ADS (ADHS) - ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

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Autor Thema: ADS (ADHS) - ERFAHRUNGSAUSTAUSCH  (Gelesen 22219 mal)
HexeP
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Gute Hex mit Superhelfersyndrom



« Antwort #10 am: Montag, 10. Dezember. 2007, 18:36:50 pm »


http://www.zentrum-der-gesundheit.de/adhs.html


Ich hoffe mal das es sich bei den dort verkauften Algen nicht um die angeblich giftigen (zumindest vor ein paar Jahren) AfaAlgen handelt.
Solche Berichte allerdings zum Teil mit anderen Namen hab ich etwa vor 10 Jahren auch gelesen, man findet sie sehr viel im inet - ich habe damals geheult wie ein Schlosshund was ich meinem Kind antun soll...
Und dann fand ich den Hinweis der mir zu meinem "Glück" gefehlt hat. "Träger" der von mir damals gelesenen und durchlittenen Seiten war angeblich Scientology.

Jeder muss natürlich selbst entscheiden was er für richtig hält. Ich habe dem Arzt meines Kindes vertraut und das war das beste was ich tun konnte.
Er hat mich auch später noch weiter informiert und mir durchaus glaubwürdige Studien gezeigt das NICHT behandelte ADSler eher ein Drogenproblem haben als behandelte. Ich kann es nur von den Kindern her beurteilen die ich kenne und davon gehen alle sehr verantwortungsbewusst mit Medikamenten um, halten von Drogen nichts (noch wenigstens) und haben positive Lebenserfahrungen gemacht - wobei Behandlung nicht unbedingt gleich Medikament ist!

lg
hexep
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schlamunzel
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« Antwort #11 am: Montag, 10. Dezember. 2007, 19:22:14 pm »

Hallöle ,

Mein ADS - Kind wird demnächst 23 Jahre und auch schon als bei ihm die Diagnose gestellt wurde (leider erst mit seinem 13 LJ) gingen Schauergeschichten durch die Medien.
Egal um welche Krankheit oder Diagnose es sich handelt, es sind immer auch dazu Scharlatane unterwegs und wollen das grosse Geld machen.
Vorsicht ist auf jeden Fall, grade im Umgang mit Kindern angebracht.
Gewarnt wird hauptsächlich von einer Selbstdiagnose.

Unser Kinderarzt hatte damals den Verdacht auf ADS und meinte,  das kann medikamentös behandelt werden, er verschreibt dies aber erst, wenn wir diese Tests gemacht haben.
Das nenne ich Verantwortungsbewusstsein.
Die Diagnose wurde letztendlich nach  zahlreichen psychologische und psychatrischen Tests und einem EEG gestellt.
Ich nehme an, dass dies auch von dinolinchens Tochter erfolgt ist!?

 Auch wir waren hin und her gerissen, ob Medikament oder nicht.
Unser Sohn bekam übrigens Ritalin mit der Auflage einer regelmässigen psychologischen Gesprächstherapie - ohne Diese hätte er nie ein Rezept bekommen.
Leider war zu diesen Zeitpunkt diese Praxis 40 km entfernt, sodass wir es wöchentlich nur 1x in Anspruch nehmen konnten.


 
Jedes Medikament hat auch seine Risiken und Nebenwirkungen, dass ist uns allen wohlbekannt. Wichtig ist einfach die Abwägung der Vor- und Nachteile.

Es ist sicherlich möglich, viel mit Homöopathie, Ernährung, Verhaltenstherapien usw. auszugleichen. Wenn die Eltern (und das Kind) und Geschwister allerdings am Ende ihrer Kräfte sind und die familiäre Situation beginnt in Negative abzurutschen, dann sollte man vielleicht doch eine Zeitlang ein Medikament ins Auge fassen.

Wenn ich den Link richtig verstehe, soll man lieber dieses Algenpräperat kaufen, was sicherlich nicht unbedingt kostengünstig ist. :roll:
Hellhörig werde ich immer dann, wenn was Beworben  und im Gegenzug Anderes Negativ dargestellt wird.


Dinolinchen, ich rate Dir unbedingt mehrgleisig zu fahren. Sprich wenn Medikamen,dann  auf jeden Fall dazu eine Therapie. Ob Spiel-Bewegung-oder Gesprächstherapie klärst du am  Besten mit Euren Kinderpsychiater ab.

Wir haben für unseren Sohn zu den ärztlichen Verordnungen auch noch Kinesiologiestunden genommen.

Ich könnte den Roman noch fortsetzen...

Liebe Grüße
Rita





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dinolinchen
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« Antwort #12 am: Montag, 10. Dezember. 2007, 19:33:19 pm »

@schlamunzel

Ja, der Ki.arzt hat uns auch ins Kinderzentrum hier vor Ort geschickt.
Wir sollen ersmal nur mit dem Medi arbeiten, ob weitere Maßnahmen nötig sind, würde man dann sehen. Die sie erst 7 ist, soll sie nicht übervordert werden.
Aber sobalt sich Anzeichen zeigen, wird was unternommen. Fühlen uns gut aufgehoben.

Übrigens, habe jemanden durch Zufall kennen gelernt, der dieses Algenzeug vertreibt. Dieser hat auch ain ADS Kind, bin da auch noch nicht so überzeugt, zumal seine daneben sitzende Frau etwas die Augen verdreht hat :wink:

Zumal wie die meißten wissen, nicht alles gleichzeitig verändert werden darf. Um zu dehen ob das Medi wirkt :wink:
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Liebe Grüße


HP: http://dinolinchensbastelseite.npage.ch/

Meine Vorlieben und Laster (Seite 5):
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« Antwort #13 am: Montag, 10. Dezember. 2007, 19:36:28 pm »

Hi,

hast ne PN...  :wink:
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Liebe Grüße von
 

 
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Nähmaus
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« Antwort #14 am: Montag, 10. Dezember. 2007, 19:40:15 pm »

Es geht mir hier nicht um die Algen, sondern um die Psychopräparate die eben einen HAufen Nebenwirkungen haben und auch evtl. mehr kaputt machen als gut.

Ich hätte es ein bisschen genauer ausdrücken sollen, sorry. Mir gings es hier nicht darum ein anderes Medikament (Algen, homöopathisches Mittel oder sonstwas) gegen Pychomittelchen auszutauschen.

In den Medien wird in letzter Zeit generell von den Psychomittelchen abgeraten, da bspw. Nervenbahnen, die notwendig sind, abgebaut werden (Langzeitstudien usw....). Und man hat auch festgestellt, dass diese Nervenbahnen auch nach absetzen dieser Mittel teils nicht mehr vom Körper aufgebaut werden und man dann ein "Wrack" ist um es mal deutlich zu sagen.





 
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schlamunzel
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« Antwort #15 am: Montag, 10. Dezember. 2007, 19:57:51 pm »

Hallo Nähmaus,

nee,nee, Deine Einstellung ist schon klar durchgekommen und find ich auch toll, dass Du dir da mit Gedanken drüber machst  :knutsch:Ich habe es nicht als Werbung von deiner Seite her gesehen.


Da fällt mir noch ein, wir mussten alle paar Wochen zum Blutbild testen lassen.

Gruß Rita
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dinolinchen
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« Antwort #16 am: Montag, 10. Dezember. 2007, 20:14:13 pm »


@ Nähmaus

habe es auch nicht negativ verstanden :icon_razz:
Dieser Austausch soll ja auch dafür da sein das sich "betroffene" austauschen können und außenstehende auch einen kleinen Einblick bekommen.
Nicht ohne Grund dauern diese Test so lange, was auch gut ist :wink:

@ schlamunzel

Wir müssen auch alle 1/2e Jahre EKG und Blutbild machen lassen.
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« Antwort #17 am: Montag, 10. Dezember. 2007, 20:23:48 pm »

Hi,

also für alle, die sich SERIÖS zu dem Thema informieren möchten:
www.adhs.ch

Die Medienberichte sind meistens sehr reißerisch und verdrehen die Tatsachen völlig.
Da wird von "Beruhigungsmitteln" gesprochen, was überhaupt nicht den Tatsachen entspricht.
Diese Medikamente für ADS sind mit anderen Psychopharmaka nicht zu vergleichen. Man darf sie nicht in einen Topf schmeißen.
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dinolinchen
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« Antwort #18 am: Montag, 10. Dezember. 2007, 20:48:13 pm »

Stimmt, das hat man uns auch gesagt :!

Es wurde damals mit auf die Liste gesetzt, da es als Appititszügler misbraucht wurde.
Und um dem einen Riegel vor zu schieben, wurde es auf die Liste gesetzt!

Ne mitbetroffene sagte das man es ihr so erklärt hätte:
Wenn wir Erwachsenen das Medi nehmen würden, würden sich unsere Pupillen erweitern als hätten wir Drogen genammen. ABER: die Kiddies reagieren gaaaaanz anders darauf.

Aber Egal, dieser Austausch soll keine Werbung sein sondern eher eine Hilfe.

Also,wir alle wissen das die Medis einen schlechten Ruf haben. Aber die Betroffenen die ich schon gesprochen habe und das sind nicht wenige, haben gute Erfahrungen damit gemacht. Schulabschlüsse: Real und Gymabschluß
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« Antwort #19 am: Montag, 10. Dezember. 2007, 21:29:32 pm »

Hi Andrea,

Einspruch... das muss heißen: "Nicht-Betroffene" die es nehmen...
ADS wächst sich nicht aus, es verschwindet leider nicht schlagartig mit dem 18. Geburtstag.
Es gibt genügend Erwachsene, die sich ebenfalls damit rumschlagen...
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