Hallo,
also wir haben 3 Katzen und die waren noch vor unserem Sohn da. Es sieht bei uns derzeit so aus:
Ziri lässt sich alles gefallen und wird es ihr zuviel haut sie ab.
Luzifer ließ sich alles gefallen, mittlerweile nicht mehr, warnt auch mal mit nem Tatzenhieb oder einem kleinen Zwicken, leider hört mein Sohn nicht darauf und deswegen muss ich die zwei dann trennen.
Sternchen hatte schon immer Angst vor unserem Sohn und haut ab sobald er in ihre Nähe kommt.
Momentan ist es aber auch ziemlich anstrengend Katzen und Kind auseinander zu halten, denn mein Kleiner hört im Moment absolut nicht (ist mitten in der Trotzphase). Da lass ich meine Katzen dann meist eben etwas länger auf dem großen Balkon.
Ich habe halt auch immer drauf geachtet, dass sie sich nicht vor sein Gesicht legen als ich ihn auf der Krabbeldecke im Wohnzimmer liegen hatte,sondern sie höchstens mit seinen Füßen kuscheln.
Die Haare nerven mich auch auf dem Boden und als er noch nicht krabbeln konnte sondern nur gerollt ist (gerobbt hat er glaube ich nur ganz kurz) habe ich da auch immer Panik geschoben, aber mittlerweile gehts. Ich muss halt spätestens jeden 2. Tag durchsaugen.
Aber wie schon meine Vorredner möchte auch ich sagen, dass es nichts schöneres für Kinder gibt, als mit Tieren aufzuwachsen (ich habe es selbst erleben dürfen).
Zum Thema rausgehen: Man sollte seine Katze einfach beobachten, ob sie rausmöchte oder nicht. Eine Katze drinnen behalten nur weil man die Nachbarn nicht stören möchte halte ich nicht für sinnvoll,wenn die Katze unbedingt rauswill. Außerdem sollte man sich diesbezüglich auch vorher schonmal mit seinen Nachbarn auseinandersetzen, wie die das mit den Katzen sehen, denn vielleicht ist es gar nicht so schlimm. Bei uns sind bisher zwei Katzen in unserer Nachbarschaft (ein Haus weiter) und die pinkeln halt auch mal in unser Blumenbeet, bedienen sich am Kompost und plündern ab und an mal unsere gelben Säcke aber mei.... was wäre die Welt ohne Tiere!? Manch Mensch benimmt sich schlimmer als eine streunende Katze... Ich seh das nicht so eng.
Mein Kater z.B. möchte unbedingt nach draussen, ist nur noch ein Ekelpaket in der Wohnung und blickt immer total sehnsuchtsvoll vom Balkon in den Garten. Sobald unsere Wohnungstür aufgeht huscht er ins Treppenhaus und muss bisher noch eingefangen werden. Bis er geimpft ist (gegen Tollwut etc.) und erklärt bekommen hat, dass nicht jeder Hund nett ist.

Er hat nämlich keine Angst vor Hunden aber genau neben an wohnt ein Hund, der keine Katzen mag. *g* Und ja, eine Hauptstraße haben wir leider auch vor dem Haus, allerdings wohnen wir im Hinterhof und direkt daran erschließt sich ein großer Garten und daran knüpfen Felder und Wiesen. Mir ist zwar leider auch schon ein Kater zusammengefahren worden aber was soll ich meinen jetzigen Kater in der Wohnung unglücklich machen, wenn er doch unbedingt raus möchte?? Ich denke, wenn ich ihm ein paar mal mittels Leine gezeigt habe, dass er hinten in den Garten muss und nicht vorne auf die Straße, dann kapiert er das auch. Die anderen Nachbarskatzen schnallen es ja auch. Angst habe ich logischerweise trotzdem ein wenig aber wie sagte schon meine Tierärztin: Lieber 3 Jahre eine glückliche Katze draussen als 15 Jahre eine unglückliche Katze drinnen.
Ui, ist lang geworden aber meine Meinung.

Schneeschuh