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Hallöchen miteinander
Selbst in der Küche ist der Mond präsent und kann je nachdem das eine oder andere Gericht entweder verfeinern, aber auch verderben. Erinnern wir uns an’s Backen, da gelingt der Kuchen oder das Brot bei Luft-/ Lichttagen und Wärmetagen also bei Zwillinge, Waage, Wassermann und Widder, Löwe sowie bei Schütze wunderbar. An den Wassertagen Krebs, Skorpion und Fische hingegen geht der Teig trotz gleicher Zutaten schlecht auf, alles bleibt unten hocken und wirkt dadurch speckig.
Ich gebe Euch nun entsprechend der Tierkreiszeichen, gerne einige Anregungen für das Kochen bekannt. Probiert es doch mal und schreibt Eure Meinung dazu ins Forum, ich würde mich sehr freuen.
Dann wünsche ich Euch viel Spass beim Kochen und möge Euch alles gut gelingen und vor allem bekommen – nicht nur gut schmecken.
Grüssli von Christa
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« am: Dienstag, 02. Dezember. 2003, 10:17:00 » |
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- antares
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Mond im Widder
Wenn der Mond im Widder steht, ist in der Küche der Teufel los
Da kann schon mal einiges "anbrennen". Im Eifer des kulinarischen Gefechts werden die Feinheiten der Rezeptur gern übersehen. Und auch Rezepte, die man sonst beherrscht, können an einem kleinen Detail scheitern. Ja, die Ungeduld, die Ungeduld. Im Widder-Mond bedarf es daher auch nicht vieler Köche, die den berühmten Brei verderben. Das schafft er "ganz allein". Doch was soll´s? Geht etwas daneben, gibt es ja noch den Pizza-Service...
Wenn der Mond im Widder kocht, herrscht freudige Spontaneität und Abenteuerlust in der Küche. Es darf daher auch gern Neues ausprobiert werden. Im wahrsten Sinne des Wortes ist man mit Feuer und Flamme bei der Sache, leidenschaftlich wird in den Töpfen gerührt, und die Vorfreude ist das schönste an der ganzen Widder-Kocherei. Egal, ob das Ergebnis "genießbar" ist oder nicht. Wie gesagt, es gibt ja den Pizza-Service oder das Restaurant um die Ecke...
Allgemeine Kochregeln:
Der Widder-Mond mag Kurzgebratenes, Gegrilltes. Und er liebt scharfe, feurige Geschmacksrichtungen. Die Zubereitung der Speisen sollte nicht zu kompliziert und aufwendig sein. Und der Preis? Ist eigentlich egal. Es wird halt bezahlt, was die Ess-Lust kostet.
Bevorzugte/empfohlene Zutaten (beliebig erweiterbar)
Kräuter: Schnittlauch, Knoblauch, Estragon
Gewürze: Curry, Cayennepfeffer, Chili
Obst: Stachelbeere, Rhabarber, Kiwi, rote Johannisbeere
Gemüse: Paprika, Radieschen, Chilischote, Meerrettich
Salat: Rauke
Sonstiges: Tabasco-Soße, Feta, Stilton (Käse)
Energiequelle: Eiweiß
Pflanzenteil: Frucht
Viel Spass beim Kochen.
Grüssli von Christa
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« Antworten #1 am: Dienstag, 02. Dezember. 2003, 10:22:00 » |
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Hallöchen miteinander
Wenn der Mond im Stier steht, wird man in der Küche richtig satt
Da kommen ebenso appetitliche wie sättigende Speisen auf den Tisch. Vorzugsweise auch die gute alte Hausmannskost. Der Stier-Mond hat einen ausgesprochen guten und herzhaften Geschmack. Und jetzt versteht man es, Lebensmittel zu einem schmackhaften Gericht zu verarbeiten. Ebenso praktisch wie geschickt. Denn man weiß mit den Zutaten etwas anzufangen und greift auf Rezepte höchstens als Anregung zurück. Wenn der Mond im Stier kocht, kommen "lunare Kreativität" und stiertypische Genussfreude zusammen. Was darauf schließen lässt, dass die servierten Menüs nicht nur gehaltvoll und sättigend sind, sondern auch appetitlich und apart angerichtet werden. Denn unter dieser Mondkonstellation essen Auge (und Nase) mit...
Allgemeine Kochregeln:
Der Stier-Mond mag es "handfest" und stilvoll zugleich. Und ein süßer Nachtisch sollte nicht fehlen. Die Zubereitung des Menüs darf ruhig aufwendig sein. Der Preis spielt an Stier-Mond-Tagen nicht die übergeordnete Rolle. Großzügigkeit ist erlaubt. Verschwendung muss jedoch nicht sein...
Bevorzugte/empfohlene Zutaten (beliebig erweiterbar)
Kräuter: Liebstöckel, Salbei, Kresse
Gewürze: Kümmel, Gomasio, Salz
Obst: Banane, Apfel, Erdbeere
Gemüse: Sellerie, Erbsen, Bohnen, Wirsingkohl
Salat: Kopfsalat
Sonstiges: Geräuchertes, Mixed Pickles, Fertigwürze
Energiequelle: Mineralien
Pflanzenteil: Wurzel
Grüssli von Christa und viel Spass beim Kochen.
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« Antworten #2 am: Donnerstag, 04. Dezember. 2003, 23:04:00 » |
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- antares
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Hallöchen miteinander
Wenn der Mond in den Zwillingen steht, herrscht Jubel, Trubel und Heiterkeit in der Küche
Da herrschen Abwechslung und Vielseitigkeit am Herd, raffinierte (aber nicht zu komplizierte) Rezepte sind Trumpf. Der Zwillinge-Mond kocht übrigens nicht gern allein. Ob Familienmitglieder oder Partygäste - slle sollten sich am liegsten um den häuslichen Herd versammeln. Und so wird die Küche nicht nur zur "Menü-Werkstatt", sondern auch zur "Kommunikationszentrale". Mangels Konzentration werden dann zwar Garzeiten außer acht gelassen, und der Umgang mit den Zutaten erfolgt recht oberflächlich. Doch was soll´s. Geht etwas daneben, wird improvisiert - oder bestellt... Wenn der Mond in den Zwillingen kocht, geht es in der Küche beschwingt und heiter zu, was sich in den Speisen und Gerichten widerspiegelt. Ganz wichtig ist das gemeinsame Essen. Wieviel Sterne sein Menü bekommt, ist dem Zwillinge-Mond mehr oder weniger egal...
Allgemeine Kochregeln:
Der Zwillinge-Mond hat eine Schwäche für schnelle, pfiffige und leichte Gerichte. Und schön bunt - bzw. vielfältig sollten Sie ebenfalls sein. Wenn die Zutaten zudem noch preiswert sind, umso besser.
Bevorzugte/empfohlene Zutaten (beliebig erweiterbar)
Kräuter Zitronenmelisse, Borretsch, Minze
Gewürze: Safran, Kurkuma, Fenchelsamen
Obst: Honigmelone, Nektarine, Pfirsich, Zitrone
Gemüse: Mais, gelbe Paprika, Möhren
Salat: Eisbergsalat
Sonstiges: Akazienhonig, Trockenobst
Energiequelle: Fett
Pflanzenteil: Blüte
Dann wünsche ich Euch bestes Gelingen beim Kochen.
Grüssli von Christa
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« Antworten #3 am: Sonntag, 07. Dezember. 2003, 13:07:00 » |
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Hallöchen miteinander am 10.12.2003 um 1.13 Uhr durchläuft der Mond den Krebs
Wenn der Mond im Krebs steht, regiert die Liebe in der Küche - und die geht bekanntlich durch den Magen...
Da ist man voller Hingabe und Liebe bei der Sache. Klar, daß die Speisekarte an Krebs-Mond-Tagen so ziemlich alles hergibt, was hungrige Mägen und verwöhnte Gaumen wünschen... Da ziehen dann nicht nur liebliche Düfte (und viel versprechendes Töpfe klappern) durch die Räume, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, da herrscht auch eine anheimelnde und behagliche Atmosphäre rund um den Herd. So wird an Krebs-Mond-Tagen einmal mehr deutlich, warum die Liebe durch den Magen geht... Und da sollte man vor allem für jene Menschen kochen, die einem ganz besonders am Herzen liegen. Wenn der Mond im Krebs kocht, wird mit sämtlichen Zutaten fantasie- und liebevoll umgegangen. Und es gibt wohl nur wenige Gerichte, die heute nicht zustande gebracht werden. Besonders großer Wert wird übrigens auf frische Zutaten gelegt. Obst oder Gemüse aus der Dose ist in der Regel deshalb tabu.
Allgemeine Kochregeln:
Der Krebs-Mond mag praktisch alle Geschmacksrichtungen, hat aber durchaus eine Schwäche für Suppen und Aufläufe. Und wenn er beim Einkauf der Nahrungsmittel auch noch das eine oder andere Schnäppchen schlagen kann, ist sein Glück wahrlich perfekt.
Bevorzugte/empfohlene Zutaten (beliebig erweiterbar)
Kräuter : Bibernelle, Kamille, Kresse
Gewürze: Sternanis, Majoran, Kerbel
Obst: Birne, Netzmelone, Litschi
Gemüse: Weißkohl, Kohlrabi, Kürbis, Spinat
Salate: Feldsalat
Sonstiges: Suppen, Eiskrem
Energiequelle: Kohlehydrate
Pflanzenteil: Blatt
Bei so viel Romantik muss einfach jedes Gericht vorzüglich gelingen. Viel Spass beim Kochen wünscht Euch Christa
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« Antworten #4 am: Dienstag, 09. Dezember. 2003, 22:24:00 » |
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Hallöchen miteinander heute am 12. Dez. 2003 steht ab 12.34 Uhr der Löwe
in der Küche.
Wenn der Mond im Löwen steht, weht ein Hauch von Luxus durch die Küche
Da herrschen Kreativität und Großzügigkeit am häuslichen Herd. Und erlaubt ist an diesen Mond-Tagen nicht nur was gefällt, sondern auch alles, was teuer und wertvoll und edel ist... So kommt es, daß an Löwe-Mond-Tagen besonders erlesene Zutaten, Lebens- und Nahrungsmittel in Töpfe und Pfannen wandern (sollten). Sekt oder Selters? Das ist hier gewiss keine Frage! Und etwas Kaviar macht sich ja auch immer ganz gut... Doch egal, welche edlen Köstlichkeiten letztendlich auf den Tisch kommen, der Löwe-Mond kreiert üppige Kompositionen mit dem Prädikat "fünf Sterne". Wenn nicht mehr... Wenn der Mond im Löwen steht, ist also Noble Cuisine angesagt, die aufwendige Tischdekoration inbegriffen. An diesen Tagen treibt man gern aufwendigen Luxus. Ganz gleich, was auf der "königlichen" Tafel auch serviert werden mag, es muss Auge, Nase und Gaumen verwöhnen - und auf die Gäste einen starken und nachhaltigen Eindruck machen. Koste es, was es wolle...
Allgemeine Kochregeln:
Der Löwe-Mond schätzt Gebratenes, Pikantes und Exklusives. Wobei der Einkauf vorzugsweise im Delikatessen-Fachgeschäft getätigt wird. Denn (fast) alles Edle, Erlesene und Luxuriöse ist wichtig an Löwe-Mond-Tagen, nur der Preis nicht...
Bevorzugte/empfohlene Zutaten (beliebig erweiterbar)
Kräuter: Basilikum, Rosmarin, Ginseng
Gewürze: Zimt, Piment, Vanille
Obst: Orange, Mango, Himbeere, Yuave
Gemüse: Tomate, Artischocke, Austernpilze
Salat: Lollo rosso
Sonstiges: Balsamessig, Morzarella
Energiequelle: Eiweiß
Pflanzenteil: Frucht
Dann wünsche ich Euch ein richtig gutes Adventsgericht, mit allen Raffinessen die Küche und Keller hergeben.
Grüssli von Christa
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« Antworten #5 am: Freitag, 12. Dezember. 2003, 12:56:00 » |
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Hallöchen miteinander 14.12.03 wir haben den abnehmenden Mond
Wenn der Mond in der Jungfrau steht, kommt System in die Küche
Da wird in der Küche nach kaufmännischen, nützlichen und praktischen Gesichtspunkten geschaltet und gewaltet. Doch keine Sorge. Es kommen dennoch wohlschmeckende sowie nahrhafte Gerichte auf den Tisch. Und erschwingliche, versteht sich...
Denn das Jungfrau-Prinzip ist ebenso preis-, wie ernährungsbewusst. Aus diesem Grunde fällt zum Beispiel das Kalorienzählen (und - sparen) wesentlich leichter. Oder: Wenn es darum geht, nahrhafte und vollwertige Gerichte auf den Tisch zu bringen, bieten sich die Jungfrau-Mond-Tage ebenfalls an. Nicht zuletzt aber auch dazu, schwierige und komplizierte Rezepte nachzukochen, die volle Aufmerksamkeit (und nicht zuletzt System) erfordern. Wenn der Mond in der Jungfrau steht, geht es in der Küche also ordentlich und methodisch zu. Weshalb so gut wie alles gelingt. Und weil der Jungfrau-Mond für ein ausgeprägtes "Sammler- und Bevorratungsbedürfnis steht, könnte man sich an diesen Tagen natürlich auch mit Einkochen, Einfrieren usw. beschäftigen.
Allgemeine Kochregeln:
Der Jungfrau-Mond hat eine Vorliebe für ebenso praktische wie vollwertige Speisen - und kann auf Fleisch durchaus mal verzichten. Wie auch immer. Hauptsache, es wird mit wenig Mitteln große (und gesunde) Wirkung erzielt. Da kommen auch Reste gern zum Einsatz...
Bevorzugte/empfohlene Zutaten (beliebig erweiterbar):
Kräuter: Kamille, Brennessel, Minze
Gewürze: Gewürznelke, Kümmel, Fenchel
Obst: Mirabelle, Blaubeere, Kiwi
Gemüse: Bohnen, Erbsen, Champignon
Salat: Löwenzahn
Sonstiges: Hafer, Hirse, (Erd-) Nüsse
Energiequelle: Mineralien
Pflanzenteil: Wurzel
Methodisch und ordentlich geht es heute in der Küche zu, na Bravo hoffentlich kommt
vor lauter Ordnung dennoch etwas auf den Tisch – schmunzel.
Versuchen wir es mal und sehen, was dabei herauskommt. Mir bleibt somit nur, allen
einen gelungenen Festschmaus zu wünschen.
Grüssli von Christa
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« Antworten #6 am: Sonntag, 14. Dezember. 2003, 21:05:00 » |
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Hallöchen miteinander
Wenn der Mond in der Waage steht, wird die Küche zur "Kunst"-Werkstatt
Da liegt es auf der Hand, dass Kochlöffel ebenso kunst- wie genussvoll geschwungen werden. Und rund um den häuslichen Herd wird an diesen Mond-Tagen vor allen Dingen eines ganz groß geschrieben, nämlich die Ästhetik. Sehr guter, bis erlesener Geschmack ist angesagt, was keinesfalls nur auf die Zutaten und "Gewürzmischungen" begrenzt ist. Das ganze Ambiente besticht durch perfekte Harmonie von Farben und Formen, durch Eleganz und Stil. Keine Frage also, mit dem Waage-Mond kommen sämtliche Sinne und Geschmacksnerven voll und ganz auf ihre Kosten. Wenn der Mond in der Waage steht, kommt es nicht allein auf das Menü an, sondern auch auf eine stimmungsvolle Atmosphäre. Natürlich gehört das "Sonntags"-Geschirr ebenso auf den nobel gedeckten Tisch wie die raffiniert gefalteten Stoffservietten, Kerzenleuchter etc. Dass die dezente Musik im Hintergrund nicht fehlt, ist selbstverständlich auch Ehrensache...
Allgemeine Kochregeln:
Der Waage-Mond liebt die "feine Küche" und hält daher nicht viel von Aufläufen und Eintöpfen. Das Essen ist ein Fest, das gefeiert und genossen werden will. Und drei Gänge sind das mindeste. Dass besonderer Geschmack schon immer etwas teurer war, stört dabei übrigens nicht...
Bevorzugte, empfohlene Zutaten (beliebig erweiterbar)
Kräuter: Liebstöckel, Salbei, Duftgeranie
Gewürze: Thymian, Vanille, Mohn
Obst: Aprikose, Pfirsich, Kirsche
Gemüse: Broccoli, Gurken, Sherry-Tomate
Salat: Frisée
Sonstiges: Gebäck, Sirup, Desserts
Energiequelle: Fett
Pflanzenteil: Blüte
Na wenn das kein Kunstgenuss wird, jetzt muss es nur noch so richtig auf der Zunge zergehen.
Ich wünsche Euch gutes Gelingen und experimentiert ruhig mal etwas, das bringt erst so richtig Freude in die Küche.
Grüssli von Christa
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« Antworten #7 am: Mittwoch, 17. Dezember. 2003, 07:09:00 » |
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Hallöchen miteinander
Wenn der Mond im Skorpion steht, geht es in der Küche nicht mit rechten Dingen zu
Da kann der Kochlöffel schnell zum "Zauberstab" werden, der häusliche Herd zum "Hexenkessel" - und die Atmosphäre in der Küche zusehends magischer. Es ist auf jeden Fall spannend und geheimnisvoll, wenn an Skorpion-Mond-Tagen mit Töpfen und Lebensmitteln hantiert wird. So wird nicht einfach nur gekocht; die Zubereitung der Speisen wird zum Ritual, zum Kult erhoben. Entweder - oder ! Nach dieser völlig unzweideutigen Devise ist man mit Leib und Seele bei der Sache. Was natürlich nicht immer garantiert, daß die "skorpionöse" Küche köstliche Gaumenfreuden hervorbringt. Es kann durchaus mal etwas danebengehen, und die berühmt-berüchtige Experimentierfreude des Skorpion-Prinzips die "Schmerzgrenze" der Geschmacksnerven überschreiten... Wenn der Mond im Skorpion steht, wachsen Probierlaune und Forschergeist ins Uferlose. Rezepte werden solange ver- und umgewandelt (und mit Vorliebe gewürztechnisch verschärft), bis völlig neue Kompositionen entstehen. Und diese können sich meistens sehen (bzw. essen) lassen. Auch wenn der letzte Schliff manchmal fehlt...
Allgemeine Kochregeln:
Der Skorpion-Mond hat eine Schwäche für Rustikales, Deftiges und Scharfes. Beim Einkauf ist man kritisch, aber nicht kleinlich. Und vorhandene Vorräte (auch wenn sie nicht zusammenpassen) werden mit mit dem "Zauberlöffel" veredelt. Das ist halt Küchen-Magie...
Bevorzugte/empfohlene Zutaten (beliebig erweiterbar)
Kräuter: Brunnenkresse, Bockshornklee, Zinnkraut
Gewürze: Pfeffer, Paprika, Senfkörner
Obst: Feige, Kokusnuß, Traube (blau), Zwetschge
Gemüse: Radieschen, Rettich, Zwiebel, Rote Bete
Salat: Eichblatt
Sonstiges: Meeresfrüchte, Pinienkerne, Nudeln
Energiequelle: Kohlehydrate
Pflanzenteil: Blatt
Auch nicht übel und wäre mal einen Versuch wert, die Inkredenzien klingen doch schon mal ganz verführerisch. Ich wünsche Euch bestes Gelingen und wenn noch ein rechtes Stück Fleisch auf den Teller kommt, dann ist der Tag gerettet.
Lasst es Euch schmecken und Grüssli von Christa
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creadoo
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« Antworten #8 am: Freitag, 19. Dezember. 2003, 07:57:00 » |
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Hallöchen miteinander
Wenn der Mond im Schützen steht, duftet es nach der großen, weiten Welt
Da wird das Kochen zur Philosophie erhoben. Und die Begeisterung ist schnell entfacht. Darunter kann jedoch die Achtsamkeit leidern, so dass der Küchen-Idealismus gelegentlich etwas gedämpft wird. Doch was soll´s? Mit Optimismus und Improvisationstalent bekommt man schließlich doch alles in den Griff... Der Duft der großen, weiten Welt macht sich gerade an Schütze-Mond-Tagen so anngenehm in der Küche bemerkbar. Und es ist kein Wunder, daß jetzt die Lust auf ausländische Gerichte auf dem Höhepunkt ist. Schließlich kann man dann auch am häuslichen Herd ferne Länder kennenlernen (zumindest deren Esskultur) und seinen (lukullischen) Horizont erweitern. Wenn der Mond im Schützen steht, gilt vor allem eine Devise: Es lebe die Freiheit. An diesen Mond-Tagen wird gern improvisiert und auf Kochbücher und gutgemeinte Ratschläge verzichtet. Doch leider kann die große "Küchen-Philosophie" an kleinen Details scheitern - und den kulinarischen Höhenflügen stehen versalzene und angebrannte Tatsachen gegenüber...
Allgemeine Kochregeln:
Der Schütze-Mond liebt Geschmortes, gut Gewürztes und Menüs aus aller Herren Länder. Nullachtfünfzehn-Rezepturen kommen weniger in Frage. Die etwas besondere (und leicht abgehobene) Küche ist an diesen Mond-Tagen Trumpf. Da schaut man natürlich nicht so sehr auf den Preis.
Bevorzugte/empfohlene Zutaten (beliebig erweiterbar)
Kräuter: Muskatnuß, Löwenzahn, Thymian
Gewürze: Anis, Korriandersamen, Tamarinde
Obst: Passionsfrucht, Ananas, Pflaume
Gemüse: Aubergine, Steinpilz, Avocado, Rotkohl
Salat: Weinblattsalat
Sonstiges: Dinkel, Tofu, Oliven
Energiequelle: Eiweiß
Pflanzenteil: Frucht
Aus diesen Zutaten kann man bestimmt ein richtig feines Adventsessen kreieren. Versuchts mal. Wenn eine richtig saftige Schweinshaxe dazu kommt hmmm lecker.
Gutes Gelingen und einen wunderschönen Tag wünscht Euch Christa
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creadoo
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« Antworten #9 am: Sonntag, 21. Dezember. 2003, 09:44:00 » |
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Hallöchen miteinander bei zunehmenden Mond
Wenn der Mond im Steinbock steht, ist Schmalhans Küchenmeister...
Da beschränkt man sich in der Regel nur auf die dringendsten Notwendigkeiten - und freut sich, wenn es aus (fast) NICHTS etwas (Essbares) gemacht hat... So ist diese Mond-Position geradezu eine Herausforderung an die Kochkunst schlechthin. Denn wer es schafft, aus übrig gebliebenen Gänseknochen (unter Beimengung einiger spärlicher Zutaten, die gerade griffbereit sind) eine Pastete zu bereiten, der ist ein wahrer Könner... Andernfalls könnte (spitz formuliert) hier und dort ein knurrender Magen zurückbleiben, wenn der Steinbock-Mond das Küchenzepter in der Hand hält. Zumindest aber bleiben erwartungsfrohe und verwöhnte Geschmacksnerven auf der Strecke... Wenn der Mond im Steinbock steht, geht es spartanisch in der Küche zu. Nahrungsaufnahme muss zwar sein, doch ein Kult wird daraus nicht gemacht. Vor allen Dingen darf beim Steinbock-Prinzip "nichts umkommen". Und so lassen sich an diesen Mond-Tagen liegengebliebene Lebensmittel aus Kühlschrank und Speisekammer ausgezeichnet verarbeiten.
Allgemeine Kochregeln:
Der Steinbock-Mond kocht mit Vorliebe schlicht, heimisch und wirkungsvoll, das heißt sättigend. Und natürlich preisbewußt. Mit einigen handfesten Zutaten ist dann auch rasch ein kräftiges Gericht zubereitet: am liebsten Eintopf, Sülze oder sonstige "Reste-Verwerter"...
Bevorzugte/empfohlene Zutaten (beliebig erweiterbar)
Kräuter: Johannisbeerkraut, Bohnenkraut, Schmerwurz
Gewürze: Wachholder, Selleriesamen, Lorbeer
Obst: Apfel, Banane, Preiselbeere
Gemüse: Grünkohl, Kartoffel, Schwarzwurzel
Salat: Endiviensalat
Sonstiges: Nüsse, Sauerampfer
Energiequelle: Mineralien
Pflanzenteil: Wurzel
Aber nein, zum Fest darfs doch sicher auch mal was Besonderes sein ihr lieben genügsamen Steinböcke. Da gehört ganz einfach eine rechte Gans auf den Tisch oder sonstige gute Delikatessen. Nach Neujahr kann es dann schon etwas schmaler kommen um die Kilos wieder
los zu werden aber jetzt in den nächsten 2 Tagen wird nicht geknausert.
Ich glaube, Ihr sehr das ebenso und richtet Euch ausnahmsweise mal nicht nach diesen Kochvorschlägen.
Viel Spass beim Schlemmen und herzliche Grüsse von Christa
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creadoo
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« Antworten #10 am: Dienstag, 23. Dezember. 2003, 07:03:00 » |
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Hallöchen miteinander wir haben zunehmenden Mond
Wenn der Mond im Wassermann steht, beginnt in der Küche die Zukunft...
Und prompt kommt es zu überraschenden Zwischen- und außergewöhnlichen Einfällen. So herrscht einerseits Verwirrung um den häuslichen Herd, andererseits können sich geniale Ideen in außergewöhnlichen und faszinierenden Gerichten niederschlagen. Der Mond im Wassermann schürt die unbändige Lust auf das Außergewöhnliche. Und ehe man sich versieht, findet in der Küche eine "Revolution" statt, die alles auf den Kopf stellt. Nun ist es natürlich nicht nötig, gleich eine neue Koch-Ausrüstung zu kaufen, die höchsten High-Tech-Ansprüchen genügt. Es sollte reichen, sich ein paar extravaganten und "abgehobenen" Rezepten zu widmen oder die Fantasie spielen zu lassen, um den "wassermännischen" Erfindergeist kräftig auszutoben. Wenn der Mond im Wassermann steht, geht es also fortschrittlich in der Küche zu. Genauer genommen, fällt man mit der ganzen Kocherei jetzt gern aus dem Rahmen. Denn alles Herkömmliche, Gewöhnliche und Bewährte ist sozusagen tabu. Je ausgefallener und "verrückter" die Zutaten, Rezepte und Einfälle, umso besser. Na hoffentlich schmeckt´s.
Allgemeine Kochregeln:
Der Wassermann-Mond liebt die moderne, extravagante Küche und vor allem das gemeinsame Essen (mit Freunden). Normale Hausmannskost ist also nicht gefragt. Auch nicht, wenn sie preiswerter ist. Schließlich geht es um das Besondere. Da spielt Geld keine Rolle...
Bevorzugte/empfohlene Zutaten (beliebig erweiterbar)
Kräuter: Minze, Rosmarin, Ysop
Gewürze: Garam, Masala, rosa Pfefferkörner, Macis
Obst: Mango, Nektarine, Limette, Kaki
Gemüse: Spargel, Zucchini, Mangold, Chicoré
Salat: Bataviasalat
Sonstiges: Worcestersauce, Parmesan, Früchtetee
Energiequelle: Fett
Pflanzenteil: Blüte
Na dann mal los an den Experimentier – Küchentisch. Aber Vorsicht, mit den Gewürzen oder Kräutern nicht übertreiben denn wer möchte sich schon an eine Apotheke erinnern wenn er vom Extravaganten und Ausgefallenen probiert. Also alles mit Massen damit nichts penetrant vorschmeckt.
Ich wünsche Euch bestes Gelingen und natürlich wie immer, Spaß an der Sache.
Grüssli von Christa
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creadoo
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« Antworten #11 am: Donnerstag, 25. Dezember. 2003, 08:59:00 » |
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