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Früher oft nur wenig: Unser Spielzeug in der Kindheit

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Früher oft nur wenig: Unser Spielzeug in der Kindheit
« am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 10:02:15 »


Ich gebe hier direkt zu, daß auch meine "Blagen" (17 und 15 Jahre alt) zu den "Verwöhnten" der Wohlstandsgesellschaft gehören: Fernseher, Play-Station, Computer, PC-Spiele, die neuesten und angesagtesten Zeitschriften, Spielzeug ohne Ende - das ist alles normal für meine beiden Monster.

Und wenn ich ihnen vom Spielzeug in MEINER Kindheit erzähle, dann gucken sie mich nur total verständnislos an und fragen sich wohl, wie ich das als Kind habe überleben können.

Meine Ausstattung an Spielzeug war im Gegensatz zu heute doch wohl eher karg - aber ich war damit glücklich und es reichte mir vollkommen:

Eine große Kiste mit LEGO-Steinen (die hatte mir mein Opa gezimmert)
Eine Schublade voll Matchbox-Autos und WIKING-Autos
Eine Schublade voll Plastikfiguren (Cowboys und Indianer, Ritter, Pferde, etc.)
Ein paar "Actionfiguren" von BIG JIM und MATTEL
Viele Comics (Micky Maus, Fix und Foxi, Wastl, Superman, etc.)
Viel Papier und Malstifte
Kinderbücher, PIXI-Hefte und "Ausmal-Hefte"
Ein paar Quartetts

Viel mehr war da nicht. Wenn es draußen trocken war, waren wir ohnehin nur draußen spielen. Und wenn es regnete, kamen Nachbarskinder und brachten ihre eigenen Spielsachen mit - und dann saßen wir mit unserem wenigen stundenlang auf dem Boden, spielten vor uns hin und vergaßen die Zeit um uns herum. Mit wenigen LEGO-Steinen erschufen wir immer neue Welten - die eigene Phantasie war schöner als alles andere.

Wie war es bei Euch? Hattet Ihr Spielzeug "ohne Ende"? Oder reichte Euch auch wenig, um wunschlos glücklich zu sein?


Nostalgiker

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creadoo
« am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 10:02:15 »

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Re: Früher oft nur wenig: Unser Spielzeug in der Kindheit
« Antworten #1 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 10:20:55 »

Nee,Spielzeug hatten wir auch nicht viel,meine Eltern und Großeltern haben sehr viel inprovisiert und selbstgemacht.Wir waren aber auch sehr viel draußen in der Natur.Auf unserem Hof hatten wir regelmäßig kleiner Aufgaben zuerledigen.Im Winter war Zeit zum spielen,es wurden Drachen aus Zeizungspapier gebaut die mit Kartoffeln geklebt waren.Oder Kreisel aus alten Holzgarnrollen.So könnte ich noch lange weiter machen.Geärgert habe ich mich immer das vor Weihnachten alle meine Puppen verschwanden um an Weihnachten mit neuen Kleidern unter dem Baum zusitzen.Ich finde auch früher hielten die Spielzeuge länger,meinen Puppenwagen habe ich immer noch.Auch von meinem Bruder immerhin Baujahr 57 gibt es noch Autos.Liebe Grüße Gisela P.
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creadoo
« Antworten #1 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 10:20:55 »

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Re: Früher oft nur wenig: Unser Spielzeug in der Kindheit
« Antworten #2 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 10:26:30 »

Grundsätzlich hatte ich schon "viel" Spielzeug. Wenn man bedenkt, wie´s meinem Paps gegangen ist in der Nachkriegszeit.

Allerdings hatte ich am liebsten ganz einfache Dinge zum Spielen wie Knöpfe, *die faszinieren mich heute noch total - habe letztens mal wieder in der Kiste meiner Mama gekramt als ich zu Besuch war und gleich ein paar mit Erlaubnis "gemopst" um sie zum Kartenbasteln und Scrapbooking zu verwenden* Wäscheklammern etc. Da haben mich die gekauften Dinge oft gar nicht so interessiert - naja, da kam wohl damals schon meine kreative Ader raus 

Hab´s als Kind einfach ganz toll gefunden mit diesen Dingen zu spielen!

LG
Sorellina
creadoo
« Antworten #2 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 10:26:30 »

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Re: Früher oft nur wenig: Unser Spielzeug in der Kindheit
« Antworten #3 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 11:44:24 »

Im Verhältnis zu heute hatten wir auch wenig Spielzeug, aber was wir schon damals in rauhen Mengen hatten waren Brettspiele. Die meisten davon hab ich heute noch. Die wurden aber nur bei schlechtem Wetter gebraucht. Wenn es das Wetter irgendwie zu ließ waren wir draußen unterwegs.

Holzbastelmaus
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creadoo
« Antworten #3 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 11:44:24 »

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Re: Früher oft nur wenig: Unser Spielzeug in der Kindheit
« Antworten #4 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 11:50:17 »

Oh ja, Knöpfe und Wäscheklammern - die habe ich geliebt. Wenn ich bei meiner Oma in den Ferien war, habe ich so ziemlich jeden Tag mit den Wäscheklammern gespielt, schliesslich konnte man ja nicht sein ganzen Spielzeug mit in die Ferien schleppen.  Nur wenn meine Oma die Wäsche gewaschen hat, musste ich die Klammern leider hergeben.  heul

Ansonsten hatte ich auch einige Brettspiele, mit denen ich meinen Eltern immer auf den Senkel gegangen bin. Mein liebstes war Mensch ärgere Dich nicht, obwohl ich nie verlieren konnte. Hab dann immer gebockt.  fies

Lg
aoutienne
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Liebe Gr
creadoo
« Antworten #4 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 11:50:17 »

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Re: Früher oft nur wenig: Unser Spielzeug in der Kindheit
« Antworten #5 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 12:16:18 »

ich hatte einen Puppenwagen,2oder 3 Puppen,einen Kaufladen,später noch eine Puppenstube (beides hatte mein Vater gezimmert ) einmal  bekam ich von meiner Oma aus der Zone eine ganz große Puppe,aber die war aus Pappmaschee und nicht zum Spielen geeignet.Die saß dann in einem Puppenbett daß mir wieder mein Vater gemacht hatte.Ach und einen Blechherd auf dem man richtig mit Esbit kochen konnte.Durfte ich aber meistens nicht.Bauklötze aus Holz..
Dann hatten wir ein Spielemagazin mit Mensch ärgere dich nicht,Halma usw.aber das war mehr für die Familie.Ein paar Bücher noch,hab mir auch selber welche gekauft,damals 99 Pfennige,dann 1,99 DM z.B.die Sonja Bücher gab immer Fortsetzungen Zwinker
am liebsten spielten wir aber draussen.
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Gruss von der Hex
creadoo
« Antworten #5 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 12:16:18 »

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Re: Früher oft nur wenig: Unser Spielzeug in der Kindheit
« Antworten #6 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 22:05:51 »

Das mit den Puppen vor Weihnachten kenn ich auch, am Heilgabend saßen sie alle schön angezogen unterm Baum. Ich hatte vier Puppen,   Puppenbett, Puppenschrank und meine beiden Puppenstuben hatte mein Vater selbstgemacht, ich hatte einen Puppenwagen, viele Bücher und auch eine große Spielesammlung, dann einen Zauberkasten und natürlich Malzeug. Wenn es schön war waren wir auch immer draußen, das Spielzeug brauchten wir wirklich nur bei Regenwetter und selbst das hat nicht immer abgeschreckt, wir moschten auch mal ganz gerne. icon_wink icon_wink


LG Petra
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creadoo
« Antworten #6 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 22:05:51 »

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Re: Früher oft nur wenig: Unser Spielzeug in der Kindheit
« Antworten #7 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 22:33:02 »

Also ich hatte eine "superschöne Puppenküche". Sozusagen ein Raum - im Gegensatz zu den heutigen Puppenhäusern ein Witz icon_lol Aber ich denk noch gern daran  icon_wink Und ich hatte noch ein wunderschönes Puppengitterbett von der Fa. Obletter mit Babypuppe und ein Puppengeschirr von Melitta, wo es sogar die Filtertüten noch dazugab. Das Puppenbett und teilweise das Geschirr nebst Filtertüten hab ich heute noch - nach 40 Jahren
Gruß Moira
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creadoo
« Antworten #7 am: Donnerstag, 08. Juni. 2006, 22:33:02 »

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Re: Früher oft nur wenig: Unser Spielzeug in der Kindheit
« Antworten #8 am: Donnerstag, 06. Juli. 2006, 13:36:52 »

Hi,

ich war mit meinem mann im Mai in Hamburg im Dachboden-Spielzeug-Museum in der Speicherstadt. Da haben wir vieles entdeckt, das wir auch als Kind hatten. Mein Mann z.B. die Carrera-Bahn, der Brummkreisel etc.

Ich hatte nur zwei Puppen, ein paar Kleider für die Puppen, ein paar Brettspiele, viele Puzzles und viel zu wenig Lego. Meine Eltern habe nie verstanden, dass mir als Mädchen Puppen gar nicht gefielen  fies

Aber mit 8 Jahren habe ich mit Basteln angefangen: Von meiner Patentante gabs ein Set zum Märchenmotive-Gips gießen. Damit fing mein Elend an... Später wurden Steine bemalt ...

LG
windharfe
creadoo
« Antworten #8 am: Donnerstag, 06. Juli. 2006, 13:36:52 »

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