wieder ging es sehr knapp aus

und wir haben 2 x den ersten Platz

Platz 1 geht mit 24 Punkten an Gedicht NR.6 von *Aurelia*

Platz 1 geht mit 24 Punkten an Gedicht NR.4 von Fairplay

Platz 2 geht mit 17 Punkten an Gedicht NR.3 von nikita

Platz 3 geht mit 15 Punkten an Gedicht NR.2 von Ronjaschatzi
recht herzliche Glückwünsche an alle Gewinner
und noch mal ganz herzlichen Dank an alle die mitgemacht und abgestimmt haben..
es gibt hier aber nur Gewinner

Gedicht 6
Auf der Straße
Ich gehe hinaus
aus unserem Haus.
Ich blicke die Straße hinab und hinauf
und sehe des Lebens schnellen Lauf.
Eine Mutter mit einem Kinderwagen.
Sie hält an, um das Kind was zu fragen.
Sie lachen und strahlen sich an,
ein Augenblick, den ich genießen kann.
Im nächsten Moment, ein Ball trifft mich voll.
Ich schaue mich um: wer schießt hier so toll?
Ein Junge, der Max, kommt außer Atem angerannt,
sagt: Sorry und nimmt den Ball in die Hand.
Seine Augen, die sprühen voll Energie,
diesen Blick vergesse ich nie.
Im Weglaufen rennt er Herrn Meier um,
der lacht und nimmt es Max nicht krumm.
Mein Blick wandert zur anderen Seite,
mein Herz pocht und sagt: suche das Weite!
Frau Schneider kommt die Straße entlang
und mir wird wirklich Angst und Bang!
Ihr Mann starb plötzlich und unerwartet letzte Tage.
Ich sehe ihre Augen und mir wird klar: sie leidet keine Frage.
Ich mache einen Schritt auf sie zu und reich ihr meine Hand.
Sie schaut mich durch Tränen an und drückt mich ein unsichtbares Band.
Nun stehe ich wieder alleine vor unserem Haus
und denke ganz klar: hier möchte ich nie raus.
So eine Straße voller Menschlichkeit und Leben,
die kann mir wirklich Zuversicht für die Zukunft geben.
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Gedicht 4
Es war ein rauher Tag, mitten im März.
Ich ging nach draussen, es weinte mein Herz.
Ich irrte herum, auf Strassen, auf Wegen.
Was lief an mir runter? Tränen? Oder Regen?
An einer Bus-Haltestelle setzte ich mich nieder,
Gedanken erfassten mich wieder und wieder.
Irgendwann merkte ich, ich war nicht allein,
doch wer sollte denn schon neben mir sein?
Ich hörte eine Stimme, die sagte zu mir:
''Hey, Kumpel, ist alles klar mit dir?''
''Ja, sicher, klar, alles ist gut,
mir fehlt nur grad mein Lebensmut.''
Der Mann fing an, über sich zu erzählen,
er hatte nie Chancen, Wege zu wählen.
Er lachte und meinte: 'Es ist nicht der Renner,
ich lebe seit 10 Jahren nun schon als Penner.''
Ich glaube, ich muss es nicht wirklich erwähnen,
nun wars kein Regen, es waren jetzt Tränen.
Er sass da, hat viel gelacht
und hatte soviel durchgemacht.
Hast du einmal Pech im Leben,
bleibts für immer an dir kleben.
Es war soviel, was uns verband,
ich reichte ihm 10 Euro mit zitternder Hand.
Er dankte mir, freute sich voll,
wusste nicht mehr, was er sagen soll.
Ich lud ihn noch zum Essen ein,
schmutzig wie er war, doch sein Herz, das war rein