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Mond und Kinder
(Moderator:
antares
) | Thema:
Mond und Kinder
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Mond und Kinder
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
antares
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Bastel-Spezi
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Herkunft: Bellach / Schweiz
Beiträge: 691
Mond und Kinder
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am:
Sonntag, 22. Februar. 2004, 20:07:00 »
Hallöchen miteinander
Hier gebe ich Euch etwas Interessantes zur Information. Es kommt nicht darauf an, dass Eure Kinder sich Buchstabengenau nach diesem Beitrag verhalten, sondern vielleicht erkennt Ihr gewisse Übereinstimmungen und könnt somit noch besser auf die Bedürfnisse der Kleinen eingehen. Beginnen wir heute mit dem Widderkind.
Das WIDDER - Kind
Kaum abgenabelt, schreit dieses "dynamische" Baby ebenso lautstark wie erbarmungslos den ganzen Kreißsaal zusammen. Denn hier hat ein kleiner "Mars-Mensch" das Licht der Welt erblickt, der von nun an dafür sorgen wird, daß er weder überhört noch übersehen wird. Wozu wurde einem schließlich so viel Power, Durchsetzungskraft und Zuversicht in die Wiege gelegt? Für abenteuerliche Streifzüge durch Wohnung, Haus und Garten haben Mini-Widder dementsprechend viel übrig. Sobald dieser aktive und bewegungsfreudige Ableger laufen (und klettern) kann, wird er die ganze Familie häufiger in Alarmbereitschaft versetzen. Und es ist unbedingt ratsam, Messer, Gabel, Schere und Licht auf Nummer sicher zu bringen. Denn Widder-Junior ist nicht nur dynamisch, sondern auch kühn, mutig und in der Regel äußerst sportlich, selbst wenn er noch in den Windeln steckt...
Es liegt auf der Hand, daß dieser temperamentvolle Sprößling viel Raum und Gelegenheit braucht, um sich auszutoben. Fürsorgliche Eltern werden deshalb zwar stets ein wachsames Auge auf den agilen Dreikäsehoch haben, ihn in seinem starken Bewegungsdrang allerdings nicht einschränken. Widder-Junior ist somit ein optimaler "Heim-Trainer", der Mami und Papi spielend fit hält. Vielleicht ist das auch der Grund, warum Eltern ihren marsgeprägten Nachwuchs schon so früh im Sportverein anmelden...
Für die Schule kann sich Widder-Junior nur bedingt begeistern. Dieser quirlige Ableger ist durchaus lernfreudig und aufgeschlossen, das Stillsitzen aber eine Qual. Lästig ist auch, daß hier die Lehrer "Befehle erteilen", obwohl das ja eigentlich "Widder-Sache" ist. Die ausgeprägten Führungsqualitäten können auch anderweitig zur Geltung kommen. Und so ist Widder-Junior im Laufe seiner Schulkarriere mindestens einmal Klassensprecher, und nach der Penne "Bandenführer". Es sollte übrigens nicht verschwiegen werden, daß Mädchen, die im Zeichen des Widders geboren werden, genauso rustikal und abenteuerliche veranlagt sind wie die Knaben. Mit Puppen und Rüschenkleidchen braucht man diesen kleinen Evas gar nicht erst zu kommen. Sie spielen nämlich lieber Cowboy und Indianer und schwingen sich im großen Apfelbaum wie Tarzan von Ast zu Ast... Die herzerfrischende, spontane Art, die Offenheit und Aufrichtigkeit der Widder-Kinder entschädigt jedoch für manche Aufregung, die an den elterlichen Nerven schon mal zehren kann. Und mit zunehmendem Alter kann man mit Widder-Junior die berühmten Pferde stehlen. Denn dieser Sprößling entwickelt sich zu einem fairen Partner, Typ "treuer Kumpel". Dieser erfreuliche Umstand versöhnt Mami und Papi schließlich, die von Anfang damit konfrontiert (und vor vollendete Tatsachen gestellt) waren, daß Widder- Junior ein absoluter Selbstgänger ist, der seine Entscheidungen für gewöhnlich allein trifft. Der pubertäre Widder sollte es dann aber allmählich lernen, seinen kindlichen Übermut in die richtigen Bahnen zu lenken, was nicht immer leicht für ihn ist. Die Sexualität erwacht unter Umständen recht früh und seinem Temperament entsprechend natürlich auch ziemlich "intensiv". Leidenschaftliche Gefühle entwickeln sich und brauchen ein Ventil. Es wäre gut, wenn der heranwachsende Ableger in dieser Zeit Hobbys pflegt, die das "Dampfablassen" ermöglichen. Doch auch jetzt, macht Widder-Junior "sein Ding" allein. Relativ früh nimmt das "dynamische Windelpaket" von einst sein Leben selbst in die Hand. - Und packt es. Man kann diesen stürmischen Eroberer also beruhigt ziehen lassen.
Grüssli von Christa
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creadoo
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am:
Sonntag, 22. Februar. 2004, 20:07:00 »
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Jolli
Bastel-Spezi
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Herkunft: Sachsen
Beiträge: 799
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«
Antworten #1 am:
Sonntag, 22. Februar. 2004, 21:47:00 »
Hallo Christa,
danke für diesen Beitrag. Bitte mach weiter und unterrichte uns über die anderen 11 Sternzeichen.
LG Conny
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creadoo
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Antworten #1 am:
Sonntag, 22. Februar. 2004, 21:47:00 »
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Gast
Mond und Kinder
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Antworten #2 am:
Sonntag, 22. Februar. 2004, 22:27:00 »
Hallöchen liebe Conny
Aber sicher doch, in 2 Tagen wenn ich den Stier im Mondkalender bekanntgebe setze ich auch das Stier Kind rein.
So kommt immer beim neuen Mondkalender - Beitrag auch der entsprechende Beittrag für das Mond - Kind hinzu.
Es freut mich, wenn Du daran Interesse hast.
Grüssli von Christa[addsig]
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creadoo
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Antworten #2 am:
Sonntag, 22. Februar. 2004, 22:27:00 »
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antares
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Bastel-Spezi
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Beiträge: 691
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Antworten #3 am:
Sonntag, 22. Februar. 2004, 22:30:00 »
Sorry, war nicht eingeloggt.
Gruss von Christa[addsig]
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creadoo
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Antworten #3 am:
Sonntag, 22. Februar. 2004, 22:30:00 »
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Jolli
Bastel-Spezi
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Beiträge: 799
Mond und Kinder
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Antworten #4 am:
Sonntag, 22. Februar. 2004, 22:59:00 »
Toll Christa, aber meine Geduld wird damit mal wieder auf eine harte Probe gestellt. Möchte doch so gern den Krebs wissen
Na gut, dann warte ich eben. Habe ich ja schon einmal 9 Monate geschafft.
LG Conny
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creadoo
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Antworten #4 am:
Sonntag, 22. Februar. 2004, 22:59:00 »
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antares
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Bastel-Spezi
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Herkunft: Bellach / Schweiz
Beiträge: 691
Mond und Kinder
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Antworten #5 am:
Dienstag, 24. Februar. 2004, 19:26:00 »
Hallöchen miteinander
Hier ist es, das Stier-Kind.
Das STIER - Kind
Da hat ein gemütlicher und freundlicher Wonneproppen das Licht der Welt erblickt. Schon als Baby zeigt Stier-Junior seine Vorzüge: er ist friedlich, umgänglich und häufig "schläfrig". Vorausgesetzt, die Milchration im Fläschchen stimmt und Mami ist mit ihren Schmuse- und Streicheleinheiten besonders großzügig. Dann wird es die Eltern mit lautem Gebrüll nicht um die wohl verdiente Nachtruhe bringen, sondern Mami und Papi mit seinem zufrieden strahlenden Lächeln entzücken. Kommt Stier-Junior allerdings in die gefürchtete Trotzphase, ist es mit der Ruhe gelegentlich gänzlich vorbei. Denn das wonnige Stier-Kind, verfügt über einen Dickkopf, der seinesgleichen sucht. Und an diesem können sich die Eltern noch die Zähne ausbeißen, bis Junior die Pubertät überschritten hat. Doch keine Panik. Mit zunehmendem Alter entwickelt Stier-Junior zum Glück eine entgegenkommende Ader. Tatsache ist und bleibt, dieser kleine Genießer mit Sinn für das Materielle weiß genau, was er will. Im Gegenzug ist es sehr angenehm, daß schon Mini-Stiere viel Geduld und Ausdauer besitzen und sich daher oft stundenlang beschäftigen können. Gleich zu Beginn seiner Schulkarriere kann es sein, daß Stier-Junior auf recht eigenwillige Ergebnisse kommt. So sind zwei mal zwei nicht unbedingt vier, sondern fünf, oder drei. Doch im Laufe der Zeit siegt die Einsicht und die mathematischen Grundsätze werden schließlich anerkannt. Abgesehen davon liegen diesem Venus-geprägten Ableger die sprachlichen und musischen Fächer ohnehin oft besser und nicht selten schlummern in ihm sogar künstlerische Anlagen. Von daher kann es nicht schaden, Stier-Junior beizeiten mit Flöte und/oder Malblock zu bewaffnen, um zu sehen, was in dieser Hinsicht in ihm steckt. Kinder-Besuch ist jetzt übrigens auch häufiger angesagt. Ein größerer Vorrat an Limonade und Gummibärchen kann nicht schaden. Denn Stier-Junior, der sich ja auf das Genießen ganz allgemein bestens versteht, ist nicht nur ein freundlich-charmanter, sondern auch recht großzügiger Gastgeber. Grundsätzlich wäre zum Thema Schule und Lernen noch anzumerken, daß dieses Kind Lehrern und Erziehern keine besonderen Kopfzerbrechen bereitet. Es ist kein Schnelldenker, lernt und verarbeitet den Stoff dafür aber um so gründlicher. Und was sitzt, das sitzt.
Kleine Stiere sind Spätentwickler, die aber alles sicher in den Griff bekommen. Auch der Übergang von der Kinderstube zum Erwachsenendasein vollzieht sich bei Stier-Junior (im Gegensatz zu manchen anderen Tierkreiszeichen) relativ geruhsam und unauffällig. So entdeckt er beispielsweise das andere Geschlecht eher später als früher. Mit dem Erwachen erotischer Gefühle und Bedürfnisse kann dieser bodenständige Nachwuchs ziemlich gut umgehen. Denn, wie erwähnt, bringt ihn so schnell ja nichts aus der Fassung. Doch wenn es ihn "erwischt", dann richtig. Emotionen gehen tief unter die Haut, und die genießerische Anlage will in sinnlicher und zärtlicher Sexualität zum Ausdruck kommen. Fürsorgliche und liebende Eltern erweisen ihrem Nachwuchs daher einen lebenswichtigen Dienst, wenn sie bei Aufklärungsgesprächen (die natürlich nicht erst jetzt stattfinden sollten) nicht nur auf die "Fortpflanzung", sondern auch auf das "Lustprinzip" eingehen, auf angemessene Art und Weise versteht sich. Mit dem Auszug aus dem Elternhaus hat es Stier-Junior in der Regel nicht so furchtbar eilig. Erst wird er sich ein Fundament errichten, daß ihm ein angenehmes und stabiles Leben garantiert. Denn dieser Sproß hat Sinn für das Materielle...
Viel Spass beim Lesen
Grüssli von Christa
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Antworten #5 am:
Dienstag, 24. Februar. 2004, 19:26:00 »
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Gast
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Antworten #6 am:
Donnerstag, 26. Februar. 2004, 20:26:00 »
Hallo Christa,
dein Beiträge über die Kinder sind wirklich klasse - ich erkenne die entsprechenden Kinder sofort wieder.
Aber wann kommt denn was über die Fische-Kinder? Da du mit Widder angefangen hast, wären die Fische die allerletzten in der Reihe. Dabei ist das doch gerade jetzt aktuell. Mein Fische-Kind hat am 10.03. Geburtstag und da würde mich das brennend interessieren.
Herzliche Grüße
Maggie, die Reisetante
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Antworten #6 am:
Donnerstag, 26. Februar. 2004, 20:26:00 »
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antares
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Bastel-Spezi
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Herkunft: Bellach / Schweiz
Beiträge: 691
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Antworten #7 am:
Donnerstag, 26. Februar. 2004, 20:40:00 »
Hallöchen miteinander
Heute gebe ich Euch mal die Zwillinge zur Information. Ich weise nochmals darauf hin - nehmt es locker und nur zur Beobachtung. Auf keinen Fall als vorgefasste Schubladengesetzmässigkeit.
Das Zwillinge-Kind
Kaum hat dieses kleine Bündel Mensch das Licht der Welt erblickt, läßt es auch schon seine interessierten und neugierigen Blicke kreisen. Eine Eigenschaft, die es übrigens sein ganzes weiteres Leben nicht mehr ablegen wird. Zwilling-Geborene sind nämlich überaus aufgeweckte, vielseitige und kontaktfreudige Wesen. Wir haben es hier mit dem zu tun, was man ein "helles Köpfchen" nennt. Da kleine Zwillinge die Welt möglichst schnell entdecken und kennen lernen wollen, üben sie sich häufig schon sehr früh im Laufen, und vor allen Dingen im Sprechen. Denn der gedankliche und verbale Austausch - kurz: die Kommunikation schlechthin - ist ihnen ein dringendes Bedürfnis. So wird dieser kleine Springinsfeld Mami und Papi von nun an immer wieder in Gespräche und Diskussionen verwickeln, bis ihnen die Köpfe rauchen... Diese cleveren Ableger kann man deswegen auch schon beizeiten im Kindergarten anmelden. Denn da haben sie ein reiches Betätigungs- bzw. Gesprächsfeld unter Gleichaltrigen. Das Basteln wird Zwillings-Geborenen sicherlich auch großes Vergnügen bereiten, weil sie nämlich nicht nur ein redseliger, sondern auch ein geschickter und fingerfertiger Nachwuchs sind.
Mit Schulbeginn sollten fürsorgliche Eltern ihrem quicklebendigen Nachwuchs einen Terminkalender schenken. Denn das Lesen und Schreiben beherrschen sie vermutlich sowieso in Nullkommanichts, und weil Zwillinge sich mit Begeisterung (und möglichst vielen Kindern) verabredet, lernen sie so hoffentlich schon rechtzeitig (Termin-) Streß auf ein gesundes Minimum zu reduzieren. Die Schule als solche dürfte für dieses helle Köpfchen kein Problem darstellen. Zwillingskinder verfügen über eine rasche Auffassungsgabe und können Erlerntes sicher und vielfältig umsetzen - und natürlich auch anwenden. Da werden die Lehrer sicherlich ihre Freude haben. An ihrem zappeligen und vorlauten Naturell vermutlich weniger. Denn das sei auch erwähnt: Kleine Zwillinge geben mit Vorliebe ihre Kommentare ab, auch unaufgefordert, versteht sich. Eine Angewohnheit übrigens, die sich auch später nur schwer abstellen läßt...
Manche Eltern sind vielleicht besorgt, weil diese Kinder scheinbar selten Hausaufgaben machen und gleichzeitig noch mit anderen Dingen beschäftigt sind. Keine Sorge. Dieser patente und vielseitige Nachwuchs lernt dank der schon erwähnten raschen Auffassungsgabe und Merkfähigkeit sowie seines gut ausgeprägten Intellektes wegen quasi im Vorübergehen. Übertriebenen Ehrgeiz und verbissenes Pauken hat der kleine Zwilling daher meist gar nicht nötig. Man kann ihn also ruhig gewähren lassen.
Stellt sich erst die Pubertät ein, haben Zwillingskinder, die sonst mit allen Situationen, Gegebenheiten und Herausforderungen des Lebens so geschickt und mühelos fertig werden, allerdings doch so ihre Schwierigkeiten. Das liegt daran, daß sie sich als "Kopf"-Menschen lieber auf der logisch-rationalen Ebene bewegen. Kommen nun Gefühle ins Spiel, gelten die alten und gewohnten Regeln und Muster nicht mehr, was sie natürlich verunsichern kann. Damit der pubertäre Zwilling dennoch ohne große Probleme "beziehungsfähig" wird, und sich dem anderen Geschlecht auch emotional nähern kann, sollten Eltern schon sehr früh darauf achten, daß dieser geistreiche Nachwuchs die Welt der Gefühle nicht verdrängt, sondern sich darin sicher bewegen und Zuhause fühlen kann. Dazu müssen diese nicht ständig an ihrem kleinen Zwilling herumschmusen. Es reicht, wenn sie ihm das Gefühl von Geborgenheit und Präsenz geben, damit sich die kindliche Seele öffnen und entfalten kann.
Ich wünsche den Eltern von Zwillingen gute Nerven.
Grüssli von Christa
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Antworten #7 am:
Donnerstag, 26. Februar. 2004, 20:40:00 »
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antares
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Bastel-Spezi
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Herkunft: Bellach / Schweiz
Beiträge: 691
Mond und Kinder
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Antworten #8 am:
Donnerstag, 26. Februar. 2004, 20:42:00 »
Hallöchen liebe Maggie
Wenn ich Deine Mail-Adresse bekomme dann sende ich Dir das Fische-Kind.
Grüssli von Christa
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antares
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Bastel-Spezi
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Beiträge: 691
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Antworten #9 am:
Samstag, 28. Februar. 2004, 20:42:00 »
Hallöchen miteinander
Heute folgt nun das Krebs-Kind. Viel Spass beim Lesen.
Das Krebs-Kind
Da liegt es nun in der Wiege, das kleine Krebslein. Herzig und hilflos wie alle Babys. Doch dieses kleine Menschlein braucht überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit und Zuwendung. Die Mami ist in diesem Fall ganz besonders gefordert, denn an ihrem Rockzipfel wird das Krebskind von nun an hängen bis es erwachsen ist - und manchmal sogar ein Stückchen darüber hinaus...
Erfreulich ist, daß dieser zartbesaitete Ableger so anhänglich und anlehnungsbedürftig ist. Mit freundlichen Worten und liebevollen Gesten läßt er sich leicht lenken. Schwierig kann es hingegen werden, wenn Krebslein sich völlig verschließt und in sich selbst zurückzieht. Und das tut er nicht selten, weil er sein sensibles Seelchen vor der rauen Welt schützen will. Die Eltern brauchen dann viel Fingerspitzengefühl im Umgang mit dem Mini-Krebs. Manchmal ist es sinnvoll abzuwarten, bis er von selbst gesprächig wird. Dann wieder kann es angebracht sein, den kleinen Spatz vorsichtig aus der Reserve zu locken. Ganz wichtig sind übrigens die abendlichen Bettkantengeschichten. Dann kommt Klein-Krebs mit seinen Geheimnissen herüber und kann auch gleich seinen "Seelenmüll" loswerden.
Mit der Schule haben Krebs-Kinder eigentlich keine Probleme. Doch sie werden das Gefühl nicht los, daß sie nicht für sich, sondern für die Lehrer lernen. Ist ihm der eine oder andere "Pauker" gänzlich unsympathisch, können die Leistungen sogar darunter leiden. Der persönliche Bezug ist für diesen feinfühligen Nachwuchs stets von großer Bedeutung und das gilt natürlich auch für die Schule. Schlimmstenfalls möchte sich das Krebslein sogar um die Schule herumdrücken. Die Eltern werden dann viel Überredungskunst aufbringen müssen, um diese Kinder von der Notwendigkeit dieser Institution zu überzeugen. Zum Glück reagiert dieser süße Fratz ja auf liebevollen Zuspruch positiv... Im übrigen sind Krebs Kinder nicht gerade vom Ehrgeiz besessen. Das verhindert schon ihr angeborenes Phlegma. So "schlendern" sie mehr oder weniger von Klasse zu Klasse, bis das Ziel erreicht ist und kann, je nach Lust und Laune, nennenswerte Leistungen bringen. Vor allem auch im kreativen Bereich. Denn mit Phantasie ist der kleine Krebs gesegnet wie kaum ein zweiter. An Tuschkasten, Malstiften, Knetmasse und allen Materialien, mit denen er seine Kreativität austoben kann, wird er deshalb ziemlich lange besondere Freude haben. Wichtig ist übrigens auch, daß das Krebslein möglichst ein eigenes Kinderzimmer hat. Denn der gelegentliche Rückzug in seine gemütliche "Höhle" ist ihm wichtig. Apropos Höhle. Mit der Ordnung hat es der kleine Krebs ebenso wenig wie mit der Disziplin. Es wird deshalb ziemlich lange dauern, bis aus seinem Schlupfwinkel ein aufgeräumtes Zimmer wird... Und wenn Mami ihrem anhänglichen Sprößling zwischendurch mal etwas Gutes tun möchte, braucht sie ihm nur sein Lieblingsgericht zu kochen.
Zwei Schritte vor und einen zurück. An diese Gangart hat sich das Krebslein bis jetzt ja weitgehend gehalten. Und auch im Teenageralter wird sich da nicht viel ändern. Ob Mädel oder Knabe, kleine (und größere) Krebse sind halt Spätentwickler, die es (aus Vorsichtsgründen) nicht gerade lieben, die Dinge zu überstürzen. So entdeckt dieser sensible Nachwuchs auch die Liebe und das andere Geschlecht eher später als früher. Da sie in der Welt der Gefühle Zuhause sind, wird es keine nennenswerten Probleme geben. Bis auf die Schwierigkeit vielleicht, daß Krebse ihre Empfindungen ja so gern für sich behalten. Ist Krebslein dann flügge, kann man ihn beruhigt ziehen lassen. Der kleine Fratz von einst entwickelt nämlich eine Selbständigkeit, die die Eltern überraschen wird.
Grüssli von Christa
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Antworten #9 am:
Samstag, 28. Februar. 2004, 20:42:00 »
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antares
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Bastel-Spezi
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Antworten #10 am:
Dienstag, 02. März. 2004, 23:36:00 »
Hallöchen miteinander
Hier nun der kleine Löwe. Viel Spass beim Lesen und nicht alles zu Ernst nehmen.
Grüssli von Christa
Das LOEWE -Kind
Wie immer das familiäre und häusliche Leben bisher beschaffen war, mit der Geburt von Löwe-Kindern ändert sich einiges. Und zwar grundlegend. Das merken die Eltern schon am lauten Gebrüll, mit dem sich die kleine Majestät den ersten "großen Auftritt" und die nötige Aufmerksamkeit verschafft und allen Beteiligten gleich unmißverständlich klarmacht, daß hier ein selbstbewußtes Menschlein das Licht der Welt erblickt hat. Aber wonnig ist es, dieses Kind, das selbst in der Wiege schon vor Kraft und Herzlichkeit nur so strotzt. Und sein Blick verrät: Ich habe viel zu geben, dafür darf ich auch einiges verlangen...
Die ersten Sätze, die Löwe-Kinder sprechen, lauten in etwa "ich will..." und "ich kann..." - alles alleine, versteht sich. Denn kleine Löwen trauen sich alles zu. Ganz besonders aber jene Dinge, die sie altersbedingt noch gar nicht in den Griff bekommen können! Nun ja, nicht nur Adel verpflichtet, auch eine überdimensionierte Portion Selbstvertrauen... Fürsorgliche Eltern merken schon, worauf es in der Löwe-Erziehung ankommt. Nämlich darauf zu achten, daß die Kleinen sich nicht pausenlos verausgaben. Allerdings sollte dies sehr unauffällig geschehen, denn wenn die kleine Majestät Wind davon bekommt, ist sie beleidigt...
Abgesehen davon, daß Löwen sich schon als Kleinkind in der "Gesetzgebung" und im Kommandieren kräftig üben, werden sie spätestens in der Schule ihre "Führungsqualitäten" souverän unter Beweis stellen. Denn jetzt gibt es ja ein ganzes "Rudel" von Gleichaltrigen, das es mitzureißen und zu überzeugen gilt. Und erstaunlicherweise wird die "Autorität" von Löwe-Kindern auch nur selten in Frage gestellt. Es sollte erwähnt werden, daß kleine Löwen die Leitung nicht (nur) aus Gründen der Rechthaberei oder starker Geltungsbedürfnisse wegen in die "königliche" Hand nehmen, sondern deshalb, weil ihnen ein bemerkenswertes Verantwortungsgefühl und Beschützerinstinkte mit in die Wiege gelegt worden sind. So führt dieser stolze, großzügige und strahlende Ableger sein Zepter auf so herzliche und teils auch fürsorgliche Weise, daß sein Regiment einfach akzeptiert werden muß. Und wer ist schon bereit, den Kopf in heiklen Situationen hinzuhalten??? Na also! Mit der Schule und den Lehrern hat klein Löwe in der Regel keine Probleme. Höchstens diese mit ihm. Denn der Lehrkörper muß sich ja erst daran gewöhnen, daß er nicht der einzige Befehlshaber ist. Eine schwierige erzieherische Aufgabe darin liegt also darin, Löwe-Kindern die Notwendigkeit von Kompromissen, Kooperation und Diplomatie, der Gerechtigkeit und der Harmonie wegen, klarzumachen...
Es ist also ziemlich offenkundig, daß Löwe-Kinder absolute Selbstgänger sind, die, von sich überzeugt, raschen Schrittes durch die Kinderstube und Schulzeit marschieren, um möglichst früh ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen. Denn es ist auf die Dauer doch ziemlich lästig, wenn Mamis, Papis, Lehrer usw. einem immer dreinreden wollen. Man weiß es ja selbst schließlich alles viel besser. Das gilt natürlich auch für den Umstand, das Löwen lieber früher als später die Liebe entdecken, um dann in ihren großartigen und tiefen Gefühlen förmlich schwelgen zu können. Daß Löwe Teenies ihre Ego-Bedürfnisse ein wenig drosseln müssen, um Glück und Erfüllung zu finden, brauchen die Eltern ihnen nicht zu erklären. Der "königliche" Teenager baut auch in diesem Punkt vorzugsweise auf sein Selbstvertrauen (und seinen Optimismus) - und deshalb manchmal eben auch auf (harte) Erfahrungen. Denn ganz ohne "Dämpfer" kommt eine Löwe-Entwicklung doch nicht aus. Schließlich wird aus Klein-Löwi das, was er werden soll: ein "Prachtexemplar"...
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antares
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Bastel-Spezi
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Antworten #11 am:
Freitag, 05. März. 2004, 07:18:00 »
Hallöchen miteinander
Heute ist das Jungfrau - Kind an der Reihe.
Das JUNGFRAU - Kind
Für Eltern, deren Nervenkostüm nicht aus Stahl ist, ist dieses Kind ein Geschenk des Himmels. Denn kleine Jungfrauen sind einfach lieb und brav. Und das von Anfang an. Dieser "pflegeleichte" Nachwuchs ist nämlich schon zufrieden, wenn er das nötigste hat: regelmäßige Milchrationen und mütterliche Zuwendung. Die sprichwörtliche Anpassungsfähigkeit typischer Jungfrauen äußert sich dann auch schon sehr früh darin, daß dieses Baby bald durchschläft und Mami und Papi in ihrer wohl verdienten Nachtruhe nicht unnötig stört. Und so entwickeln sich Jungfrau-Kinder "planmäßig", lernen beizeiten das Sprechen und erkundet dann ihre nähere Umgebung vornehmlich auf geistiger und verbaler Basis. Deshalb sollten Eltern mit der Anschaffung umfangreicher Lexika auch nicht zu lange warten. Denn klein Jungfrau stellt überdurchschnittliche viele Fragen, und für gewöhnlich ziemlich intelligente...
Was den Spieltrieb betrifft, so sind kleine Jungfrauen keine ausgesprochenen Wildfänge, sondern eher Tüftler und Bastler. Für Bauklötzchen, Puzzlesteinchen usw. kann sich dieses Kind förmlich begeistern und stundenlang damit beschäftigen. Und wenn es ans Aufräumen geht, erfolgt erstaunlicherweise kein lautstarker Protest, sondern eine Reinmachaktion, die Mamis Haushaltsfähigkeiten glatt in den Schatten stellen kann. Jungfrauen lieben nun einmal die Ordnung, auch die Kleinen.
Jungfrau-Kinder sind nicht nur sehr ordnungsliebend, dieser Ableger hat auch für die Kopfarbeit sehr viel übrig. Denn er verfügt über einen wachen Intellekt, analytische Fähigkeiten und einen Hang zur Perfektion. Abgesehen davon, versteht klein Jungfrau sich darauf, seine geistigen Talente höchst praktisch und zweckmäßig einzusetzen. Insofern ist die Schule im Grunde eine Lachnummer. Nicht etwa deshalb, weil kleine Jungfrauen von Ehrgeiz besessen sind, sondern eher aus dem Grund, weil Lernen Wissen bedeutet. Und eben dieses Wissen (und Können) ist für das Selbstwertgefühl dieses kleinen Kopfmenschen äußerst wichtig. Fühlt es sich bildungsmäßig "unterbelichtet", empfindet es sich geradezu als minderwertig. Von daher sollten Eltern unbedingt darauf achten, daß klein Jungfrau eine (seinen individuellen Fähigkeiten entsprechend) optimale Ausbildung erhält.
Ein bißchen wäre auch darauf zu achten, daß Klein-Jungfrau sich nicht zu sehr mit Büchern und Aufräumarbeiten beschäftigt, sondern auch dem kindlichen Spieltrieb frönt und den Kontakt zu Gleichaltrigen sucht - und pflegt. Denn kleine Jungfrauen sind manchmal ein bißchen zurückhaltend bis schüchtern, und können in dieser Hinsicht etwas Zuspruch und Aufmunterung vertragen. Auch das Durchsetzungsvermögen ist bei diesem rational begabten Nachwuchs nicht sehr stark ausgeprägt. Das Jungfrau-Kind fügt sich schnell in die Gegebenheiten, übt wenig Widerspruch und meidet die harte Konfrontation. Dadurch können seine Wünsche auf der Strecke bleiben, was eine gewisse innere Unzufriedenheit zur Folge hat. Anstatt auf andere neidisch zu sein, die mehr Power haben als klein Jungfrau selbst, sollten sie lernen, sich für ihre Belange einzusetzen.
Jungfrau-Kinder sind nicht gerade das, was man einen Frühentwickler nennt. Dafür werden sie aber höchst kritische Zeitgenossen. Mit zunehmendem Alter wächst auch die Neigung, Dinge und Menschen skeptisch zu betrachten. Dabei wäre es für diesen emsigen und fleißigen Nachkömmling so wichtig, mehr Vertrauen in das Leben zu entwickeln - und Fünfe auch mal gerade sein zu lassen. Dazu sollte dieser kleine Mensch seinen Gefühlen mehr Raum geben und lernen, diese auch zuzulassen. Eltern können hier ein wenig helfen, dann hat Junior auch mit der erwachenden Liebe keine allzu großen Schwierigkeiten.
Viel Spass beim Lesen und Grüssli von Christa
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Antworten #11 am:
Freitag, 05. März. 2004, 07:18:00 »
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Bastel-Spezi
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Herkunft: Bellach / Schweiz
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Antworten #12 am:
Sonntag, 07. März. 2004, 20:07:00 »
Hallöchen miteinander
Heute folgt nun , das Waage Kind.
Das WAAGE - Kind
Natürlich, alle Babys sind süß. Aber so ein kleines Waage-Bündel ist einfach bezaubernd, lieb und brav. Es brüllt nicht gleich das ganze Haus zusammen, wenn es Hunger oder die Windeln voll hat. Und es belohnt Mami mit einem ebenso dankbaren wie unwiderstehlichen Blick, wenn es seine Streicheleinheiten bekommt. Es scheint fast so, als ob Waage-Kinder die allgemein gefürchtete Trotzphase überhaupt nicht durchmachen. Dieser reizende Ableger stampft nicht wie wildl mit den Füßchen auf dem Boden herum. Es lächelt einfach, betörend und (wie erwähnt) unwiderstehlich, deutet auf das, was er will - und bekommt es natürlich auch.
Doch bevor nun der Eindruck entstehen könnte, Klein-Waage hätte nur Sonnenseiten, sei noch auf eines hingewiesen: So entzückend, still und charmant dieser süße Knirps auch sein mag, der kann seine Eltern auch "wahnsinnig" machen. Nämlich dann, wenn er Entscheidungen treffen soll. Schon das morgendliche Ankleiden kann dann zum Problem werden. Nimmt klein Waage nun die rote, blaue oder vielleicht doch besser die schwarze Jeans??? Eltern bekommen dieses Dilemma aber schnell in den Griff, wenn sie sanft und bestimmt den (Farb-) Ton angeben. Denn im Grunde hassen es kleine Waagen, Entscheidungen zu treffen und sind recht froh, wenn Mami und Papi das in die Hand nehmen...
Es liegt auf der Hand, daß die Schulzeit recht sorgenfrei von statten geht. Waage-Kinder haben nämlich ein starkes Bedürfnis nach Harmonie und vermeiden Auseinandersetzungen und Streitigkeiten, wo sie nur können. Diese Kinder mucken bei Lehrern also nicht auf und auch mit den Klassenkameraden achten sie auf gepflegten und gesitteten Umgang. Oft wird dieser friedfertige Nachwuchs auch als Schlichter bzw. Schiedsrichter in Anspruch genommen. Denn Waagen sind äußerst diplomatisch und können ausgezeichnet vermitteln. Die schulischen Leistungen als solche können gewissen Schwankungen ausgesetzt sein. Denn hier hängt viel von Lust und Laune ab. Und übermäßig ehrgeizig sind Waage Kinder eigentlich auch nicht. Ihre Lieblingsfächer sind vermutlich im musischen und künstlerischen Bereich angesiedelt. Denn nicht selten sind hier Neigungen und Talente vorhanden. Achten sollten die Eltern auch darauf, daß ihre gesamten Erziehungsprinzipien nicht ins Schleudern kommen. Denn dieser Sprößling kann so charmant und reizend schmeicheln, daß Mami und Papi kaum noch nein sagen können. Sie sollten es aber trotzdem manchmal tun. Denn sonst ist der Ableger bald so verwöhnt, daß er gewisse Anpassungsschwierigkeiten bekommen kann. Die Kunst besteht darin, diesen Kleinen einen festen Rahmen zu geben, ihn dabei aber nicht unter Druck zu setzen. Nach Möglichkeiten sollten die Eltern auch nie mehr als eine Alternative zur Wahl stellen. Dann lernt dieses Wonnekind allmählich mit seinem übermäßigen "Abwägungstrieb" fertig zu werden - und sogar eigene Entscheidungen zu treffen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte die gesellige Ader dieses liebenswürdige