Meine Tochter will nicht schlafen

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Autor Thema: Meine Tochter will nicht schlafen  (Gelesen 2422 mal)
Moira
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« Antwort #20 am: Mittwoch, 18. November. 2009, 22:00:47 pm »

Hallo Antje,
mit unter Druck stehen mein ich nicht , dass die Mutter arbeitet. Allein schon der Gedanke: "Mein Kind will nicht schlafen " kann einen unter Druck setzen. Das muss man nicht unbedingt selbst merken aber die Kids merken das. Aber andererseits gibts nun mal die Kinder, die gerne schlafen und die anderen , die nicht gerne schlafen. 22 Monate nicht durchzuschlafen geht an die Substanz, das glaub ich dir und ich denke nicht, dass du warten sollst bis dein Kind ein Teenager ist.  :) Allgemein gültige Ratschläge gibt es leider nicht, dafür sind die Menschen zu unterschiedlich - gottseidank.
Meine Kids haben meistens bei uns im Bett geschlafen, so dass ich selten das Problem hatte, keine Nacht mehr schlafen zu können. Aber das ist nicht unbedingt ein Tip, der dir weiterhilft weil das viele Eltern nicht wollen. Ich habs einfach so gemacht um einfach durchschlafen zu können und habs nicht bereut.
Liebe Grüße
Moira
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Klunkertante
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« Antwort #21 am: Freitag, 20. November. 2009, 11:28:46 am »

Hallo,
dazu möcht ich euch auch was erzählen meine kleinste ist ja inzwischen auch schon 13 und war ein Kind das extrem wenig schlaf brauchte.
Wie Moira schon sagt, da muss jeder selber rausfinden was für ihn funktioniert.
Ich z. B wollte meine Süße nachts auf keinen Fall in meinem Bett haben, ich hatte sie den ganzen Tag da wollte ich wenigstens Nachts meine Ruhe - finds aber völlig ok und gut wenn andre damit klar kommen.

Also habe ich meine Tochter schon mit 2 erklärt das sie im Bett bleiben muss, nicht schlafen aber leise sein und im Bett bleiben.
Ich hab ihr verschiedenes Spielzeug ins Bett getan ein Regal in reichweite mit einer Nuckelflasche mit Wasser und - die beste Idee die Oma je - hatte einen Kindercasettenrecorder.
Son Ding von Fischerprice mit 3 Knöpfen das hatte sie sofort raus wie das geht ja und da hat Madam halt im Bettchen gesessen und gespielt und 99 mal die gleiche Kasette gehört,irgendwann ist sie halt wieder eingeschlafen.
Für morgens habe ich ihr einen Radiowecker hingestellt auf 7:30 (natürlich nur am Wochenene) sie war meisten so zwischen 6 und 7 wach und hat gespielt bis der Wecker dudelte dann durfte sie mich wecken,was sie übrigens bis heute als ganz toll in Erinnerung hat :wink: wenn sie selber noch gepennt hat, hat die leise Musik sie nicht geweckt.
Wir haben natürlich auch besprochen das sie sofort kommen kann wenn sie Aua hat oder Angst - aber nich wenns langweilig ist....
Ich weis das ist etwas unorthodox, geht warscheinlich nicht mit jedem Kind aber bei ihr hat das prima geklappt.
 
Ein Nebenefkt war das sie wirklich gelernt hat sich selbst zu beschäftigen,manchmal wenn ich morgens nach ihr schaute sagte -sie geh weg ich muss erst fertig spielen...
Natürlich gab es immer mal Phasen wo sie probieren musste ob die Regeln weiterhin gelten :wink:
aber im großen und ganzen sind wir recht ausgeschlafen über die Runden gekommen.
Ich wünsch euch gute ruhige Nächte und denkt dran das geht irgendwann vorbei .......:roll:.......

love
Klunkertante
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antje
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« Antwort #22 am: Freitag, 20. November. 2009, 16:29:08 pm »

@moira:
Ich meinte das auch nicht so, dass schon von vornherein arbeitende Mütter gestresst sind und andere nicht.
Sondern ich meinte, dass mir das nicht arbeiten (und noch keine großen Kinder zu haben) ermöglicht, normalerweise dennoch genügend Schlaf zu bekommen.
Und weil das ganz extreme Theater auch erst seit ein paar Tagen ist.
Zumal mein Mann eigentlich nen guten Sensor dafür hat, wann ich gestresst bin - egal ob ich es selbst merke oder nicht. Und das war in den letzten Tagen nicht der Fall - auch nicht dahingehend, dass mich schon genervt hat, dass Lukas wieder Terror macht.
Das war in den Wochen dafür eher mal anders...

@klunkertante:
Naja so unorthodox find ich deine Vorschläge gar nicht. Wenn Lukas noch n paar Monate älter ist, hab ich das eh ähnlich vor. Und anfangshaft mach ich das auch jetzt schon...

Insgesamt denk ich, dass zumindest momentan Lukas einfach ausprobiert wie weit er gehen kann:
Denn wenn Papa kommt schreit er nach Mama und wenn ich komme schreit er nach Papa.
Außerdem probiert er so ziemlich alles aus, was helfen könnte, um bei Mama und Papa bleiben zu dürfen:
Vorgestern nacht hat er mir ne Windel entgegengestreckt und "bääh" gemeint. Das macht er sonst nur wenn die Windel so vollgek... ist, dass er es selbst nicht mehr haben kann; sonst ist nämlich Wickeln n Drama. Und in besagter Nacht war die Windel weder so noch so voll und nach dem Wechseln hat er weitergemotzt.

Naja, einfach abwarten und weiter konsequent sein; die heutige Nacht war ja auch wieder etwas besser.

Antje
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elsa1307
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« Antwort #23 am: Samstag, 21. November. 2009, 09:36:26 am »


Hallo Antje,

meine Schwiegertochter, die sonst grundsätzlich keine Erziehungsratgeber liest, hat von einer Freundin das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" (weiss leider nicht von wem das ist) bekommen. Das soll sehr gut sein, denn da wird auch erklärt, was im Gehirn während des Schlafens vor sich geht. Vielleicht kannst du dir das Buch ja irgendwo leihen und schaun, ob da was brauchbares für dich drinsteht?
Übrigens meine Enkelkinder sind 20 und 5 Monate alt und schlafen beide nicht wirklich durch.
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Liebe Grüße, Karin
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antje
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« Antwort #24 am: Samstag, 21. November. 2009, 11:05:29 am »


das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen"... soll sehr gut sein, ...Vielleicht kannst du dir das Buch ja irgendwo leihen und schaun, ob da was brauchbares für dich drinsteht?

Liebe elsa1307,
danke für den Tipp! Dieses Buch habe ich schon und danach gehe ich auch vor. Nur irgendwie scheint mein Sohnemann zu den ganz wenigen Ausnahmen zu gehören, bei denen diese Methode nicht hilft.  :H
Aber deine Antwort motiviert mich immerhin, weiterhin konsequent zu bleiben.  :wink:

Grüße unbekannterweise an deine Schwiegertochter!

Antje
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Speiky
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« Antwort #25 am: Samstag, 21. November. 2009, 22:23:38 pm »

hallo ihr lieben,
hab es leider ne ganze zeit nicht geschafft, hier rein zu gucken.
@ moira
ich glaube, da könnte was dran sein, denn ich weiß wirklich nicht, woran es schließlich gelegen hat. von einem tag auf den nächsten wurde es besser. ich hab echt gedacht, was ist denn nun los. aber es stimmt schon, durch die antworten wurde ich ruhiger.
@ antje
oha, 22 Monate lang keine nacht durchzuschlafen ist richtig hart. da kann man wirklich nicht mehr von einer phase sprechen.
auf jeden fall schläft jessica immer noch durch. es gibt zwar zwischendurch mal tage, an denen sie sich nachts bei uns ins bett schleicht und dann da trara macht, aber wenn ich sie dann wieder in ihr bett bringe, schläft sie gleich wieder ein. da habe ich dann schon das gefühl, das sie mal die grenzen austesten will, nach dem motto: na, geben mama und papa langsam mal nach? denn wenn ich sie bei uns lasse, kommt sie in der nächsten nacht wieder zu uns, und wenn ich sie wieder in ihr bett bringe, habe ich wieder ein paar nächte ruhe.
@ klunkertante
ich finde deine lösung echt klasse. vor allem, da deine tochter das so gut angenommen hat.
@ antje
ich drück dir die daumen, das es auch bei dir bald ruhigere nächte gibt.
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Moira
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« Antwort #26 am: Freitag, 04. Dezember. 2009, 22:24:43 pm »

Hallo Speiky,
ich glaube auch, wenn man ruhiger oder auch gelassener wird, dass manches besser klappt.  :wink:
Hab ich auch davon profitiert als meine Tochter ins Teenealter kam - das war fast noch stressiger. :L
Das erwähnte Buch von 1995 wurde sehr kontrovers diskutiert. Ich hab mal Teile davon gelesen. Teilweise gute Tipps, im Großen und Ganzen aber für mich nicht nachvollziehbar. Vielleicht ist der nachfolgende Link für manche interessant: http://das-kind-muss-ins-bett.de/hints_kastmor.html
Das mit dem Kassettenrecorder, wie Klunkertante schon erwähnt hat find ich auch gut. Ist aber mehr was für ältere Kleinkinder. Aber ich glaube, dass allgemein vielleicht ein bissl leise Hintergrundmusik ganz ok ist, damit sich ein Kind nicht so alleine fühlt (ich meine natürlich nicht was aufregendes;  vielleicht Mozart oder ähnliches). Im Großen und Ganzen - nur so eine Idee  :D
Nicht alle Kinder brauchen oder wollen die absolute Stille. Im Mutterleib waren sie auch das eine oder andere  Geräusch gewöhnt.   :)
Liebe Grüße
Moira

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elsa1307
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« Antwort #27 am: Samstag, 05. Dezember. 2009, 00:08:04 am »

Hallo Moira,

ich muss zugeben, daß ich das Buch selber nicht gelesen hab, aber ich hab den Artikel den du verlinkt hast mal überflogen und war fast etwas entsetzt. Also ich hab ja meine (inzwischen erwachsenen) Kinder nachts schon gestillt. Da sind sie dann wenigstens wieder eingeschlafen und es war weit weniger anstrengend, als sie eine Stunde abzulenken. Geschadet hat ihnen das nicht, obwohl die beiden jüngeren auch wesentlich älter als ein halbes Jahr waren, als sie durchgeschlafen haben.

Ich denke, eine Methode, die grundsätzlich für alle Kinder richtig ist gibt es wohl nicht. Einer meiner Jungs wollte z.B. allein sein und seine Ruhe haben wenn er müde war. Das war zwar sehr angenehm, dafür hat er auch nur in seinem eigenen Bett geschlafen. Ich musste also immer zuhause sein, wenn Schlafenszeit war.

Meine kleine Schwester hat sehr lange bei meinen Eltern im Bett geschlafen. Kommentar von meinem Vater dazu: "Spätestens wenn sie einen Freund hat, will sie sowieso nicht mehr zu mir ins Bett".

Also, am besten einfach durchhalten. Irgendwann wird´s besser.
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antje
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« Antwort #28 am: Samstag, 05. Dezember. 2009, 14:36:04 pm »

@elsa:
Ich habe das erwähnte Buch und muss sagen, dass mir auch einiges "gegen den Strich" geht. Andererseits waren auch für uns sehr hilfreiche Tipps drinne.
Ich denke, wie du schon schreibst: Die perfekte Methode schlechthin für alle gleich gibt es nicht.
Ich persönlich bin froh, dass ich das Buch von der Hebamme empfohlen bekommen hatte, würde aber immer wieder nach meinem "Gutdünken" und dem des Kindes daraus auswählen.
So würde ich jederzeit wieder mein Baby auch nach 6 Monaten noch nachts stillen, wenn es "richtig" trinkt und gleich wieder schläft. Dagegen monatelang morgens um 5 Uhr aufstehen, weil mein Sohnemann mit 5 Monaten meint er müsse von 5 bis 7 Uhr unterhalten werden und dann über den Tag verteilt zig Mal ne knappe halbe Stunde schlafen - das würd ich nicht mehr mitmachen.
Denn da waren die Tipps bzgl. feste Zeiten in dem Buch sehr hilfreich: Nach nichtmal 3 Tagen quengeln von 5 bis 7 hat Lukas geschlafen bis nach 7 Uhr (halt mit Stillen in der Nacht) und tagsüber 2 mal weit über ne Stunde.  :wink:
Aber auch das kann wieder für andere grad das falsche sein... drum bin ich generell der Meinung, dass jedes Buch oder auch Tipps von anderen Eltern immer nur Anregungen sein können, die für die eigene Situation zu überprüfen sind.

Grüßle,
Antje
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elsa1307
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« Antwort #29 am: Samstag, 05. Dezember. 2009, 22:08:26 pm »

Hallo Antje,

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