Keine chemischen Zeitbomben: Unsere Kindheit ohne 100.000 Putzmittel

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Autor Thema: Keine chemischen Zeitbomben: Unsere Kindheit ohne 100.000 Putzmittel  (Gelesen 543 mal)
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« am: Mittwoch, 07. Juni. 2006, 09:13:46 am »


Ich kriege heute immer eine Krise, wenn ich im Fernsehen sehe, was eine ordentliche Hausfrau angeblich alles für eine Wohnung an Putzmitteln braucht (die in der Werbung ja komischerweise immer total versifft und dreckig sind). Tausende von Badreinigern, Bodenreinigern, Holzpolituren, WC-Reinigern, Polsterreinigern und so weiter und so weiter.

Das kenne ich aus meiner Kindheit alles nicht. Und da wundert es mich auch nicht, wenn heute immer mehr Menschen an Allergien leiden und überhaupt nicht mehr "widerstandsfähig" sind, wenn sie in einem antiseptischen Haushalt leben und sich dafür mit schönster Chemie umgeben.

Bei Oma und Opa war nicht viel im "Besenschrank" zu finden:

Staubtücher (noch nicht "imprägniert", die wurden einfach oft gewaschen)
ATA für das gesamte Badezimmer und die Toilette
Spülmittel für das Geschirr
Flüssige Schmierseife (die war im Grunde genommen für alles andere)
Staubsauger für die Teppiche
Schuhcreme für die Schuhe und ein Fläschchen Öl für quietschende Fenster oder Türen

Viel mehr war da nicht, es gab noch nicht mal GLASKLAR für Spiegel. Die wurden einfach mit einem Leder saubergewischt und fertig.

Und komischerweise war es bei Oma und Opa auch immer BLITZSAUBER ohne tausende von chemischen Bomben.


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pmk1954
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« Antwort #1 am: Mittwoch, 07. Juni. 2006, 22:43:32 pm »

Genauso war es bei meiner Oma auch, die hatte auch noch einen Mop und einen Teppichdackel.
Im Prinzip braucht man auch heute nicht viel mehr, aber es muß ja alles porentief rein sein. Ich kenne eine die desinfiziert sogar einmal in der Woche Bad und Toilette, also das ist doch wirklich überspannt, man kann auch alles übertreiben.



LG Petra
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« Antwort #2 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 00:13:42 am »

du hast Spiritus vergessen ;)
das kam auch ins Wasser fürs Fensterputzen und mit Essigessenz bekam man alles was verkalkt  war wieder sauber.
Sidol brauchte man für den Herd  und für Metallteile(Messing )

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Gruss von der Hex

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Tinchen650
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« Antwort #3 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 06:13:00 am »

Früher war alles einfacher, da gab es noch keine antibakteriellen Müllbeutel und ich weiß nicht was alles.
Hat auch funktioniert.
Ich glaube, das wir deswegen mittlerweile alle so krank sind.  Man kann es auch übertreiben.

LG Tinchen
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« Antwort #4 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 08:44:33 am »


Stimmt" Sidol und Spiritus waren auch dabei, das war auch irgendwie "Wundermittel" für Herd, Spüle, Glasflächen, etc.!


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pmk1954
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« Antwort #5 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 21:15:19 pm »

Danke Gewitterhex, die beiden hab ich vergessen, aber Bohnerwachs und ein Blocker war glaub ich auch in jedem Haushalt zu finden.


LG Petra
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Moira
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« Antwort #6 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 22:43:58 pm »

Nicht zu vergessen die Rutschgefahr nach dem Bohnerwachs  :D Ogott da hats mich doch einmal ganz schön zerbröselt nach dem wöchentlichen Freitagsputz von meiner Ma  :evil:  - allerdings erst nach meinem Discobesuch *grins* , weil ich nicht aufgepasst habe :L Da hatten auch gleich die Nachbarn was davon :D
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Micha1110
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« Antwort #7 am: Freitag, 09. Juni. 2006, 07:50:53 am »

Ja Ata stand bei beiden Omas....
Und die Schmierseife .... In großen, rosa Eimern mit Deckel drauf und blaue Schrift.... weiß noch genau wie die gerochen hat und man konnte super Seifenblasen mit dem Zeug machen.

Von dem ganzen antibak. Zeugs bekomm ich ´nen Ausschlag an den Händen...
Ausserdem denke ich auch, dass daher die ganzen Allergien usw. herkommen denn man kann ja gar nicht mehr vernüftige Abwehrkräfte aufbauen. Ausserdem braucht man so manche Bakterie um überhaupt zu übeleben.... 
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