Über solche Sachen denke ich sehr oft nach und die haben mich letzten Endes auch dazu getrieben, Gedichte zu schreiben..
Was Geld und Macht betrifft - ja, schon wichtig, aber nicht für mich. Natürlich ist es gut, Geld zu haben, aber für mich ist im Leben nichts weniger wert als Geld. Geld verursacht Neid, Krieg, Mord, Armmut, Hunger und eben auch Tod (und selbst der ist noch teuer genug, wenn man erlebt, was eine Bestattung kostet

). Was daran ist positiv?
Für Geld kann ich mir keine Gesundheit, keine Familie, keine Freude, keine Luft zum Atmen kaufen, und diese Dinge sind bei Weitem wichtiger.
Ich versuche immer, mit wenig auszukommen, ich habe gelernt, mich meiner finanziellen Verhältnisse anzupassen und nicht mehr auszugeben, als ich habe. Sicher ist das nicht immer einfach, aber es geht.
Was den Tod als etwas Endgültiges betrifft, denke ich, dass das Glaubenssache ist. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod und ich glaube auch an Gott. Was aber nicht heißt, dass ich keine Angst vor dem Tod habe. Ganz im Gegenteil, nichts ist grässlicher, als jemanden zu verlieren oder selbst zu sterben (wenn man es eigentlich noch nicht will. Für andere ist er widerum eine Erlösung, klar).
Du hast Recht, wenn du sagst, dass Geld und Macht unser Mensch sein viel zu sehr vereinnahmen, das seh ich auch so. Leider.. Ich denke immer, die Welt könnte so viel friedlicher sein, wenn gerade diese Dinge nicht so eine große Wichtigkeit hätten.
Ja, man könnte (oder sollte?!) ein Buch drüber schreiben...

LG, elchi
P.S.: Mir fällt gerade noch ein, dass es in dem Film "Titanic" einen Satz von "Jack" gab, den ich so toll fand. Als er bei diesem feinen Essen von Rose´ Leuten auf sein drittklassiges Leben angesprochen wird, antwortet er sowas wie: "Ich habe Luft zum Atmen in den Lungen, was will ich mehr?"
Und den Satz sollte sich jeder übers Bett hängen..
