« am: Montag, 07. Mai. 2007, 18:25:57 »

Hallo ihr Lieben,

wer von Euch oder Euern " Kindern "war schon im Ausland berufst?tig und wie alt wart ihr / diejenigen zu dem Zeitpunkt..... ?
Unsere Gro?e m?chte sich ihren Traum erf?llen .... ein Jahr Australien.....

Es wohnen zZ zwei Seelen in meiner Brust, so f?hle ich mich jedenfalls.....
- fragt man mich als Mensch, dann w?rd ich sogar beim Koffer packen helfen , aber pronto.....
- frag man mich als Mutter, dann w?rd ich sie am liebsten festbinden ( sie wei?, das ich das nie machen w?rde, aber ich rede immer ganz offen dar?ber was ich f?hle )

Darum hab ich mir gedacht, ich frage hier mal nach, wie das bei euch so aussah .....

Ich danke im Voraus f?r eure Antworten.

LG
villa winzig
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creadoo
« am: Montag, 07. Mai. 2007, 18:25:57 »

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Re: Wer von Euch oder Euern " Kindern " ........
« Antworten #1 am: Montag, 07. Mai. 2007, 19:08:28 »

Hallo Villa Winzig,

mir ginge es ähnlich wie Dir, da schlagen auch zwei Herzen in meiner Brust.

Allerdings muß ich sagen, dass die Welt durch das Internet sehr klein geworden ist, d.h. selbst wenn deine Tochter nach Australien geht über Internet und Web-Cam könntet Ihr euch jeden Tag sehen.

Sicherlich ist es nicht dasselbe, aber immerhin die Möglichkeit besteht grundsätzlich. Ich bin vor über 20 Jahren innerhalb Deutschlands über 350 Kilometer von meiner Mutter weggezogen und wir konnten "nur" telefonieren und
wegen der Berufstätigkeit uns auch nicht oft sehen. Wenn damals das Internet so weit wie heute gewesen wäre...

Desweiteren ist ein Jahr Auslandsaufenthalt heute fast die Grundlage für jeden guten Job. Einmal wegen der Erfahrung und wegen der Sprachkenntnisse.

LG Angelika
creadoo
« Antworten #1 am: Montag, 07. Mai. 2007, 19:08:28 »

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Re: Wer von Euch oder Euern " Kindern " ........
« Antworten #2 am: Montag, 07. Mai. 2007, 21:02:51 »

Hallo,

die Tochter eines Freundes ist seit einem halben Jahr wieder zuhause. Sie ist nach dem Abi für ein Jahr nach Australien gegangen, es war so eine Gruppe von Mädels, die überall arbeiten gehen und sich mit diesem Geld das Leben dort verdienen. Für die Eltern war es natürlich die Hölle, schließlich ist das weit weg, das Land ist riesig groß, sie hatte auch noch gerade seit ein paar Monaten einen neuen Freund, aber sie hat das ganze durchgezogen und ist superfroh, dass sie das gemacht hat. Ich sehe das so wie Sonnenmaus: im Berufsleben ist das ein riesiger Pluspunkt, die Sprache kann man nach diesem Jahr perfekt und es bringt einen jungen Menschen unheimlich weiter, wenn er mal ein Jahr so ganz auf sich gestellt war und ein ganz anderes Leben kennengelernt hat.

Wie heißt es so schön: man soll seinen Kindern Flügel geben, sie loslassen. Aber wie die Mutter sich dabei fühlt, danach fragt keiner icon_wink

Für Deine Tochter ist das eine ganz großartige Sache, sie wird Dich genauso vermissen, wie Du sie, aber irgendwann muß sie ja mal aus dem Nest hopsen.

Viele Grüße

Baila
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creadoo
« Antworten #2 am: Montag, 07. Mai. 2007, 21:02:51 »

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Re: Wer von Euch oder Euern " Kindern " ........
« Antworten #3 am: Montag, 07. Mai. 2007, 21:15:31 »

lass sie das auf jedenfall machen es kann nur von vorteil sein ich leb im ausland seit ich 30 bin !
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creadoo
« Antworten #3 am: Montag, 07. Mai. 2007, 21:15:31 »

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Re: Wer von Euch oder Euern " Kindern " ........
« Antworten #4 am: Montag, 07. Mai. 2007, 21:35:58 »

Hallo ihr Lieben,

 Oops ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt......
Natürlich würde ich meiner Tochter beiseite stehen, wenn sie es tun würde, im Moment ist ja alles noch in Planung.

1. es ist nun das Ergebnis unserer Erziehung, da wir sie schon immer versucht haben, so zu erziehen, das sie ihren eigenen Weg gehen.
2. reist sie schon seit dem sie 3 Monate alt war.
3. es ist ihr Leben und sie ist erwachsen
4. es ist ihr Geld, denn sie hat eisern gespart  ( jaja, ich weiß, wir sind die wegen Geiz ausgewiesenen                           Schotten   icon_wink)
Sie hat jetzt die Chance dazu, die kommt so schnell nie wieder.....
Es käme mir nie in den Sinn, dagegen etwas zu unternehmen. Junge Menschen werden am schnellsten erwachsen, wenn sie auf eigenen Füssen stehen müssen.


Ich würde nur gern wissen, wie die Mütter damit umgegangen sind, bzw. was die Reisenden so alles erlebt haben .
Z.B. Ob alles gut gegangen ist, oder ob es Dinge gab, die man nicht machen sollte,.... halt persönliche Eindrücke....

LG
villa winzig

( hihi, die Große hat ja schon weiter gedacht, denn wenn sie weg ist, könnte ich ja ihr Zimmer als Nähzimmer nehmen, damit ich keine Langeweile bekomme.....    icon_rolleyes  , lieb, gell....)
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creadoo
« Antworten #4 am: Montag, 07. Mai. 2007, 21:35:58 »

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Re: Wer von Euch oder Euern " Kindern " ........
« Antworten #5 am: Dienstag, 08. Mai. 2007, 08:25:05 »

Hallo,

ich kann nur von Freunden berichten. Die Tochter ist auch für 1 Jahr nach Australien, sie ist noch dort. Klar fällt es den Eltern sehr schwer, aber das Mädel ist sehr froh dort und es gefällt ihr gut wie sie in mails auch an meine Tochter immer wieder erzählt. Sie jobt durchs Land und macht viele Erfahrungen...

Als Mutter ginge es mir wie dir, am liebsten anbinden*G* aber eben doch ziehen lassen....

lg
hexep
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creadoo
« Antworten #5 am: Dienstag, 08. Mai. 2007, 08:25:05 »

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Re: Wer von Euch oder Euern " Kindern " ........
« Antworten #6 am: Dienstag, 08. Mai. 2007, 08:26:57 »

Liebe Villa Winzig,

ich habe mit 22 ein Jahr als Au-pair Mädchen in der USA gearbeitet, sozusagen Blut geleckt und bin dann 3 Jahre später (also mit 26) mit Sack und Pack ausgewandert mit Ehemann und Baby.
Habe dann 5 Jahre dort gelebt und bin , nachdem meine Ehe gescheiter ist wieder zurück nach Deutschland gekommen. Habe also reichlich Erfahrung gesammelt.

Die Zeit als Au pair girl war umwerfend das würde ich jedem empfehlen. Leicht war es nicht immer,andere Kultur ander Sprache usw. Aufgewogen wird es 1000% durch die Unabhängigkeit und das Selbstbewußtsein das man entwickelt.
Du mußt dich durchschlagen ,keine Mami oder Papa der mal eben weiterhilft, klar man kann sie Anrufen aber 6000Meilen weit weg können sie wenig ausrichten.
Also regelt mann es irgendwie selber lernt sich hilfe zu holen und vor allem durchzuhalten.
Mann lernt die interessantesten Menschen kennen und Gefahren ?
Nun man lernt damit umzugehen.
Ich kam aus einem 6000 Einwohnerkaff nach New York City da muste ich eine Menge lernen in diesem verückten Großstadtjungel aber das war gut und wichtig und hat meine sensibilität für "merkwürdige Situationen " und "fragwürdige Personen " imens geschult.
Ausserdem wußte ich nicht wie deutsch ich bin ,bis ich im Ausland gelebt habe.
Dinge die mir hier unglaublich auf den Keks gegangen sind ,habe ich dort vermisst.
Deutsche pünktlich und zuverlässigkeit zum Beispiel.
Richtiges Brot icon_lol.
Unsere soziale Sicherheit, die ich immer als selbstverständlich betrachtet habe und die auch heute nach all den kürzungen der pure Luxus ist, im vergleich zu Amerika.

Das komplette Auswandern war ein anderes Thema und erheblich schwieriger als in einem geschützten Rahmen in einer Au pair Familie zu leben.
Auch das wollte ich um nix in der Welt missen (schon allein wegen  der Sprache ,die ich nun behersche wie meine Eigene) es war verdammt hart aber ungeheuer Lehrreich.
Meine Mutter hat mir immer den Rücken gestärkt  und mich in allem was ich tat unterstützt.
Ihr letzter Satz am Flughafen war : Es ist besser es zu probieren und eventuell rauszufinden,das war nix, als dich dein Leben lang zu fragen was wäre gewesen wenn !?

Nun bin ich selber Mama ,meine Tochter ist erst 11 erinnert sich aber gut an die USA und möchte wenn sie mit der Schule fertig ist auf jeden Fall da hin .
Nun bis dahin ist noch viel Zeit aber ich werde Ihr Packen helfen und am Flughafen sage ich ihr dann.
Süße, wenns nix ist kommste wieder zurück, aber es ist besser es zu probieren als............ icon_wink


Deine Tochter hat da eine unglaubliche Chance ,das du dir als Mama  Sorgen machst ist ja klar, die Nabelschnur ist dann endgültig gekappt.
Aber mal ehrlich wohin kommt man denn gerne zurück ?
Zu der Mutter, die eine ermutigt hat von dannen ziehen lassen !
Das weiß ich genau denn ich habe so eine !
...und gedenke auch so eine zu werden.

Liebe grüße
Klunkertante
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creadoo
« Antworten #6 am: Dienstag, 08. Mai. 2007, 08:26:57 »

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Re: Wer von Euch oder Euern " Kindern " ........
« Antworten #7 am: Dienstag, 08. Mai. 2007, 08:48:09 »

Hallihallo ihr Lieben,

ich kann zumindest aus Sicht einer Tochter berichten.  icon_wink
Ich bin 23 Jahre alt und ich möchte in 1-2 Jahren auch gerne ins Ausland gehen. Vielleicht in die USA oder Asien.
Beruflich kommt man an einem Auslandsaufenthalt ja heute kaum noch vorbei. Außerdem will ich gern mal etwas Neues kennenlernen zumal das Umfeld auch viel vom Ausland berichtet. Gestern wanderte ein Kollege von mir nach L.A. aus, heute einer nach Argentinien... Eine Freundin von mir war schon für ein Jahr in Australien, die andere plant eine Umsiedlung nach Spanien.
Ich arbeite in der Logistikbranche - da gilt man schon schnell als Aussenseiter, wenn man nicht schon in der großen weiten Welt gearbeitet und eine neue Sprache und Kultur kennengelernt hat.

Und wenn ich bedenke wie schnell 1 Jahr verfliegt! In dem Jahr hat man sich womöglich gerade alles aufgebaut - da wird es bestimmt schwer schon zurückzukehren.
Außerdem ist man ja nicht aus der Welt und die Eltern können doch zu Besuch kommen!  icon_wink
Und wie schon erwähnt: In der heutigen Zeit ist das Internet ja auch eine große Hilfe! 

LG
Jasmin
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« Antworten #7 am: Dienstag, 08. Mai. 2007, 08:48:09 »

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Re: Wer von Euch oder Euern " Kindern " ........
« Antworten #8 am: Dienstag, 08. Mai. 2007, 09:42:46 »

Hallo
also meine Eltern sind vor neun Jahren wieder zurück nach Spanien, ich wollte nach der Lehre auch gleich runter aber dann kam halt mein Mann und ich bin da geblieben.
Es gibt Tage da ist es sehr schwer aber zum Glück gibt es ja Telefon und Internet, obwohl es " nur " 1700 km sind sehen wir uns nur einmal im Jahr für zwei Wochen, jetzt mit unsere kleinen ist es schon schwer weil sie es nicht versteht warum wir nicht öfter zu Oma und Opa gehen ( sie sagt man muß ins auto sitzen ein bischen schlafen und schon sind wir da ).
Was dir auch klar sein sollte ist das deine Tochter vielleicht dort einen netten Mann findet und sie für immer dort bleiben will, vielleicht auch nicht, laß sie gehen es ist eine gute Erfahrung für alle und ein Jahr geht schnell vorbei.
Lg
Raquel
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