Jep. Ich würde sagen, das war eine Serienmacke.
Was ich mit MB erreichen möchte ist, dass ich praktisch intuitiv vielleicht mal mehr als meine 160 g Mango zum Nachtisch esse oder mal ein Essen oder auch zwei Abendessen hintereinander mal was außer der Reihe esse, oder auch mal als Bestandteil der Mahlzeit einen Keks anstelle von Schokolade oder so. Mir läuft das aber noch zu ungesteuert. Es gibt Momente, da ertappe ich mich dabei, dass ich "zwischendurch" was Essen will. Und genau das ist bei mir der Overkill. Ich möchte einfach die Basis intuitiv erhalten. 5 Stunden Pause, relativ feste Essens-Uhrzeiten und möglichst zwei volle MB-Essen am Tag und ein Essen zu 90 % MB. Und dazwischen möglichst viele Tage ohne aus der Reihe zu fallen. Und auch eher noch das Planen von Schlemmeressen - als Belohnung. Zum Beispiel, wenn ich die ganze Woche ohne Schlemmern geschafft habe, dann darf ich mir ein Essen was richtig schlemmermäßiges gönnen. Meistens ist das auch mindestens 70 % MB.
Die Einteilung in "Projekte" und Alltag finde ich spannend. Könnte ich auch mal wieder so machen. Dann wird man sich nämlich mal bewusst, wieviel wirklich "wichtige" Dinge (=Projekte) man im Leben tut und wieviele "dringende" (=Alltag).
Ja. Interessant ist das schon. Allerdings finde ich es manchmal erschreckend, wie wenig Zeit tatsächlich für derartige Projekte übrig bleibt. Wobei ich aber sagen muss, dass das für mich ein ganz enormer Lernprozess war, meinen Alltag auf die Reihe zu bekommen. Das fängt schon in der Früh damit an, dass ich ganz enormen Wert darauf lege, mein Bett zu machen (das hindert mich daran, wieder reinzuschlüpfen, wenn ich keinen Bock auf Nix habe). Und es hat auch mit sich um sich kümmern zu tun. Sich selbst wichtig nehmen und gern haben. Ich merke, dass mir so etwas gut tut. Nur es ist halt erschreckend, wie viel Zeit dabei Hops geht. Wenn ich mir so vorstelle, dass früher unser Großmütter & Co. das auf Großskalaebene bewältigt haben, dann frage ich mich, wie die das geschafft haben. Aber vermutlich eben deswegen, weil es keinen Fernseher gab und sie nicht Arbeiten "durften". Mit all meinen Aufgaben (Haushalt und Beruf) ist meistens der gesamte Tag bis auf zwei Stunden Freizeit vor meinem Abendjob gefüllt. Das ist schon ganz schön viel. Da muss ich echt hinbaggern, um mal Zeit für ein Projekt zu haben. Und wehe, wenn das Projekt zu lange dauert. Dann muss ich es meistens doch wieder zurückstellen.
Ach übrigens, ich habe noch ein paar MB-Neuigkeiten:
Meine Freundin meinte bei meinem letzten Landurlaub meine alten OP-Narben seien "fast weg". Das sind etwa 60 cm Narbe, 1,5 cm breit. Und inzwischen 22 Jahre alt. Waren immer total gut sichtbar. Als sie das sagte, habe ich das mal selber im Spiegel überprüft. Sie hat recht. Meine Narben SIND unsichtbarer geworden!