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Orte des Grauens und der Monster: Die KELLER in unserer Kindheit

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Orte des Grauens und der Monster: Die KELLER in unserer Kindheit
« am: Mittwoch, 24. Mai. 2006, 17:11:54 »


Noch jetzt, 40 Jahre später, stehen mir diverse Keller meiner Kindheit vor Augen, die bei mir keine nackte Angst, aber doch immer wieder ein ziemlich mulmiges Gefühl verursacht haben.

Der Keller im Mietshaus von Oma und Opa war total heruntergekommen und uralt. Der Lichtschalter war nicht direkt an der Tür – man mußte erst ein Stück im Dunklen gehen, um es einzuschalten. Und ich dachte dann immer: "Was ist, wenn JETZT auf einmal eine Hand nach mir greift??" Überall waren Spinnenweben, der ganze Keller roch auch irgendwie modrig wie ein Grab. Die einzelnen Keller bestanden nur aus alten Holzverschlägen, wo auch das Holz oft schon halb verfault war. Und in den Verschlägen sah man immer verschwommen alles mögliche Zeug, da hätten sich auch gut die Monster verstecken können.....

Als wir 1963 in das "Neubaugebiet" zogen, war der Keller in unserem Mietshaus hell und modern – aber er war auch irgendwie totenstill. Das schlimme war da: es hallte so unglaublich und der Keller hatte einige verwinkelte Nebengänge. Auch ein ideales Versteck für böse Monster, die auf kleine Kinder lauerten, die nur ihr Fahrrad abstellen wollten! Aber er hatte auch Fenster, durch die das Tageslicht hereinfallen konnte – und im Sommer war er immer total lichtdurchflutet und gar nicht angsteinflößend. Und trotzdem: Man konnte ja nie wissen!

Der schönste "Keller" war bei meinen anderen Großeltern. Die hatten nämlich gar keinen, sondern einen Anbau auf dem Hof, der direkt gegenüber dem ebenerdigen Küchenfenster war. Ein kleiner Plattenweg führte zu der großen Tür, neben dem Plattenweg waren im Sommer immer Blümchen gepflanzt.

Was sind EURE "Kindheitserfahrungen" mit dunklen Kellern?

Nostalgiker
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Re: Orte des Grauens und der Monster: Die KELLER in unserer Kindheit
« Antworten #1 am: Donnerstag, 25. Mai. 2006, 09:32:17 »

Der Keller von meinen Großeltern war ein Abenteuerspielplatz!! Vor Monstern hatte ich keine Angst. Dunkel war er auch und es stand alles mögliche Gerümpel darin. Alte Möbel, Werkzeug, irgendwo war der Öltank. Deshalb roch es in dem Keller immer nach Heizöl. Und immer wenn ich heute Heizöl rieche, muss ich an diesen Keller denken. Der Keller war genauso eingeteilt, wie die Wohnung darüber, aber trotzdem kam uns das anders vor, weil die Decke niedriger war und alles viel dunkler. Meinen Schwestern konnte man immer herrlich Angst einjagen, wenn wir dort unten auf Schatzsuche gingen.
Meine andere oma hatte einen Hof, da gab es keinen Keller, sondern nur Scheunen und einen alten Kuhstall. Der hat gestunken, den mochte ich nicht. Und die Scheune war nur halb so abenteuerlich , wie der Keller, weil sie zu aufgeräumt und zu hell war. Da fehlte die Spannung. Und alleine durften wir da auch nicht rein, weil da Werkzeuge rumstanden und wir und verletzen konnten..... au weiha. Da war meine Oma immer komisch.


Grüßle

Bumblebee
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Re: Orte des Grauens und der Monster: Die KELLER in unserer Kindheit
« Antworten #2 am: Donnerstag, 25. Mai. 2006, 23:29:28 »

Der Keller von meiner Omi war ein richtiges Gewölbe, wird sind ja aus Heilbronn und ich meine der Keller war für Winzer, da hat nämlich jeder seinen eigenen Weinberg, also ich kann Dir sagen, da roch es ganz eigenartig und alles war richtig komisch, da hast Du gemeint, um dir nächste Ecke ist einer, ich habe während ich das hier schreibe Gänsehaut.
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Re: Orte des Grauens und der Monster: Die KELLER in unserer Kindheit
« Antworten #3 am: Freitag, 26. Mai. 2006, 06:50:32 »

Ich hatte als Kind auch Angst im Keller. Bei uns zu Hause war der Heizungsraum mit Öltank im Keller und immer wenn die Heizung ansprang, waren da so unheimliche Geräusche. Ich habe immer laut gesungen, wenn ich da runter musste, um etwas aus dem Vorratsraum zu holen. Ich fand es immer schrecklich!!!  heul

 lg dino
creadoo
« Antworten #3 am: Freitag, 26. Mai. 2006, 06:50:32 »

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Re: Orte des Grauens und der Monster: Die KELLER in unserer Kindheit
« Antworten #4 am: Freitag, 26. Mai. 2006, 07:50:51 »

Oh ja, die Keller in meiner Kindheit haben mir auch immer eine Gänsehaut verursacht. Sie waren so dunkel und rochen modrig und man hat in jeder Ecke gruselige Geräusche gehört (oder sich zumindest eingebildet etwas zu hören.  icon_lol) Ich hatte ausserdem auch immer Angst vor Ratten und Mäusen. In den Ecken des Kellers war nämlich immer Rattengift ausgestreut, aber ich habe in fast 20 Jahren keine Ratte im Keller gesehen.  icon_lol

Ein Keller verursacht mir heute noch ein mulmiges Gefühl in der Magengegend und zwar der Keller in der Firma in der ich arbeite, dort befindet sich das Aktenarchiv. Es ist ein ganz altes Haus und der Keller sieht aus wie ein Bunker mit vielen verwinkelten Gängen und zu allem Überfluss sind es verschiedene Archive, also nicht nur ein grosser Raum, sondern mehrere, die sich überall dort verteilen, so dass ich durch fast jeden Gang muss.  heul

LG
aoutienne
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creadoo
« Antworten #4 am: Freitag, 26. Mai. 2006, 07:50:51 »

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Re: Orte des Grauens und der Monster: Die KELLER in unserer Kindheit
« Antworten #5 am: Freitag, 26. Mai. 2006, 08:21:58 »

Ich hatte auch immer Angst im Keller, jedesmal bekam ich eine Gänsehaut wenn ich da denn Müll hinbringen mußte *schauder* Obwohl alles sehr hell war und auch die Keller so Bretterverschläge waren, egal, ich hatte Angst und habe immer gesungen 
Meine Oma hat 'nen genialen Keller, der ist so alt, da ist sogar noch ein alter Brotofen/Kamin drin, den fand ich immer genial gruselig, da war ich gerne. Aber am liebsten war ich in dem Anbau bei meiner Oma. Auch voll mit Gerümpel und so. Mein Opa hatte da seine Werkbank, ein Traum !!!!! Was wir da alles für Nägel verbraten haben und es auch noch toll fanden  icon_rolleyes
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lG Nicky
creadoo
« Antworten #5 am: Freitag, 26. Mai. 2006, 08:21:58 »

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