Mond im Skorpion
Unfruchtbarkeit
Die geistige Einladung für Unfruchtbarkeit: »Ich wünsche mir so sehr ein Kind, aber ... — Kinder wären eine zu hohe Verantwortung für mich. — Ich habe Angst vor dem Verlust meiner Freiheit. — Ich fürchte mich vor der Lebendigkeit von Kindern, sie würden alles durcheinander bringen, was ich mir zur Gewohnheit gemacht habe. — Man kann doch in diese Welt keine Kinder setzen.«
Besonders in den ersten Lebensmonaten, aber auch später sind Kinder in den Augen mancher Menschen furchterregende Wesen: Mit allem, was sie tun, aber besonders mit ihrem Blick erinnern sie uns. Sie erinnern uns an all das, was wir vergessen und verdrängt haben. Sie erinnern uns an das, was wirklich zählt im Leben. Mit einem kurzen Blick zerstören sie, was wir uns an Künstlichkeit und Falschheit aufgebaut haben. Machen Sie sich keine Gedanken: Wenn die gnadenlose Entschlossenheit vorhanden ist, dem Kind aufzuschwatzen, was Ihr für richtig haltet, wird es nach und nach die Schmerzen ertragen lernen, die ein Verzicht auf das Leben in der Wahrheit erzeugt. Dann bleibt bei Euch alles beim Alten. Es sei denn, Ihr seid gewillt, dem Kind nicht das eigene Gespür zu nehmen und ihm den Weg in die innere Freiheit zu ebnen. Dann ist Kinderhaben ein Lebenselixier, ein (fast) ewiger Jungbrunnen.
Was könnt Ihr tun: Zu den Hauptgründen für Unfruchtbarkeit und Impotenz zählt das Schlafen oder Arbeiten auf einem schlechten Platz, auf einer Störzone. Manchmal kommen auch alte Verletzungen und Wirbelverschiebungen (etwa durch Sportunfälle, durch Sturz vom Rad oder Baum, vorwiegend am 3. Lendenwirbel) in Frage, die auf bestimmte Nervenbahnen drücken. Ein guter Chiropraktiker kann sie meist schnell beheben. Auch hier ist ein Kraut gewachsen: Der Storchenschnabel als Tee verarbeitet, eignet sich hervorragend. »Kinder bringt der Storch« — vielleicht liegt hier der Grund für diese alte Weisheit allzu schüchterner Eltern.
Zeugungsunfähigkeit (Impotenz)
Die geistige Einladung für Impotenz. »Ich vertraue darauf, dass mir Eltern, Gleichaltrige, Zeitschriften, Fernsehen, Filme, Frauen, Kirche etc. die Wahrheit über die männliche Sexualität erzählt haben. Ich erkenne diese Gesetze und Regeln an, besonders die, in denen Zähler, Maßband und Stoppuhr eine Rolle spielen. Und ich stelle fest, dass ich diesen Maßstäben >Wie? Wie oft? Wie lange? Wann? Wo?< niemals genügen werde. Die Anforderungen sind zu hoch, der Druck ist nicht auszuhalten. Ich werde niemals gut genug sein.«
Besonders in unseren Großstädten ist das Bild, das einem jungen Menschen, der seine Sexualität entdecken will, heute vermittelt wird, ein Bild des absoluten Irrsinns, eine Karikatur, eine Garantie für den Weg in ein Geschlechtsleben der Verkrampfung, der Angst und des Leistungszwangs — im Grunde nicht um einen Millimeter anders als vor hundert Jahren. Moral, Leistungszwang und falsche »Freiheit« drängen sich in das Geschlechtsleben mit der Kraft einer Dampfwalze, die alles Natürliche, Schöne und im wahren Sinne des Wortes Befreiende zerquetscht und diese Quelle der Freude versiegelt. Hunderte von »Aufklärungsbüchern« mischen dabei kräftig mit, indem Sie mit derselben Brutalität Rezepte für das Glück schachern, die das Wichtigste aus den Augen verloren haben: Dass es auf dem Gebiet der Sexualität niemals allgemeingültige Rezepte geben kann und darf — mit einer einzigen Ausnahme: Jeder Mann und jede Frau hat das Recht, Sexualität ohne jedes Gesetz, ohne Normen und Regeln zu erleben — solange das, was ist, gemeinsam ist.
Wenn sich auch Euer Bild von der Natur entfernt hat, wünsche ich Euch von Herzen, dass Ihr den Mut aufbringt, dieses Recht wahrzunehmen. Dass Ihr und Euer Partner die Sexualität so entdeckt und lebt, dass nicht ein Funke Erwartung, Druck und Gesetz das Miteinander und die echte Gemeinsamkeit stören. Wenn dreimal am Tag — gut! Wenn dreimal im Jahr — recht so! Wie lang, wie oft, wann, wo, warum, wie — absolut unwichtig!
Und wenn Druck und Erwartung von Ihrem Partner ausgehen, stellen Sie sich selbst im Stillen die Frage: »Wo ist dann die Liebe?« Ohne Liebe kein Leben — soviel steht fest.
Was könnt Ihr tun: Alle möglichen Gründe, die wir bereits im Falle von Unfruchtbarkeit genannt haben, können auch als Auslöser von Impotenz in Frage kommen. Die möglichen Abhilfemaßnahmen gelten auch hier. Ein sehr häufiger Auslöser für männliche Impotenz und Unfruchtbarkeit ist jedoch die verbreitete Überzeugung, ab einem bestimmten Alter sei es »normal«, wenn sich im Bett nichts mehr abspielt. Das ist absoluter Blödsinn: Nur diese Überzeugung macht impotent, nicht jedoch die Natur. Und vielleicht die Unkenntnis der folgenden Information.
Was, glaubt Ihr, ist der Grund dafür, dass die Hoden außerhalb des Körpers angebracht sind? Ganz einfach: Schon die normale Körpertemperatur von fast 37 Grad verurteilt Samen zur Ohnmacht. Die im Vergleich zum übrigen Körper kühlere Hodentemperatur, von der Natur so vorgesehen, hält die Samen befruchtungsfähig. Zu hohe Temperaturen — etwa durch enge Hosen und Slips oder aus anderen Gründen — sind Gift für die Samen und für die Zeugungsfähigkeit. Chinesen, Araber und viele andere Völker wussten und wissen es besser: Sie tragen auch heute noch nichts »drunter«. Unterhosen sind ohnehin eine Neuerfindung unseres Jahrhunderts.
Es gibt daher ein sehr einfaches Gegenmittel, das schon zahllosen Männern geholfen hat, deren mangelhafte Potenz zu Selbstzweifeln oder gar zur »Pensionierung« von der Sexualität geführt hat: Kaltes Wasser. Kalte Duschen des ganzen Körpers, zumindest der Lendenregion, vor dem Tanz im Bett oder regelmäßig morgens und abends haben schon oft wahre Wunder gewirkt. Sie sind in vielen Fällen das Geheimnis von Potenz bis ins hohe Alter — nicht etwa besondere Mittelchen, Ernährungsweisen oder Veranlagungen.
Dass man Männern früher von interessierter Seite und manchmal aus guten Gründen kalte Duschen und das Rennen um den Block für den Fall eines Ansturms erotischer Gefühle empfohlen hat, ist sicherlich ein sinnvoller Rat gewesen. Eine manchmal wünschenswerte Nebenwirkung haben sie gerade kennen gelernt: Kalte Duschen, besonders in der Lendengegend, stärken Potenz und Zeugungskraft.
Menstruationsprobleme
Die geistige Einladung für Menstruationsprobleme: »Irgendwie kann ich mit meinem Frausein nicht allzu viel anfangen. — Meine Sexualität ist mir nicht geheuer. Am liebsten würde ich sie ignorieren. — Schöne Erinnerungen? Damit kann ich nicht dienen. — Außerdem hat Dr. XYZ gesagt/geschrieben, man soll ... — Ich schäme mich. «
Frausein in der heutigen Zeit ist keine einfache Sache, weil das natürliche Gespür dafür, was das bedeutet, unter einem Schwall von siebengescheiten Büchern, Artikeln und Fernsehsendungen begraben wird (das gilt auch für das Mannsein). Fast alle heutigen Maßstäbe dafür, was die Unterschiede zwischen den Geschlechtern betrifft, sind künstlich und an den Haaren herbeigezogen, fern jeder Natur, fern jedes gesunden Menschenverstandes - gleichgültig, wer diese Maßstäbe zusammenbastelt, ob Psychologen, Kirche, Politik, Medien, etc. Diese Maßstäbe bewirken nur eines: unzufriedene, unglückliche Frauen und unzufriedene, unglückliche Männer — die besten Kunden in unserer Konsumgesellschaft. Wer kann also an diesen Maßstäben interessiert sein?
Habt den Mut, Euch selbst zu lieben. Habt den Mut, zu handeln, wie Ihr wirklich fühlt. Wenn es sein muss, gegen alles, was Euch die ganze Welt einreden will. Falsche Freundinnen und Freunde, die mit ihrem »Rat« nur ihre eigene Angst, ihre eigene Weitsicht verkaufen wollen, findet Ihr an jeder Straßenecke oder gar unter Eurem eigenen Dach. Echte Freunde werden Euch immer den Mut machen, Eurem eigenen Gespür zu folgen.
Was könnt Ihr tun: Frauenmanteltee, gepflückt und getrunken an Skorpiontagen, ist nicht nur heilsam, sondern auch vorbeugend. Alle krampflösenden Tees für Menstruationsbeschwerden sollten besonders an Skorpion getrunken und, wenn es geht, auch gepflückt werden. Bei ausbleibender Periode helfen manchmal Moorbäder und ansteigende Sitz- oder Fußbäder mit Kräuterzusätzen.
Grüssli von Christa