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Erzieherinnen TratschThread

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Autor Thema: Erzieherinnen TratschThread  (Gelesen 11749 mal)
alex73
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« Antwort #10 am: Mittwoch, 27. Februar. 2008, 20:56:23 pm »

Huhu,

ich bin (war) auch eine. Allerdings bin ich schon seit Mai 2001 in Elternzeit  :oops:
In welchen Bereichen "erzieht" ihr?

LG alex
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bastelelch
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« Antwort #11 am: Mittwoch, 27. Februar. 2008, 22:27:49 pm »

Ich habe erst in einem Kindergarten gearbeitet, wo auch behinderte Kinder mit in der Gruppe waren, also 15 Kinder ohne und 5 Kinder mit Behinderung. Das war ein Traumjob, die Arbeit dort machte mir riesig viel Spaß.
Nach einem Jahr bot mir die Einrichtung, in der ich auch mein Anerkennungsjahr machte, einen festen Vertrag an, dort wurde eine Krabbelgruppe neu eröffnet. Und in der bin ich jetzt immer noch, schon seit  Herbst 2005. Die Arbeit in der Krabbelgruppe ist nicht gerade das, was ich immer machen wollte, aber macht auch Spaß. Das Klientel, in dem ich arbeite, ist leider sehr schwierig. In vielen Familien arbeitet das JA mit uns zusammen. Es ist schon hart an manchen Tagen und auch nicht immer schön.

Mein Job in dieser Einrichtung kostet mich viel Kraft, der Arbeitgeber (den ich hier nicht nennen werde) ist nicht wirklich das, was er sein möchte...kurz und gut: vieles wird heißer gekocht, als es gegessen wird.

Aber unsere Kinder in der Krabbelgruppe (im Alter von 12 Monaten bis 3 Jahre) sind echt richtige Herzchen, nachdem wir auch schon mehrere "Härtefälle" hatten, die echt anstregend waren, die mittlerweile aber schon im Kindergarten sind.

Ansonsten kann ich nur sagen: schöner Job, aber leider stets unterbesetzt und unterbezahlt. Sprich zu wenig Personal, zu hohe Ansprüche, zu große Verantwortung, zu wenig Lohn. Wem gehts ähnlich?! :L

LG

Edit: Bin 26, 2004 mit der Ausbildung fertig geworden, war dann 3 Monate Arbeitslos und hab 30 Blindbewerbungen geschrieben, weil es keine Stellenausschreibungen gab. Hatte dann 28 Absagen und 2 Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch, wobei eine Kita sofort zusagte, dort wars echt toll!! Da, wo ich jetzt bin...wie gesagt. Arbeite aber gerne mit Kindern, war nie in einem Jugendheim oder so, bin den Kindergärten immer treu geblieben. :wink:
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Esselle
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« Antwort #12 am: Donnerstag, 28. Februar. 2008, 09:24:30 am »

Oh, wie schön, jetzt haben wir unseren Tratsch-Thread!

Wollen wir uns mal kurz vorstellen und ein bisschen davon erzählen, wo, wie und warum wir diesen Job machen?

Ich fang mal damit an:

Wer es noch nicht weiß: Ich heiße Sarah und bin 26 Jahre alt. Ich sammle erst seit Oktober 2007 Berufserfahrung, weil ich nach dem Anerkennungsjahr keine Anstellung gefunden und dann ein Studium begonnen und auch noch bei einer großen Fast-Food-Kette gearbeitet habe. Seit Oktober bin ich in einer Offenen Ganztagsschule für lern- und sprachbehinderte Kinder. Leider arbeite ich nur 10 Stunden in der Woche, was aber oft genug auch schon reicht, weil die Arbeit dort sehr anstrengend ist und ich dann froh bin, wenn ich gehen kann. Wir kämpfen ständig mit den Kindern und stoßen immer wieder an unsere Grenzen. Trotzdem bin ich froh, diese Arbeit zu haben, weil ich endlich Berufserfahrung sammeln kann.

Das Anerkennungsjahr habe ich in einem Kinderheim absolviert. In der 1. Hälfte war ich so glücklich und dachte, endlich meinen Bereich gefunden zu haben. Doch die 2. Hälfte musste ich in einer anderen Gruppe verbringen und bin dort gescheitert: Zweifel über Zweifel, habe es dann aber doch durchgezogen, um was in der Hand zu haben. Im Kindergarten (während der Ausbidung) war ich aber auch nicht wirklich zufrieden. Ich bin immer noch auf der Suche nach meiner Traumaufgabe.

So, könnte noch viel mehr schreiben, aber das kann ich ja auch nach und nach tun.
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bluebabe
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« Antwort #13 am: Donnerstag, 28. Februar. 2008, 10:18:20 am »

hallo also ich bin jetzt 26 mein annerkennungsjahr habe ich auch in einem heim ...für schwer erziehbare ....und oja es war die hölle ...am schwierigsten waren die 14 bis 17 jährigen ....den die wollen sich nicht wirklich was sagen lassen da stösst man echt sehr oft und fast täglich an seine grenzen ....und ich habe wirklich an meiner berufswahl gezweifelt ....
und nach dem jahr bin ich dan in eine krabbelgruppe gekommen .und das war wirklich schön ich war mir wieder sicher das richtige gemacht zu haben ....
und dann bin ich in mutterschaftsurlaub gegeangen ....naja und während der zeit hat der kiga komplett geschlossen ....
naja inzwischen bin ich wieder am arbeiten .aber leider nicht in meinem erlernten beruf .....den mit stellenangebote sieht es hier sehr schlecht aus ........werden immer mehr abgebaut ..........aber wenn ich das in dem kiga sehe wo meine jungs sind ...es gibt immer mehr arbeit .....nun auch noch das delphin 4 projekt .............naja und dann eben ab dem sommer ...das kibiz
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Tara73
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« Antwort #14 am: Freitag, 29. Februar. 2008, 16:56:37 pm »

So,dann aml zu mir. Ich habe 1989 mit der Ausbildung zur Krippenerzieherin angefangen.Das ganze war etwas chaotisch da ja die Wende dazwischen kam und die ganze Ausbildung umgeschmissen wurde.(Ich komme ursprünglich aus Meck.Pomm.)Ich hatte 3 Jahre die Krippenausbildung und dann noch ein Anerkennungsjahr,damit ich mich Erzieherin nennen durfte.3 Monate nach beendigung der Ausbildung hatte ich meinen Job :D. Aber nicht in Meck-Pomm.,da wurden ja die hälfte der Einrichtungen dicht gemacht,sondern bei Hamburg. Ein Kindergarten mit 5 Elementargruppen, einer Krabbelgruppe und einer Hortgruppe.Angefangen habe ich in der Krabbelgruppe und in der Nachmittags-Elementargruppe. Mittlerweile hat sich die Zusammensetzung etwas geändert.Wir haben jetzt 3 Elementargruppen, 1 Krippe und eine Hortgruppe. Ich bin dieses Jahr seit 15 Jahren im Haus (Mit unterbrechung der Elternzeit)und habe dort eigendlich alle Stationen durchlaufen. Von Krabbelgruppe über Hort bis Springer. Zuletzt war ich in der Krippe.Hat mir irre gut gefallen,da es ja auch mein Ausgangsberuf ist. Jetzt bin ich wieder für 3 Jahre zu Hause,da Zwerg Nr.3 auf dem Weg ist. Zwischen den Kindern hatte ich immer wieder gearbeitet,dass man auf dem laufenden bleibt.
LG
Sandy
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alex73
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« Antwort #15 am: Freitag, 29. Februar. 2008, 20:19:54 pm »

Huhu,

also ich habe 1991 mit der Ausbildung angefangen, sprich 2 Jahre Vorpraktikum gemacht, Dann war ich an der Fachschule für Sozialpädagogik, während dieser schulischen Ausbildung habe ich einaml 6 Wochen im Internat Praktikum gemacht, sowie 6 Wochen in einer Krippe. Im Anerkennungsjahr habe ich dann im Kiga gearbeitet, GsD konnte ich nach abgeschloßener Prüfung bei diesem Arbeitgeber bleiben, mußte nur die Einrichtung wechseln. Dort habe ich dann mit einer anderen Erzieherin zusammen in einer Gruppe mit 25 Kindern bis zum Mutterschutz 2001 gearbeitet, an der Arbeit hatte ich wirklich viel Spaß, aber die Chefin teilweise etwas gewöhnungsbedürftig....

LG alex
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« Antwort #16 am: Samstag, 01. März. 2008, 16:13:43 pm »



 aber die Chefin teilweise etwas gewöhnungsbedürftig....

LG alex


Da haben wirs wieder. Ist bei mir an meiner Arbeit leider nicht anders. Während meiner Ausbildung hab ich sehr viele Einrichtungen kennengelernt und leider die Erfahrung machen müssen, dass viele Leute in diesem Beruf von ihrer Art her einfach schwierig sind. Warum auch immer...eigentlich ist das ja ein sozialer Beruf, aber viel Soziales konnte man von einigen Frauen nicht erwarten. Warum immer in Kindergärten so eine Zickerei herrscht - keine Ahnung. In Einrichtungen, wo Zivis mit am Werk waren, war das anders. Deshalb glaube ich, dass ein paar mehr Männer in diesem Beruf gar nicht schlecht wären, allein der Stimmung wegen.

LG
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Jenny186
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« Antwort #17 am: Mittwoch, 05. März. 2008, 18:27:29 pm »

Sagt mal, wurde bei euch schon gestreikt?

Der Main-Taunus-Kreis ist ja morgen dran.
Bei uns schließen 2 Einrichtungen und 2 (u.a. wir) haben nur Notfallbetreuung und um 13 Uhr machen wir dann zu. Die Eltern waren gar nicht begeistert.
Wir nehmen auch Kinder aus den geschlossenen Einrichtungen auf, deren Eltern berufstätig sind. Das gibt bestimmt Chaos, bin echt auf den morgigen Tag gespannt.


LG Jenny
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« Antwort #18 am: Mittwoch, 05. März. 2008, 19:10:45 pm »

Also wie gesagt, ich bin "nur" Mutter von angehenden Erziehern:-)
Mein Sohn steht vor den Prüfungen, die Tochter hat noch ein Jahr länger.
Anerkennungsplätze zu finden die nicht in Kindergärten sind ist hier nahezu unmöglich sagte man mir.
Mein Sohn wird also in einem Kindergarten arbeiten - so die Prüfungen klar gehen. Hat er ja schon mal ein Jahr gemacht bei der Ausbildung zum Sozialassistenten:-)

Beide, Sohn und Tochter arbeiten nebenher bei der Lebenshilfe so das sie verschiedene berufliche Sapekte kennenlernen. Ihre Praktika fanden sie alle gut und von großen Zickereien in den Einrichtungen haben sie nichts erzählt. Allerdings ist man als Praktikant doch etwas aussen vor glaub ich.

lg
hexep
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« Antwort #19 am: Donnerstag, 13. März. 2008, 17:36:36 pm »

Ich brauche mal eure Meinung:

Ich habe heute erfahren, dass in einer Kita in der Nähe gleich 2 Stellen frei werden (eine VZ befristet auf 5 Jahre und eine TZ unbefristet). Ich kenne die Kita, weil ich dort in der Ausbildung ein Praktikum gemacht habe. Allerdings habe ich mich am Ende mit der Leiterin etwas angelegt und fand so den Abschied nicht so toll. Auch hatte ich in der Zeit eine Phase, dass ich für diesen Bereich nicht geeignet bin (wurde mir auch von meiner Lehrerin gesagt). Das Ganze ist jetzt gut 4 Jahre her. In der Zeit habe ich im Heim und nun in einer Ogata Erfahrungen sammeln können und bin der Ansicht, dass Kiga doch nicht so verkehrt ist. Ist halt nur die Sache mit der Leiterin...

Wie seht ihr das? Kann das eine neue Chance werden? Denkt die nach 4 Jahren noch daran und ist voreingenommen?
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