Grrrr. Was zum Henker ist denn eigentich los mit mir?

Die ersten sechs Wochen im Plan sind gigantisch gut verlaufen. Keine Gelüste, schon gar nicht nach Kuchen, Pasta, Reisgerichten, Chinesisch oder Pralines. Ich hatte weder Hunger noch Appetit. Die MB Gerichte, die ich mir köchel, sind superlecker, mir geht es damit megagut und ich habe das Gefühl, ein neuer Mensch zu sein. Einmal abgesehen davon, das ein ***-Restaurant das auch nicht besser könnte.
Und dann, von einem Tag auf den andern fange ich von den unmöglichsten Sachen zu träumen an, und zwar Sachen, die ich seit Jahren und Jahrzehnten nicht gegessen habe (Vanillepudding aus Puddingpulver, chinesischer Erdnusssoße, Leberwurst etc.) und eigentlich auch überhaupt nicht mag. Oder Sachen, wo ich genau weiß, dass es mir danach hundeelend geht, weil ich sie nicht vertrage (Sahnetorten z.B.).

Und es ist nicht einmal ein Hungergefühl. Ich habe mal das falsche gegessen, als ich MB noch ohne Plan machte und hatte das Gefühl, ich hätte ein Loch im Magen, was gestopft werden will. Aber so fühlt sich das nicht an. Eher wie eine Fata Morgana, die mir vorgaukelt, wenn ich nun genau DAS esse, dann geht ein Traum in Erfüllung. Das ist doch absolut pervers. Welches Teufelchen hat sich denn da auf meine Schulter gesetzt?

Und gewichtstechnisch geht im Moment nicht wirklich was runter. Keine Abnahme seit 10 Tagen. Immer nur ein Schwanken mal 500g rauf, mal 500g runter. Aber nicht wirklich motivationsgeeignet. Und es ist auch nicht so, dass ich nicht satt bin bzw. werde. Im Gegenteil. Ich habe immer noch das herrliche Tafelspitz mit Wurzelgemüse-Bauchi von gestern, auch wenn es wahrscheinlich inzwischen verdaut ist. Aber mein Körper zehrt immer noch von dem herrlichen Essen. Also, was zum Henker ist da los?
Eure (grimmige)
Lemontree