Der Mond in den Fischen
Hühneraugen/Hautverhärtungen
Die geistige Einladung für Hühneraugen: »Eher lege ich mir ein dickes Fell zu, als dass ich an meinen Überzeugungen rütteln lasse. — Warum ich so an diesen schmerzhaften Erfahrungen festhalte? Nun, ich bin nicht nachtragend, aber...( es folgen tausend Gründe).«
Kein Mensch ist frei von Zorn, Schmerz oder Trauer, frei von nachtragenden Gedanken, wenn ihm Leid oder Unrecht widerfährt. Nur: Wie gehe ich damit um? Sammle und häufe ich negative Erfahrungen, bis sie mich erdrücken, bis ich die Gegenwart, und sei sie noch so erfreulich, durch eine schwarze Brille wahrnehme? Oder nehme ich sie als das, was sie sind: Erfahrungen, die mir etwas über mich zeigen, die mich lernen und wachsen lassen, und von denen ich mich ohne Reue und Rachegefühle wieder verabschiede, um mich dem neuen Tag zu öffnen? Wir haben die Wahl.
Was könnt Ihr tun: Hühneraugen sind manchmal ein Zeichen von Störzonen oder einem Herd an den Zähnen. Wer sich mit den Fußreflexzonen auskennt, kann an der Lage horniger Verhärtungen an Fußsohle oder Zehen ablesen, welcher Körperteil, welches Organ besonders belastet ist.
Legt Hühneraugenpflaster bei abnehmendem Mond im Zeichen Wassermann auf und nehmt sie nach den darauf folgenden Fische - Tagen ab (nach etwa 4 bis 5 Tagen). Um Fußbeschwerden und Hühneraugen vorzubeugen solltet Ihr neue Schuhe niemals bei Steinbock oder Wassermann zum ersten Mal tragen.
Dornwarzen
Die geistige Einladung für Dornwarzen: »Alles ist so festgefahren! Wohin ich mich auch wende, es sind keine Alternativen in Sicht, die mir eine bessere Zukunft versprechen.«
Nicht zu wissen, welchen Weg man einschlagen soll, ist fast immer ein Zeichen dafür, dass man bestimmte Erfahrungen und Lehren der Vergangenheit nicht verdaut hat. So gesehen lautet die Frage tief drinnen nicht: »Wohin soll ich gehen?«, sondern: »Welche Fluchtmöglichkeiten stehen mir offen? Welcher Weg erlaubt es mir, weiterzuschlafen?« Wenn ich nicht mehr vor mir selbst davonlaufe und meiner Wirklichkeit direkt ins Auge schaue, gelassen annehme, was ich sehe, dann tut sich eine Alternative für die Zukunft meist von selbst auf, ohne jedes Grübeln und Abwägen.
Was Sie tun können: Mit Knoblauch und bei abnehmendem Mond lassen sich die besonders schmerzhaften Warzen an den Fußsohlen gut entfernen. Schneidet dazu abends in ein Pflaster ein Loch und heftet es auf die Warze, so dass sie frei bleibt. Halbiert eine frische Knoblauchzehe, fixiert sie mit einem weiteren Pflaster auf der Warze und tragt es die ganze Nacht. Morgens, wenn möglich erst nach dem Duschen, entfernen, abends mit einer frischen Knoblauchzehe wiederholen und bei Neumond aufhören. Nach und nach färbt sich die Warze dunkel und kann schließlich ganz einfach herausgehoben werden.
Damit ist der Kreislauf der Mondrhythmeneinflüsse beendet. Wer ihm im Körper nachspürt und allmählich — auch ohne Kalender — bei sich selbst wahrnimmt, muss nicht mehr ständig auf der Hut sein. Im Laufe eines Monats kann man dem Körper gezielt — vom Kopf bis zu den Zehen — geben, was er braucht, und auf die jeweils beeinflussten Körperregionen besonders achten. Eine leichte Übung, in Harmonie mit dem Mondrhythmus: Widder — den Kopf nicht so belasten. Stier — an kühlen Tagen besser mit Schal ausgehen und keinen Weisheitszahn operieren lassen, und so fort, bis Fische — der beste Termin für Fußbäder und Fußreflexzonenmassagen.
Ein Wort noch zur Umsetzung der Mondrhythmenlehre in Euren Alltag: Immer wieder einmal begegnen wir Menschen, die Angst zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben. Die sich deshalb nach der Lektüre dieses Buches womöglich an Löwe nicht mehr vor das Haus trauen, aus Angst, sie könnten jetzt Herz und Kreislauf zu stark belasten. Die sich sagen: »Schon wieder etwas, wonach ich mich richten muss, damit ich über die Runden komme! « Wer so denkt, hat mich nicht verstanden. Sicherlich kann ich niemanden daran hindern, mit diesem Wissen in solch fanatischer Weise umzugehen. Das ist jedoch kein Grund, es nicht zu veröffentlichen, wie mir manchmal nahe gelegt worden ist. Niemand käme auf die Idee, Salz zu verbieten, weil es in Mengen aufgenommen einen Menschen töten kann. Niemand verbietet Brotmesser, weil man sie auch für andere, weniger harmlose Zwecke verwenden kann.
Ich vertraue auf Euren Mut zur Selbstverantwortung und Eurer Fähigkeit, diese Seiten so umzusetzen, dass es zu dem wird, was es sein kann: zu einer Hilfe für das Gesundsein aus eigener Kraft.
Ich wünsche Euch dazu viel Spaß und Erfolg.
Grüssli von Christa