Hallöchen miteinander
Heute, am Samstag, 23. Oktober 2004 durchläuft der Mond seit 07.13 Uhr das Zeichen der
–FISCHE -
Garten und Landwirtschaft
günstig:
Säfte ziehen zur Wurzel; Säen und Setzen von unterirdischen Feldfrüchten sowie Blattgemüse, das Kopfen soll; Unkraut jäten; Blumen gießen; Obst und Gemüse ernten und gleich verbrauchen; Schädlingsbekämpfung allgemein; radikaler Rückschnitt zur Schädlingsbekämpfung; Spitzenabschneiden kranker Pflanzen und Bäume; Gehölze schneiden; Brennholz einlagern; Stallpflege bei hartnäckigem Schmutz;
ungünstig:
Feuchter Witterungseindruck; Milchverarbeitung; Lagern und Konservieren von Obst und Gemüse – Fäulnisgefahr; Umtopfen und Umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen.
Gartenkalender: Oktober
Stauden & Sommerblumen
Alpenblumen brauchen Frost zum Keimen
Blumen, die in den Alpen ihre Heimat haben, können nur keimen, wenn ihre Samen langen Kälte- und Feuchtperioden ausgesetzt sind. Nur so werden die Hemmstoffe abgebaut, die an ihrem Naturstandort dafür sorgen, dass die Pflanzen nicht zu früh keimen. Dies trifft auf Silberdistel (Carlina acaulis), Trollblumen (Trollius europaeus), Aurikeln (Primula auricula), Küchenschellen (Pulsatilla vulgaris), auch auf den Eisenhut (Aconitum napellus) und das Duftveilchen (Viola odorata) zu. Deshalb sät man den feinen Samen jetzt in Töpfe. Im April sprießen die Keimlinge und können bald pikiert werden.
Herbstchrysanthemen auspflanzen
"Gardenmums–-Chrysanthemen blühen wochenlang. Die meisten Topfchrysanthemen sind hohe ‹Multiflora–-Typen, die innerhalb von drei Wochen verblüht sind. Ein Auspflanzen in den Garten lohnt sich nur bei den niedrigen ‹Gardenmums–-Typen, die wochenlang blühen und ihre kugelige Form behalten. Wer sie ins Beet pflanzen möchte, sollte den Wurzelballen zuvor kräftig wässern und um die Pflanze dick mit Laub mulchen. Sicher ist ein Winterschutz aus Reisig und Stroh.
Herbstkur im Staudenbeet: Ausgraben, teilen, pflanzen
Große Funkienblätter verdrängen die Anemonen, der Rote Sonnenhut blüht nur noch schwach, die Asternhorste fallen auseinander und das Sonnenauge verkahlt von innen heraus. Trifft dies für Euer Staudenbeet zu, ist der Zeitpunkt fürs Verjüngen gekommen. Jetzt im Herbst, wenn der Boden noch warm ist, wachsen geteilte und frisch verpflanzte Stauden schnell wieder an. Besonders Margeriten und der Rote Sonnenhut müssen alle drei Jahre verpflanzt werden. Feinstrahl, Schwertlilien und Herbstastern wachsen besonders prächtig, wenn man sie alle drei Jahre teilt, Rittersporn nach vier Jahren. Dazu schneidet Ihr die Pflanzen stark zurück, grabt die Wurzelballen aus, schüttelt die Erde vom Wurzelballen und schneidet alte und faule Wurzelteile ab. Teilen könnt Ihr mit den Händen oder mit einem Spaten, je nachdem wie fest die Wurzeln sind. Achtet jedoch darauf, dass jedes neue Teilstück eine Triebknospe und ausreichend Wurzeln hat. Beim Verpflanzen der Stauden könnt Ihr auch Korrekturen bei der Höhenstaffelung oder Farbverteilung im Beet vornehmen. Ausnahmen: Kälteempfindliche Pflanzen wie Fackellilien und Ziergräser dürfen nur im Frühling umgesetzt werden. Pfingstrosen, Akeleien und Christrosen reagieren sehr empfindlich auf Störungen. Sie wollen immer am gleichen Ort wachsen.
Grüssli von Christa