@Duke42: Gute Besserung! Hoffe, dass Du bald wieder auf dem Damm bist!
Hier der Bericht von
Duke. Sie hatte sich beschwert. Per Einschreiben. Nicht mal darauf kam eine Reaktion ... und nun die Fortsetzung der Geschichte:
Aufgrund meiner Anfrage wurden die dort ein wenig hektisch. Ich erhielt dann am selben Tag - abends - einen Anruf von einer Beschwerde-Sachbearbeiterin- diese betreut angeblich dort alle Beschwerden persönlich.
Hatte ja ebenfalls ein großes Problem mit meiner Betreuerin und Tatsache war, dass ich wirklich eine Sachbearbeiterin erwischt habe, die sich persönlich eingesetzt hat. Hatte nach Herrn F gefragt und hätte ihn wohl auch an die Strippe bekommen, wenn er nicht auf Geschäftsreise gewesen wäre...
Also: Ich habe wieder eine Betreuerin. Es läuft nun über eine telefonische Betreuung und Begleitung. Einen niedergelassenen Betreuer hier am Wohnort geht nicht, weil die ja sonst nichts mehr an mir verdienen. Das Geld habe ich ja schon bezahlt.
Das haben die mir auch angeboten: eine telefonische Betreuung, ggf. einen neuen Bluttest (ohne zahlen zu müssen). Hab dann aber gesagt, dass ich lieber einen Betreuer vor Ort hätte und das war auch kein Problem. Die haben sich drum gekümmert und ich bin nun beim Regionalvrantwortlichen, der mich auch persönlich angerufen hat. Hab einen Termin in einer Woche, es wird ein kompletter Neuanfang. Der Betreuer kümmert sich auch darum, dass meine "Ex" das Geld an ihn überweist (wenn ich es richtig verstanden habe).
Nun, wie kam es dazu? Inita hat ja oben schon meinen Beschwerdebrief reinkopiert. Ein paar Tage später folgte ein weiterer, da sich herausstellte, dass die Dame für mich ein 18-Monats-Vertrag mit Nahrungsergänzungsmitteln abgeschlossen hatte, ohne das auch nur mit einem Wort zu erwähnen...
Hab dann dort angerufen weil ich mit dem Druck einfach nicht mehr zurechtkam. Die hatten sich bei mir nur per mail gemeldet, dass sie sich noch melden würden. Anscheinend hab ich mit meinen Beschwerden eine Lawine losgetreten: andere Kunden der Dame werden befragt, ob die bei denen auch sowas abgezogen hat um zu schauen, ob ich ein Einzelfall war oder nicht. Sie wurde abgemahnt, von der
MB-Zentrale kontaktiert und auch vom Regionalverantwortlichen. Daraufhin hat sie mich angerufen um zu versuchen mich zu überreden (mit freundlichen Worten, Einschleimerei, Erpressung, etc.) bei ihr zu bleiben, was ich aber abgelehnt habe.
In meinem Fall fühlte ich mich von der Zentrale sehr gut behandelt und ich bin wirklich froh, dass ich Eurem Rat gefolgt bin und mich an sie gewandt habe, denn nun hab ich die Chance ganz von vorne anzufangen ´.
Was mich sehr (positiv) verwundert hat, war, dass ich dort keine Nummer war, sondern richtig gut behandelt und ernst genommen wurde. Es ging nie ums Geld, sondern darum, dass die Betreuung zu stimmen hat.
Wie hab ich das gemacht?
Ich hab mir hier die Wut aus dem Leib geschrieben und dann eine relativ höfliche email aufgesetzt und abgeschickt. Und als drei Tage später noch keine konkrete Antwort da war, dort angerufen und nach Herrn F gefragt. Ich wurde nicht abgewimmelt, sondern es wurde geschaut ob er da ist. Hätte also im Prinzip mit ihm reden können, wenn er da gewesen wäre. MB ist auf meine Wünsche und Vorstellungen eingegangen. Was ich auch sehr gut finde, ist dass sie jetzt überprüfen, ob es noch mehr solcher Fälle gibt um ggf. dementsprechende Konsequenzen zu ziehen. Es scheint ihnen also wirklich wichtig zu sein, dass die Qualität stimmt, nicht nur das Geld. Hut ab!
Hoffe, dass der Neuanfang auch gut wird und nicht noch irgendwelche Stolpersteine kommen...
So, hoffe das war nicht zu verworren... in jedem Fall: nicht aufgeben, wenn die Betreuung nicht gut ist! Auf den eigenen Rechten beharren, denn es gilt das Prinzip: keine Leistung ohne Gegenleistung!
Liebe Grüße,
Beta