Mondkalender - was ist das?

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Autor Thema: Mondkalender - was ist das?  (Gelesen 2001 mal)
antares
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« am: Donnerstag, 21. Oktober. 2004, 12:39:00 pm »

Mondkalender – was ist das

Hallöchen miteinander

Leider versäumte ich es bisher, grundsätzlich auf dieses Thema einzugehen und für nicht Engeweihte einige Informationen zum Mondkalender abzugeben, was ich hiermit nachholen möchte.

Einigen unter Euch, die sich mit dem Mondkalender oder den Büchern von Johanna Paungger und Thomas Poppe beschäftigt haben, ist der Mondkalender und seine Jahrhunderte alten Rhythmen vertraut.

Früher lebten die Menschen nach diesen Mondrhythmen, gaben sie doch ganz präzise an wann z.B. Kräuter gesammelt werden sollen, welcher Zeitpunkt zum Trocknen am Besten war. Alle Hausarbeiten wurden ebenfalls nach den Mondrhythmen erledigt, ermöglichten sie doch nach einer Zeit des emsigen Arbeitens (abnehmenden Mond) eine nachfolgende ruhigere Zeit (zunehmenden Mond).  

Der Mond durchläuft in einem Monat alle 12 Tierkreiszeichen. Das bedeutet, dass er sich jeweils länger als 2 Tage im gleichen Zeichen aufhält. Jedes Tierkreiszeichen ist einem bestimmten Körperteil zugeordnet beginnend beim Widder – die Kopfregion und endend bei den Fischen – den Füssen.
Der Mondenergie ist also bei jedem  Tierkreiszeichen  ganz individuell verteilt. Lasst es mich an einem Beispiel erklären.

Der Mond im Löwen beeinflusst nicht nur das Herz,  Kreislauf, Rücken und Zwerchfell sondern an Löwetagen ist auch der günstigste Zeitpunkt um die Haare zu schneiden damit sie kräftig nachwachsen. Vielleicht kommt es von der sprichwörtlichen „Löwenmähne“ dass gerade an diesen Tagen und genau dieser Mondenergie das Schneiden der Haare am optimalsten ist.

So beeinflusst der Mond jedes Tierkreiszeichen  mit seiner ganz besonderen Energie.
Der Naturforscher Charles Darwin hat deshalb in seinem klassischen Werk „Von der Abstammung des Menschen“ nur eine Erkenntnis wiedergegeben, die zahllosen Generationen vor ihm zuteil wurden und für sie von grossem Nutzen war: „Der Mensch ist gleich den Säugetieren, Vögeln und sogar Insekten jenem geheimnisvollen Gesetz unterworfen, wonach  gewisse normale Prozesse, wie Schwangerschaft, Pflanzenwachstum, Reife, Dauer verschiedener Krankheiten von den Mondperioden abhängig sind.

Geschärfte Sinne, Wachheit, Wahrnehmungsfähigkeit und genaue Beobachtung der Natur, der Tier- und Pflanzenwelt machten unsere Vorfahren zu „Meistern des richtigen Zeitpunkts“.

Sie entdeckten,

dass zahlreiche Phänomene der Natur – Ebbe und Flut, Geburten, Wettergeschehen, der Zyklus der Frauen und vieles mehr – in Beziehung zur Mondwanderung stehen;

dass sich viele Tiere in ihrem Tun nach dem Mondstand richten, dass Vögel beispielsweise das Nistmaterial immer zu bestimmten Zeiten sammeln, so dass die Nester nach dem Regen rasch wieder trocken werden;

dass  Wirkung und Erfolg zahlloser alltäglicher und weniger alltäglicher Aktivitäten wie – Holzschlagen, Kochen, Essen, Haareschneiden, Gartenarbeit, Düngen, Waschen, die Anwendung von Heilmitteln, Operationen und vieles mehr – den Rhythmen in der Natur unterworfen sind;

dass manchmal Operationen und Medikamentenabgabe an bestimmten Tagen durchgeführt hilfreich- und an anderen Tagen nutzlos oder gar schädlich ist – unabhängig von Dosis und Qualität der Medikamente;

dass Pflanzen und ihre Teile von Tag zu Tag unterschiedlichen Energien ausgesetzt sind, deren Kenntnis ausschlaggebend für erfolgreichen Anbau, Pflege und Ernte der Früchte ist. Dass Heilkräuter an bestimmten Zeiten gesammelt ungleich mehr Wirkstoffe enthalten als zu anderen Zeiten.

Mit einem Satz, Der Erfolg einer Absicht hängt nicht nur vom Vorhandensein der nötigen Fähigkeiten und Hilfsmittel ab, sondern entscheidend auch vom richtigen Zeitpunkt des Handelns.   

Operationen sollten nie bei zunehmenden Mond oder gar Vollmond stattfinden, wenn es sich vermeiden lässt. Notfälle gehorchen jedoch einem anderen Gesetz denn was unabänderlich ist das sollte nicht aufgeschoben werden.

Hyppokrates (460 – 370 vor Chr.) hat in seinen Tagebüchern wörtlich formuliert:

„Berühre nicht mit Eisen jenen Teil des Körpers, der von dem Zeichen regiert wird, das der Mond gerade durchläuft.“

Gemeint hat er damit: Man soll keine chirurgischen Eingriffe an einem Körperteil vornehmen, der von dem gerade vorherrschenden Tierkreiszeichen regiert wird.

Der Mond ist kein Computer und wechselt minutengenau in ein anderes Zeichen. Das vorherige Zeichen wirkt immer noch Stunden nach, das solltet Ihr mit beachten.




In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals auf die Bücher von Johanna Paungger und Thomas Poppe hinweisen. Es handelt sich  hierbei  um folgende Bücher:

„Vom richtigen Zeitpunkt“

„Das Mondlexikon“ in diesem sind alle Themen alphabetisch geordnet, was die Suche nach
bestimmten Themen wesentlich erleichtert.

„Alles erlaubt“  über die Ernährung

„Aus eigener Kraft“  über die Gesundheit

„Die Mondgymnastik“  über eine sinnvolle und optimale Körperbewegung


Wenn Ihr noch Fragen habt, dann beantworte ich sie Euch gerne, vorausgesetzt ich weiss darüber Bescheid.

Euch allen noch einen sonnigen Tag und Grüssli von Christa

Gespeichert

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