Huhu Bea
Schön, dass Du auch mit Deiner Vergangenheit abschliessen konntest. Ich habe heute keine Probleme mehr mit Mobbing. Ich habe bis jetzt auf meinen Arbeitsstellen auch immer Glück gehabt mit wirklich super netten Kolleginnen und Kollegen. Mehr und mehr ist mir dann aufgegangen, dass es gar nicht an mir gelegen haben kann, dass ich immer geärgert wurde, sondern dass die Leute, die mir das angetan haben, nur von sich selbst und ihren Schwächen ablenken wollten! (Es waren unter anderem auch Sitzenbleiber dabei.) Ist doch logisch, wenn ich ein Problem mit mir selber habe, dann lenke ich möglichst von mir ab, damit keiner was merkt.
Ich bin auf jeden Fall meinen Weg gegangen und bin keineswegs mehr das schücherne Mädel, dass ich mal war und das sich nicht wehrte. Ich glaube, wenn ich heute meine ehemaligen Klassenkameraden (Kameraden waren es allerdings nicht wirklich) wiedertreffen würde, dann würde es sicherlich den ein oder anderen geben, aus dem "nix" geworden ist.

Ich rede es mir jedenfalls manchmal ein, so nach dem Motto: Ätsch, ich bin was, ich kann was und ich habe viel erreicht und du nicht! Und das gibt mir dann wieder einen schönen Selbstbewusstseinsschub.
@Mopsfine
Ich denke immer wieder über Deinen Sohn nach. Ich finde es sooo doof, dass selbst sein bester Freund sich ein wenig zurückzieht, damit er bei den anderen nicht als der Freund Deines Sohnes auffällt.
Vielleicht wäre es ja mal was, in der Klasse Deines Sohnes, eine "Aufklärungsstunde" zu machen. Einfach mal alle zusammensetzen und über diesen speziellen Gendefekt berichte. Klar, medizinische Details werden sie nicht so gut verstehen, aber vielleicht kann man ihnen mal auf kindgerechte Art erklären, warum Dein Sohn so ist, wie er ist, aber dass er eigentlich doch gar nicht so anders ist als alle anderen.
Liebe Grüsse
aoutienne