Hallöle ,
Mein ADS - Kind wird demnächst 23 Jahre und auch schon als bei ihm die Diagnose gestellt wurde (leider erst mit seinem 13 LJ) gingen Schauergeschichten durch die Medien.
Egal um welche Krankheit oder Diagnose es sich handelt, es sind immer auch dazu Scharlatane unterwegs und wollen das grosse Geld machen.
Vorsicht ist auf jeden Fall, grade im Umgang mit Kindern angebracht.
Gewarnt wird hauptsächlich von einer Selbstdiagnose.
Unser Kinderarzt hatte damals den Verdacht auf ADS und meinte, das kann medikamentös behandelt werden, er verschreibt dies aber erst, wenn wir diese Tests gemacht haben.
Das nenne ich Verantwortungsbewusstsein.
Die Diagnose wurde letztendlich nach zahlreichen psychologische und psychatrischen Tests und einem EEG gestellt.
Ich nehme an, dass dies auch von dinolinchens Tochter erfolgt ist!?
Auch wir waren hin und her gerissen, ob Medikament oder nicht.
Unser Sohn bekam übrigens Ritalin mit der Auflage einer regelmässigen psychologischen Gesprächstherapie - ohne Diese hätte er nie ein Rezept bekommen.
Leider war zu diesen Zeitpunkt diese Praxis 40 km entfernt, sodass wir es wöchentlich nur 1x in Anspruch nehmen konnten.
Jedes Medikament hat auch seine Risiken und Nebenwirkungen, dass ist uns allen wohlbekannt. Wichtig ist einfach die Abwägung der Vor- und Nachteile.
Es ist sicherlich möglich, viel mit Homöopathie, Ernährung, Verhaltenstherapien usw. auszugleichen. Wenn die Eltern (und das Kind) und Geschwister allerdings am Ende ihrer Kräfte sind und die familiäre Situation beginnt in Negative abzurutschen, dann sollte man vielleicht doch eine Zeitlang ein Medikament ins Auge fassen.
Wenn ich den Link richtig verstehe, soll man lieber dieses Algenpräperat kaufen, was sicherlich nicht unbedingt kostengünstig ist.

Hellhörig werde ich immer dann, wenn was Beworben und im Gegenzug Anderes Negativ dargestellt wird.
Dinolinchen, ich rate Dir unbedingt mehrgleisig zu fahren. Sprich wenn Medikamen,dann auf jeden Fall dazu eine Therapie. Ob Spiel-Bewegung-oder Gesprächstherapie klärst du am Besten mit Euren Kinderpsychiater ab.
Wir haben für unseren Sohn zu den ärztlichen Verordnungen auch noch Kinesiologiestunden genommen.
Ich könnte den Roman noch fortsetzen...
Liebe Grüße
Rita