Ha...mich ham 'se vergessen....wusste ich es doch! Das war einfach schon immer so!

Ich habe auch was gefunden...ich bin ja auch recht stutzig geworden.
Bei mir war die Harnsäure leicht erhöht, bei der Blutuntersuchung. Vor MB hatte ich aber schon eine andere Ernährungsumstellung für 11 Wochen. Das wurde aber nicht berücksichtigt. Gut. Also habe ich mal im Innernet geschaut

Und eine nette Tabelle gefunden über Purin-/ Harnsäuregehalt in Lebensmitteln (eßbarer Anteil). Quelle:
http://www.dge.de/sek/ns/themen/gicht/inhalt.htmSo und welche Lebensmittel davon darf ich? Die mit dem höchsten Puringehalt (z.B.Sprotten 100g = 500mg). Also habe ich weitere Infos gesucht und hier meine News vom googeln:
Behandelt werden sollte immer nur mit einem Mittel bei einem Kranken. Sonst ist nicht abzuschätzen, was wie wirkt.
Zum Thema Haupt- und Nebenmittel oder das eine als Basis (welches wirkt) und das andere als wichtige Beigaben?
Lassen wir Hahnemann zu Wort kommen: Hören aber diese Nebenmittel etwa nach Euerm Geheisse auf, mit ihrer besondern, ungekannten, arzneilichen Kraft dazwischen und dagegen zu wirken und nach den ewigen Gesetzen ihrer inwohnenden Natur Effecte zu erregen, die nicht geahnet, nicht vermuthet (bloss durch reine Versuche ausgemittelt und zu unsrer Kenntniss gebracht) werden können?
Ist es nicht thöricht, den Erfolg einer Potenz beizumessen, während andersartige Kräfte zugleich mit im Spiele waren, die oft hauptsächlich, obschon gemeinsam, den Effect bereiten halfen?
Nicht thörichter würde es seyn, wenn uns Jemand überreden wollte, er habe ein gutes Ernährungsmittel im Kochsalze aufgefunden; einem halb Verhungerten habe er es verordnet, welcher davon sogleich wie durch Wunder erquickt, gesättigt, gestärkt worden wäre; das Loth Kochsalz sey als Basis und Hauptmittel dieses Ernährungs-Receptes von ihm verordnet worden, welches er lege artis in quantum satis sie dem Wasser, als dem Excipiens und Vehiculum, habe auflösen, dann als Corrigens ein gut Stück Butter und hierauf als Adjuvans ein Pfund fein geschnittenes Roggenbrod hinzufügen lassen. Diese Mixtur (Suppe) habe der Hungrige auf einmal, wohl umgerührt, einnehmen müssen, wodurch dann die volle Sättigung erfolgt sey; alles Letztere sey nur Nebensache in der Formel gewesen, das Loth Kochsalz aber das Hauptmittel; dieses sey als Basis des ganzen Receptes von ihm verordnet worden, und, siehe! es habe sich in seinen Händen und pünktlich nach dieser Vorschrift bereitet, stets vom heilsamsten Erfolge erwiesen.[Samuel Hahnemann: Reine Arzneimittellehre. DB Spezial: Samuel Hahnemann: Gesammelte Werke, S. 23605
(vgl. Arzneimittellehre-Bd. 3, S. 15)]
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Und dann noch dieses:
DIE LEHRE VON DEN MIASMEN
Dieser Abschnitt stellt einen sehr theoretischen Bereich der Homöopathie dar, der aber zum Verständnis meiner Arbeit grundlegende Informationen enthält. Hahnemann beschrieb die Miasmen bereits in der von ihm erkannten Form, wobei er den Begriff für ein Grundübel, eine schädliche Grundprägung verwandte und auf die Belastung der Lebenskraft bezogen war. Inzwischen wird dieser Begriff von den verschiedenen Homöopathie-Schulen in immer wieder anderer Bedeutung verwandt, so dass es hier notwendig ist, ihn in der ursprünglich von Hahnemann gedachten Form zu beschreiben, auch die Gefahr eingehend, dass ich Sie damit im Moment strapaziere. Die Erkenntnis miasmatischer Zusammenhänge fällt auch vielen Homöopathen schwer. Vielfach wird sie auch als Irrlehre gesehen, was sicher mit dem schwierigen Zugang zur Materie liegen mag. Für mich waren diese Gedankengänge Hahnemanns mit die ersten, die ich nach erstem Beschäftigen mit Homöopathie ernsthaft verfolgte.
Der Begriff Miasma kommt aus dem Griechischen und wird mit „übler Dunst, Verunreinigung, Befleckung oder sich angesteckt haben mit...“ übersetzt (lt. de.wikipedia.org). Hahnemann benutzte diesen Ausdruck klar auf die Lebenskraft bezogen. Als er die Behandlung mit dynamischen Arzneien begann, musste er feststellen, dass trotz anfangs scheinbarer Heilung, er den Körper oft nicht in eine dauerhafte Gesundheit versetzen konnten. Er nahm in diesen Fällen ein tiefer liegendes Grundübel an, das die Eigenschaft hat, sich in wiederkehrenden oder zunehmenden Symptomen zu zeigen. Die akuten Erscheinungen wurden zwar von der gewählten Arznei erfasst, nicht jedoch das Grundübel selbst. Von den schon damals bekannten Geschlechtskrankheiten – über deren Behandlung er selbst früher schon Abhandlungen schrieb – wusste man, dass sie eine dauerhafte Wirkung auf den Organismus haben und diese sich sogar bei den Nachkommen späterer Generationen zeigt, auch wenn diese selbst nicht in Kontakt mit dem eigentlichen Erreger kamen. Hieraus schloss er später, dass es Krankheiten sein müssen, die die Lebenskraft dauerhaft beeinflussen und verstimmen. Viele akute Krankheiten sind nur Ausdruck einer solch grundlegenden, chronischen Verstimmung. Wenn Hahnemann später Arzneien verordnete, dann suchte er solche, die die Kraft hatten, diese tief sitzende Verstimmung aufzulösen und die Harmonie der Lebenskraft wiederherzustellen. Er kannte bereits die Syphilis, erkannte schon die Gonorrhoe und fügte diesen beiden noch die Psora hinzu. Für diese drei verwandte er den Begriff "Miasmen". Später erkannte man, dass diese Miasmen sich ohne Erreger – das infektiöse Akutstadium überspringend – auch direkt von einer Lebenskraft eines Organismus auf die andere übertragen können. Auch geben Eltern das, was ihre eigene Lebenskraft trägt, an ihre Nachkommen weiter, wobei diese Grundmiasmen nochmals eine Veränderung erfahren können, indem sie miteinander verschmelzen und nun eine andere Charakteristik zeigen. Diese Verschmelzungen werden mit Tuberkulinie und Cancerinie bezeichnet und sind zudem komplizierter zu behandeln, als die einfachen Formen.
Bitte hier weiterlesen:
Quelle:
http://www.homoeopathie-miasmatik.de/Miasmen.htmlSorry, ist jetzt ein bischen viel zu lesen...aber mir wird jetzt so manches klarer.
Aber wie die das an meinem Blut sehen können, ist mir noch fraglich...und auch, dass es ein Leben lang so bleiben soll.
LG
Vel