Lasousta
Fotografiert alles, was nicht freiwillig wegläuft
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« Antwort #2 am: Donnerstag, 21. Juli. 2005, 18:13:10 pm » |
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Hallo Hexlein,
hab beim googeln das gefunden, vielleicht ist ja was passendes dabei.
LG LaSousta
GESANG DER ELFEN
Um Mitternacht, wenn die Menschen erst schlafen, dann scheinet uns der Mond. Dann leuchtet uns der Stern, wir wandeln und singen und tanzen erst gern. Auf Wiesen an den Erlen wir suchen unseren Raum. Und Wandeln und singen und tanzen einen Traum.
Johann Wolfgang von Goethe Die Elfe Nächtlich bei des Mondes Schimmer, Wenn der Wind schläft in den Wipfeln, Tanzt die wunderschöne Elfe Auf dem stillen, schilfumgebnen Wasserrosenteich im Walde. Nimmer dringt in diese Gründe Nur ein Hauch des Menschendaseins! Selbst der Glocke weithinhallend Klanggetöne stirbt versummend In dem weiten Meer der Wipfel. Und es steht der Wald im Lauschen Auf das eigne Schweigen lautlos. Und die wunderschöne Elfe Wiegt sich über stillem Wasser Wie ein schimmernd Duftgebilde, Dass das leuchtend helle Goldhaar Um die weissen Glieder wallet. Breitend ihre schönen Arme Schwebt sie ob dem dunklen Grunde, Wie ein lieblicher Gedanke Mondbeglänzter Einsamkeit.
Bitte, bitte, nicht so eilen, habt den Mut, mal zu verweilen. Bitte nicht nur hasten, rennen, nur noch eure Arbeit kennen. Schaut euch um und hört mit Staunen, wie am Wegrand Elfen raunen, die in ihren Blumen hocken, euch mit ihren Späßen locken, die euch- ihren Namen sagen. Sonntags, das ist Elfen eigen, auch noch Wunderschönes zeigen . Cicely Mary Barker
Die Elfen
Durch den Wald im Mondenscheine Sah ich jüngst die Elfen reiten; Ihre Hörner hört´ich klingen, Ihre Glöckchen hört´ich läuten. Ihre weißen Rößlein trugen Güldnes Hirschgewei und flogen Rasch dahin wie wilde Schwäne. Kam es durch die Luft gezogen Lächelnd nickt mir die Kön´gin, Lächelnd im Vorüberreiten. Galt das meiner neuen Liebe, Oder soll es Tod bedeuten?
Heinrich Heine
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