Wie Dinosaurier der Urzeit: Die alten Nähmaschinen mit Fußantrieb

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Autor Thema: Wie Dinosaurier der Urzeit: Die alten Nähmaschinen mit Fußantrieb  (Gelesen 668 mal)
Nostalgiker
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« am: Dienstag, 12. September. 2006, 11:14:53 am »


Als Mann kenne ich mich mit diesen ominösen "Frauensachen" ja nicht so aus, aber die modernen High-Tech-Nähmaschinen sind ja schon ein Hammer, wenn ich meine Göttergattin damit rumfuhrwerken sehe. Ich frage mich bei diesem Wunderwerk dann immer sofort, ob es auch 60-Grad-Buntwäsche und das Brennen von DVD's beherrscht. Und ich frage mich, wie meine Frau damit klarkommt, ohne 3 Jahre Abendschule besucht zu haben!

Und dann denke ich immer an dieses Monsterteil von meiner Oma, womit ich so gerne "gespielt" habe!

http://images.dhd24.com/7523590.jpg

Eine schwere, verzierte, gußeiserne Platte als "Fußantrieb", auf der man immer rumtrampeln mußte, damit das Ding lief. Oben eine Holzplatte mit der Maschine und ein dicker Gummi auf einer Chromscheibe, der als Antrieb diente. Als Kind hörte ich gerne das Surren, wenn meine Oma mit diesem Teil zugange war - aber ich fragte mich immer, wie sie es schafft, unten zu trampeln, während sie oben gleichzeitig ganz andere Bewegungen macht. Das fand ich immer faszinierend!

Wer von Euch hat auch mit so einem Teil genäht? Und war das nicht wahnsinnig anstrengend, wenn man viel zu nähen hatte?

Nostalgiker

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Holzbastelmaus
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« Antwort #1 am: Dienstag, 12. September. 2006, 11:53:26 am »

Tja Nostalgiker, so sind wir Mädels nun mal. Multitasking at its best. Das mit dem unten trampeln und oben nähen ist eigentlich ganz einfach. Meine Mutter hat heute noch ihre Maschine, das interessanteste daran ist die Versenkbarkeit. Oben Deckel auf und mit dem ganzen Arm im Loch verschwinden und Arm wieder raus und Maschine rausgeschwungen, dass muss Mann erst mal hinkriegen. Das Ding kann nur vorwärts und rückwärts nähen, alles andere hat meine Mutter früher mit der Hand genäht.

Meine Oma hatte noch eine mit Drehkurbel, da mußte man mit der rechten Hand an einem Schwungrad drehen und mit der linken den Stoff führen, das war eine wahre Herausforderung.

LG


Holzbastelmaus
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Ydnam
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« Antwort #2 am: Dienstag, 12. September. 2006, 12:17:00 pm »

Wir haben noch eine alte "Naumann" im Wohnzimmer zu stehen. Eigendlich mehr zur Deko, aber mein Mann hat damit auch schon genäht - ich kanns leider gar nicht.
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Birga
Moin Moin
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« Antwort #3 am: Dienstag, 12. September. 2006, 13:30:35 pm »

ICh wollte so ein Teil gerne als Deko fürs und habe mir dann eine alte Anker Nähmaschine ersteigert. versenkbar im Holzschrank. Daraufhin erzählte mein Schwiegrvater das seine Mutter eine Versenkbare von Singer hatte und ich habe Ebay nochmal durchforstet und ihm für 1 Euro eine Ersteigert. Auch wieder mit Schrank, Hinterher erzählte er mir dann, das die, die er meinte ein Gußgestell hatte. Aber gefreut hat er sich trotzdem. Aus Platzmangel steht diese jetzt allerdings bei meiner Schwägerin im Flur.

Mit meiner habe ich sogar schon genäht, ich musste sie zwar erst wieder gangbar machen, aber grade Nähte gingen gut.
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Viele Gr
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gewitterhex5
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« Antwort #4 am: Dienstag, 12. September. 2006, 21:28:37 pm »

ich hab auch noch auf so einer Maschine das Nähen gelernt,
es ist die Maschine meiner Mutter und sie hat damit alles für mich genäht und so manche Mark nebenbei dazu verdient,
heute ist sie ausrangiert und steht irgendwo bei meiner Tochter rum(ich hab leider keinen Platz dafür)
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Gruss von der Hex

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Ferien an der Nordsee



« Antwort #5 am: Dienstag, 12. September. 2006, 23:40:15 pm »

Ich habe das nähen bei meiner Oma auf
einer alten Anker Nähmaschine gelernt, die ich geerbt habe und sie seht
bei uns im Flur. Sie hat noch ein gußeisernesßeisernes Gestell und läßt sich nicht versenken.
War immer eine schöne Zeit wenn ich mit Oma ein Kleid oder einen Rock ,
oder andere Sachen nähen konnte, denke gerne an die Zeit zurück.
War schon schön.
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Liebe Grüße Käte

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WhiteTara
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« Antwort #6 am: Sonntag, 17. September. 2006, 19:34:41 pm »

Ich bin zwar erst 34 Jahre alt, aber ich habe auch auf so einer alten Maschine das Nähen gelernt  ;D

Meine Mutter hatte so eine und nähte für die ganze Familie. Ich fand das schon als Kleinkind faszinieren, wenn das Ding surrte und rappelte. Ich durfte dann auf einem kleinen Hocker unten sitzen und treten und meine Mutter hat oben den Stoff gehalten. Als meine Beine dann mal lang genug waren, dass ich treten konnte und oben drauf schauen, habe ich dann nähen gelernt - erstmal Lochmuster pieksen auf Papier ohne Faden, dann mit Faden und danng ging es richtig los. Habe mir auch mal in den Finger genäht.....ich habe gebrüllt wie am Spieß, aber nicht weil es weh tat, sondern weil der Faden nun an der Fingerseite drin war und ich sozusagen festgenäht war - ich dachte, ich müsste nun für ewig am Stoff und der Maschine dran bleiben - an Faden abschneiden habe ich vor Schreck nicht gedacht.
Irgendwann kaufte meine Mutter eine elektrische Nähmaschnine - aber da durfte ich lange nicht dran - viiiiiiiiiel zu gefährlich sagte sie immer. Also habe ich Puppendecken, Puppenkleider und dann auch eigenen Sachen immer auf der Trampelmaschine genäht. Allerdings hatte unsere nicht so eine schöne Verzierung - sie war schlicht grau.

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LG WhiteTara

    
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