Es haben sich diesmal leider nur 8 Schreiber getraut
aber immerhin und ich hoffe dass ihr zahlreich votet..
Hier sind die Gedichte für das Thema „Auf der Strasse "
Ich finde sie wieder alle sehr schön
Ein paar kleine Hinweise:
Das Copyright liegt bei den jeweiligen 'Dichtern' - also vor Weiterverwendung bitte PN/ Mail an mich und ich werde Anfragen gern weiterleiten..
Die Reihenfolge der Einstellung hat meine Enkelin ausgelost.
die Gewinner das Plätze 1-3 werden mit Namen genannt(2 und 3 wenn sie zustimmen)
Abstimmungsende ist der 30.04.08 um 24 Uhr
Es kann JEDER abstimmen - auch Einsender von Gedichten (diejenigen aber bitte nicht fuer ihr eigenes Gedicht voten - dann wird diese Punktzahl nicht gewertet und verfaellt)..
Bitte bewertet so:
3 Punkte - Nr. ....
2 Punke - Nr. ....
1 Punkt - Nr. ....
Ich danke euch dass ihr wieder mitgemacht habt..
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Gedicht 1
Auf der Straße
Auf der Straße zieht das Leben
wie ein Zug an dir vorbei,
Lärm, Stau, Autos, rote Ampeln
schlagen das Gemüt entzwei!
Schnell mal übern´ Zebrastreifen?
Pah, es hält ja niemand an!
Wissen denn die Autofahrer,
dass man sich strafbar machen kann?
Für Fußgänger ist gerade rot,
doch ein Mann geht unbedacht
über die Straße und hat nicht bemerkt,
was ein kleiner Junge für Augen macht!
Auf der Straße sollte jeder
jedem andern Vorbild sein,
denn Kinder schauen sich viel ab
und gehn´ bei rot grad hintendrein!
Auf dem Weg zur Schule morgens
klebt am Schuh ein Kaugummi!
Ein bisschen mehr auf die Umwelt achten -
verlangt man da denn gleich zuviel?
Auf den Straßen ist wie immer
überall ganz schön was los,
und alle sind wir mitten drin
und werden mit dem "Chaos" groß.
Doch eigentlich muss man auch sagen:
Wie gut, dass wir die Straßen haben,
denn sie bringen uns ans Ziel,
das wir gewählt, um hinzufahren!
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Gedicht 2
Ich bin
auf der Straße
des Schicksals
- auf der Straße
der Entscheidung
Eine Wegbeschreibung
gibt es nicht
Einfach gerade aus
Und an der Gabelung
Wohin?
Ich entscheide mich
Ob es richtig war
weiß ich nicht
Im Leben
kann man sich
nicht einfach umdrehen
und noch mal
einen anderen Weg gehen
Und so laufe ich weiter
auf der Straße
des Schicksals
und werde nie erfahren
was mich
auf dem anderen Weg
erwartet hätte
Es ist eben
die Straße
des Schicksals
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Gedicht 3
Nur eine Straße unter vielen
Meistens sehr versteckt gelegen,
sehr oft krumm und selten eben,
mit recht vielen Seitenwegen,
und Verkehr kommt auch entgegen.
Mal ging es hoch und dann nach unten,
sicheren Tritt oft nicht gefunden.
Ab und zu auch ganz verschwunden,
die Suche dauerte dann Stunden.
Mal Feldweg und mal Autobahn
mal ganz klar und mal im Tran,
folgte ich ihr wie ihm Wahn
und doch nie ans Ende kam.
Ich begriff, das gibt es nicht,
mit welchem Schicksal man auch ficht,
auch wenn das Licht die Schatten bricht,
ein Ziel ist wirklich nie in Sicht.
Keine Karte zeigt die Richtung,
manchmal Wald ganz ohne Lichtung.
Mit verschiedener Gewichtung
und dafür mit viel Verpflichtung.
Ein Stück weit gab es stets Begleiter,
manchmal ging`s alleine weiter.
Manchmal traurig, ganz oft heiter,
Höllentrip und Himmelsleiter.
Meine Straße, Lebensweg von mir
und ein Stück weit auch von dir.
Unbekanntes vor`m Visir,
noch ein Stück; das schaffen wir.
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Gedicht 4
Es war ein rauher Tag, mitten im März.
Ich ging nach draussen, es weinte mein Herz.
Ich irrte herum, auf Strassen, auf Wegen.
Was lief an mir runter? Tränen? Oder Regen?
An einer Bus-Haltestelle setzte ich mich nieder,
Gedanken erfassten mich wieder und wieder.
Irgendwann merkte ich, ich war nicht allein,
doch wer sollte denn schon neben mir sein?
Ich hörte eine Stimme, die sagte zu mir:
''Hey, Kumpel, ist alles klar mit dir?''
''Ja, sicher, klar, alles ist gut,
mir fehlt nur grad mein Lebensmut.''
Der Mann fing an, über sich zu erzählen,
er hatte nie Chancen, Wege zu wählen.
Er lachte und meinte: 'Es ist nicht der Renner,
ich lebe seit 10 Jahren nun schon als Penner.''
Ich glaube, ich muss es nicht wirklich erwähnen,
nun wars kein Regen, es waren jetzt Tränen.
Er sass da, hat viel gelacht
und hatte soviel durchgemacht.
Hast du einmal Pech im Leben,
bleibts für immer an dir kleben.
Es war soviel, was uns verband,
ich reichte ihm 10 Euro mit zitternder Hand.
Er dankte mir, freute sich voll,
wusste nicht mehr, was er sagen soll.
Ich lud ihn noch zum Essen ein,
schmutzig wie er war, doch sein Herz, das war rein
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Gedicht 5
Auf der Straße des Lebens
wandre ich meinen Weg.
Manch Schritt war vergebens.
Mal war er schmal nur, ein Steg.
Ging bei Sonne und Regen,
bei Schnee und bei Eis.
Ich wandere weiter
weil ich eins weiß:
Ist der Weg auch oft holprig
sinds der Wünsche auch viel
hab die Mitte erreicht nun -
Der Weg ist das Ziel.
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