Heute früh zieh ich meine 38-Mac-Jeans an, die ich stolz im Frühjahr diesen Jahres gekauft und getragen habe und die nun das erste Mal gewaschen eine Weile im Schrank lag (sprich: sicher ein wenig eingegangen war). Darüber eine Bluse .... Schuhe mit einem Absatz. Und ich bin erstaunt, wer da vor mir im Spiegel steht. Eine schlanke Frau, ohne irgendwelche Beulen an der falschen Stelle. Klar, meine Röllchen unter der Bluse, ich weiß um sie und der knäppliche Jeans-Bund presst da schon ein bissele was nach oben. Aber ich sehe sie nicht, da die Bluse locker fällt. "Figurumschmeichelnd" sozusagen

. Ne, kein Sack! Sowas trage ich nicht mehr. Ne ganz normale 38/40iger Bluse.
Was dockter ich da eigentlich immer an 2 Kilos rum? Sicher, sie dürfen wieder weg, aber ist das wirklich das Wesentliche, dass die Waage wieder eine bestimmte Zahl zeigt? Klar, würde ich mich über die Zahl also solche freuen, aber das löst nicht mein Problem, was dahinter liegt.
Ich lese mich ein bissel durch´s Forum, lese von Erfolgen und Rückschlägen von "Planeinhaltung" und größeren und kleineren Spachteleien.
Und ich beschließe eines: die Konzentration auf´s Gewicht möchte ich sein lassen und mich wirklich auf die Ernährung konzentrieren. Auf die Ernährungsumstellung. Das ist mindestens genauso viel Arbeit wie die Abnahme als solche. Da aber half mir der sture Blick auf die Waage .... und wieder 200g und wieder und wieder .... ich würde tatsächlich nie eine Diät machen, ohne eine Waage zu haben oder ohne drauf zusteigen, weil mich die Bewegung nach unten einfach motiviert (hat).
Aber nun will ich Schluss damit machen.
Es geht jetzt darum, mich auf die Ernährungsumstellung zu konzentrieren und dann ist das mit dem Gewicht sowieso kein Thema.
Also: keine bedenklichen "Meldungen", wenn ich zugenommen habe, keine Jubelschreibe mehr, wenn ich zugenommene Kilos wieder abgenommen habe. Zu- und Abnahme soll kein Thema mehr hier sein.
Das heisst nicht, dass ich mich nicht mehr auf die Waage stelle. Es heisst nur, dass ich mich jetzt "belohne", wenn ich mich nach den MB-Regeln ernähre (womit und wie weiss ich jetzt noch nicht). Ne, bestrafen, wenn ich es nicht tue, das mach ich dann auch nicht. Aber es geht jetzt darum, die "richtige" Ernährungsweise in mir zu bestärken, und zu große Ausreißer immer weniger werden zu lassen.
Im übrigen sind da auch 1-2 Ausnahmemahlzeiten in der Woche dabei, aber eben nach den Regeln. Mein Schwachpunkt ist ja immer, ganze "Ausnahmetage" zu machen. Und dann manchmal 3 hintereinander. Fragt mich nicht, wie viele Kalorien man in drei Tagen unterbringen kann (das ist genauso ne heisse Frage wie die in München: wie viele Eiweisse bekommt man in eine Mahlzeit gepackt?!)
Wie ich das hinkriege? Ich sag mal so: keine Ahnung! Ich lern ja selber noch. Als erstes gibt es hier keine Gewichtmeldungen mehr von mir (irgendwann kommt der Tag, da werd ich die Signatur da unten ganz löschen!). Und ich klopf mir jetzt morgens und abends einfach folgendes rein (ohne Heilenden Punkt): "Ich liebe meine MB-Ernährung, sie macht mich satt und zufrieden". Und das drei Runden und zum Abschluss in die Thymusdrüse. Und dann schau ich mal, was das mit mir macht. Und ob es eine Wirkung zeigt.
Und die CD von MacKenna könnt ich mir wieder antun .... mhm, da fällt mir ein, brauch noch nen CD-Player für den Urlaub. Wollte mir ja auch die "Gregorianischen Chöre" mitnehmen .....
Kann man einen CD-Player eigentlich ins Handgepäck mitnehmen oder wird man da im Flughafen verdächtigt, dass das eine Handgranate ist? Hat jemand Erfahrung?
Liebe Grüße
Inita