Altersarmut

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Autor Thema: Altersarmut  (Gelesen 2792 mal)
schlamunzel
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Ein freundliches Hallo öffnet so manche Tür!



« Antwort #20 am: Dienstag, 03. Januar. 2012, 11:51:17 am »

Ja, das Arbeiten ohne Versicherung zu zahlen war leider gerade unter den Hausfrauen vor einigen Jahrzehnten schon fast ein Volkssport, da hat halt auch bei Vielen der Weitblick gefehlt (Hexe bitte nicht persönlich nehmen).
Ich finde aber, diese Personen dürfen nun auch nicht Jammern, denn sie haben ja das Geld, dass sie nicht in die Vesicherungen eingezahlten haben zum Leben "damals" gehabt haben.
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Herzliche Grüße
Tags: Altersarmut 
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HexeP
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Gute Hex mit Superhelfersyndrom



« Antwort #21 am: Dienstag, 03. Januar. 2012, 11:57:09 am »

schlamunzel du hast völlig Recht - ich hab mir so mein Studium mitfinanziert um meine Eltern zu unterstützen die sich anstrengen mussten damit die Tochter studiert...und das einzige was mir leid tut ist das ich es nicht beendet hab.

Allerdings hätte ich von den DMs auch nicht allzuviel Versicherung einbezahlen können denn einen festen Job bekam ich schon damals nicht...nur Aushilfe wenn Not am Mann war -also Urlaubszeit und WE.

Meine Mum wiederum hat solang ich denken konnte gearbeitet - und vorher wohl auch schon. Leben könnte sie von ihrer Rente nicht...
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BernhardRoesch
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« Antwort #22 am: Dienstag, 03. Januar. 2012, 12:22:20 pm »

Hallo
ein paar Anmerkungen dazu.
Zitat
leider ist es so, dass pflegende Berufsangehörige unterbezahlt sind und die Gesellschaft braucht sich auch nicht darüber wundern, wenn niemand mehr diese Berufe ausübenmöchte.
Krankenschwestern werden "freigesetzt" und als Pflegekräfte wieder eingestellt, Ergebnis, die selbe Arbeit mit weniger Geld und es fliest weniger Geld in die Sozialkassen.
Zitat
Es muss uns nun mittlerweilen Allen klar sein, dass Keiner mehr auf die gesetzliche Rente bauen kann.
Woher sollen denn in 30 Jahren die Renten kommen, wenn immer weniger junge Menschen arbeiten(wollen).
Der Staat müsste endlich in die Puschen kommen, die 400 Euro Jobs abschaffen
klar, junge Leute lernen und studieren und haben ja noch soviel Zeit zum Arbeiten und ruck zuck sind sie 30J und älter bevor sie richtig anfangen Geld zu verdienen und damit in die Sozialkassen einzahlen.
wenn alle Einkünfte in die Sozialkassen einzahlen würden, wäre auch genug Geld da. Ich denke da an 400€ aber auch an Diäten, Einkünfte der Freiberufler, Gewinne aus "Aktienmanipulationen" alle Einkünfte der Beamten und die Nebeneinkünfte unserer Politiker, und da gibt es bestimmt noch mehr.
Zitat
dieses zuggebener Weise von der ARGE gewünschte,Praktikumsgehabe  der Firmen endlich unterbinden.
Zitat
Da werden tausende von Leuten in sogenannte Weiterbildungs und Eingliederungsmaßnahmen geschickt, in Zuge dessen in Praktikas immer mit dem Hinweis, dass sie dann evtl. eine Chance auf Übernahme in den jeweiligen Firman haben und in der Realität sind diese sog. Praktikanten billige Arbeitskräfte oder werden zu Hilfsarbeiten herangezogen.
das ist auch so eine Praxis um die Löhne möglichst niedrig zu halten so das am Ende weniger Geld in die Sozialkassen fließt.
das ist auch bei fertig studierten Leuten der Fall, erst mal ein wenig oder gar nicht bezahltes Praktikum machen und dann ewentuell, vill. über Einstellung nachdenken.
Zitat
Die Arbeit ist doch vorhanden, also sollen endlich auch wieder ordentlich Arbeitsplätze geschaffen werden
Mit den Arbeitsplätzen ist es aber nicht getahn, es müssen auch endsprechende Löhne bezahlt werden.
Ich hör laufend, Fachkräftemangel, die Industrie such Fachkräfte u.s.w.
soll sich doch die Industrie ihre Fachkräfte ausbilden, aber das kostet ja Geld, da solls lieber der Staat machen oder wir nehmen welche aus anderen Ländern"Greenkart"
und wenn die Fachkräfte endsprechend bezahlt würden"siehe Pflegeberufe, Dienstleistungsgewebe, Frisör, Bäcker usw." dann gäbe es auch genug Fachkräfte und in den Unternehmen sollte man auch auf Weiterbildung setzen und sich ihre eigenen Leute zu noch besseren Fachkräften heranbilden aber auch dann besser bezahlen, das würde dann auch wieder Geld in die Sozialkassen bringen.
Sozialkassen mein ich ach Krankenkasse und Pflegekasse und Rentenkasse.
das Märchen, in ein Betrieb als Schlosser angefangen und sich hochgearbeitet und als Abteilungsleiter ausgeschieden und dann als Panktionär immer noch ein gefragter Fachmann zu sein, das gläubt doch hoffendlich niemand mehr.
die Wahrheit ist, solange schuften wie man kann und dann wirst zum alten Eisen geschmissen und wenn dein Rentenalter(was ja neurdings rasant steigt) noch nicht erreicht hast dann mußt halt Rentenabschlag(was für ein schönes Wort für Rentenkürzung) hinnehmen.
Die Wegwerfgesellschaft ist überall tätig.
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:bye: Viele Grüße Bernhard
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schlamunzel
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« Antwort #23 am: Dienstag, 03. Januar. 2012, 15:59:20 pm »

Hallo Bernhard,

Zitat
Mit den Arbeitsplätzen ist es aber nicht getahn, es müssen auch endsprechende Löhne bezahlt werden.

Ganz genauso ist Das und in der Diskussion um den Fachkräftemangel geht es hauptsächlich um Akademiker/Ingenieure . DAs wird von der Industrie hochstilisiert, eben weil jemand der studiert hat mehr verdienen möchte und auch soll.
Letzthin hat ein Arzt zu mir gesagt, die Besten Ärzte gehen ins Ausland, weil sie dort mehr verdienen und auch mehr geachtet werden.
Die Folge ist, dass wir ausländische Ärzte hierherholen obwohl die medizinische Fehlerquote steigen wird wegen fehlender Sprachkenntnisse.
Das ist doch der Oberhammer.




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BernhardRoesch
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« Antwort #24 am: Mittwoch, 04. Januar. 2012, 11:11:38 am »

Hallo Schlamunzel
genau das ist ja der Punkt, egal was für eine Berufsgruppe, es sollen immer weniger Lohn gezahlt werden und das ist eben das engstirnige, denn weniger Lohn oder Gehalt bedeutet automatisch weniger Geld in die Sozialkassen  und auch Steuern für den Staat. der Staat holt sich als erster sein fehlendes Geld über neue Steuern und Abgaben oder es werden einfach Soziale Ausgaben in den Kommunen gestrichen.
die Sozialkassen erhöhen im zweiten Schritt ihre Beiträge und diejenigen die den Wohlstand schaffen, haben am Ende weniger im Geldbeutel(weiß nicht wie Portmani geschrieben wird) und ich bin fest davon überzeugt das wie es in Grichenland ist und Spanien usw. dann in Italien kommt und es macht auch in Deutschland keinen Bogen.
Ein paar wenige "Reiche" und immer mehr "Arme" erst Rentner , Arbeitslose und Hartz4 und auch zunehmend
Geringverdiener und bezieher niedriger Löhne die wenn sie arbeitslos werden oder Rentner, noch mehr in die Armut rutschen.
ein Teufelskreis den die Politik so geschaffen hat bzw zuläßt.
"Geitz ist Geil juhu"
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melrose
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« Antwort #25 am: Freitag, 17. Februar. 2012, 18:23:06 pm »

Ich denke schon das die Armut im Alter mehr und mehr zu einem Thema werden kann und wird, aber ich denke nicht das man deshalb einen Haufen teure Versicherungen abschließen soll.
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schlamunzel
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« Antwort #26 am: Freitag, 17. Februar. 2012, 18:30:22 pm »

Ich denke schon das die Armut im Alter mehr und mehr zu einem Thema werden kann und wird, aber ich denke nicht das man deshalb einen Haufen teure Versicherungen abschließen soll.

Hallo melrose,

nö einen Haufen Versicherungen sollste nicht abschliessen, können ja die meisten auch nicht, aber eine Zusatzversicherung sollte schon jeder haben - muss nicht unbedingt diese Riester Anlage sein. Man kann auch eine LV mit Beitragsrückgewähr abschliessen die bis zum Rentenalter läuft .
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flobi
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« Antwort #27 am: Samstag, 18. Februar. 2012, 07:11:38 am »

Und dann kommt irgendein Sparpaket und es werden einem die Hälfte von den Zinsen (die in der heutigen Zeit sowieso ein Spass sind und nicht einmal die Inflation abgelten) weggenommen. Und auch noch die Hälfte von eventuellen staatl. Prämien  Dazu kommt dann noch der Wertverlust durch die Inflationsrate.

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schlamunzel
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« Antwort #28 am: Samstag, 18. Februar. 2012, 16:19:05 pm »

Hallo flobi,

da haste schon Recht, ich bin mit den meisten politiscchen Entscheidungen auch nicht zufrieden, aber nix machen, die Hände in den Schoss legen und hoffen, dass "man im Alter schon irgendwie aufgefangen wird" ist auch ein bisschen gewagt, oder?
Das Risiko einer Inflation etc. hatten/haben alle Generationen.

Ich beobachte so oft in Supermärkten, dass sich Leute gerade über diese Themen Altersarmut und über die angeblich ach so schlechten Bedingungen für Alleinerziehende aufregen, sich dann aber herumdrehen und sinnlose Dinge aus dem 1und 2 Euro Verkaufsständern mitnehmen, mit der Bemerkung "bei diesem Preis kann man nichts falsch machen" .
Doch kann man wohl. Denn 10x nicht zugelangt sind 10 - 20  Euro, die könnten diese Leute  z.B. in Goldkettchen sinnvoll anlegen.

Ich betone extra, dass ich Verständnis für Leute mit Minirente oder für Leute die jetzt 20 Jahre und mehr gearbeitet haben, jetzt 50+ und arbeitslos sind  und somit nichts mehr ansparen können.
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