Oh ja, das waren Zeiten.

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Manche Spiele wurden aber auch aus der Not heraus geboren.
Viel gab es ja nicht, so waren Blechdosen schon der grosse Renner. Daraus wurden Stelzen gemacht.
Ein glattes Stück Holz mit Einkochgummi drum ersetzten die Gleitschuhe.
Meine Mutter wunderte sich nur, wenn wieder ein Stück ihrer Wäscheliene fehlte, es wurde zum Seilchenspringen gebraucht.
Später dann gab es das Diabolo. Das war Klasse. Nachdem es einem beim werfen oft genug auf den Kopf fiehl, kapierte man es dann doch irgendwann es aufzufangen.
Tonmurmeln gehörten zum Spielalltag, schnell mal ein Kühlchen gekratzt und los ging es.
Es gab ja nur Bürgersteige aus Erde und Lehm zu der Zeit.
Ebenso die Hüpfkästchen die mit einem Stein oder einer Scherbe uns stundenlang beglückten.
Als Krönung der Kindheit gab es dann noch den Hulareifen, bei dem man sich so schön die Figur verbog.
Mensch, das waren Zeiten......

, aber leider nicht immer.
LG papermoon