Tja ... ich glaube, irgendwie muss da jeder so seinen Weg finden.
Ich merke nur, dass sich mein Leben ohne Zucker anders "anfühlt". Irgendetwas ist ruhiger in mir ....
Ich habe irgendwann den Alkohl ausquartiert. Mir fehlt nichts und irgendwie geht es mir sehr viel besser als in der Zeit, wo ich "ab und zu" mal Alkohol trank.
Und so lange ich mich "beherrschen" muss, bin ich gefährdet. Ob das je aufhören wird, weiss ich nicht. Ich glaube, man ichkann auch nicht eine Zigarette rauchen und glauben, dass es dabei bliebe.
LG Inita
Hallo, Inita,
ich hätte deinen ganzen Text zitieren können.
Weil es genau meine Gedanken wieder spiegelt..
Habe mal die zentralen Punkte hervor gehoben.
Vielleicht erinnerst du dich an meine anfänglichen Überlegungen re. Zucker?
Oder Schummeln mit solchen Genussmitteln?
Mir widerstrebte es.
Warum?
Das weiß ich so genau nicht -
außer dass ich eine enge Verbindung zu meiner ehemaligen RAUCH-Sucht sah,
d.h. diese ewige (?!?!

) Abhängigkeit von etwas, das meinen Willen beherrschte.
Sobald i c h nämlich auch nur ein Fitzelchen davon an meine Genuss-Wächter kommen ließ,
sprich Zunge-Gaumen-Magen-Bauchspeicheldrüse (oderwieauchimmer)
war ich wieder "drauf" ...
auf dem M e h r - Haben - Wollen.
Wenn ich so darüber nach sinne ...
kann mich nicht erinnern, WANN ich Zucker-Süßes wirklich nur "genossen" habe.

boah. Extreme Erkenntnis

Kann mich daher Bines Wunsch nach "normalem" Umgang mit Zucker & Co.
und dessen Wieder-Einbeziehung MEIN alltägliches Leben NICHT anschließen.
Für mich ist das auch kein Verzicht.
Im Gegenteil..
Ich vermisse überhaupt nichts davon

Wenn ich meine Zucker-Freiheit (irgendwann) wie mein Nie-Wieder-Rauchen als
Be-freiung empfinden könnte-
dann wäre ich sehr erleichtert.

Merkwürdigerweise habe ich aber auch keine ANGST davor,
dass ich mal "zufällig" in die Zuckerfalle tappen könnte.
(Auch ich kann nicht alles in meiner Umgebung mb-mäßig cleanen

)
Denn ich weiß ja nun --- wo mein Wohlbefinden am besten ist.
LG
Gabi