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Arbeitsamt - nächster Versuch

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Arbeitsamt - nächster Versuch
« am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 15:22:30 »

Hallo Ihr,

ich war heute zum ersten Mal auf dem Arbeitsamt, und ich bin fast vom Glauben abgefallen heul Böse

Die erste Besonderheit ist, dass diese Agentur für Arbeit, die für uns Landmenschen zuständig ist, in einer Stadt liegt, die keinen Bahnhof hat. Also ohne Auto kommt man da gar nicht hin oder man muß einige Stunden mit dem Bus fahren, bis der dann auch mal da vorbeikommt. Das ist ja schon mal taktisch sehr klug eingerichtet. Dann kommt man da rein, es gibt einen Empfang. Die Dame fragt dann schon mal einige intime Details ab, die sie gleich an der Empfangstheke in den Computer reinklimpert. Hinter einem stehen dann schon die nächsten 'Kunden', hören alles mit. Super!!! Ach ja, ganz rechts auf dem Tresen steht noch ein kleines Schild 'Datenschutz, Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie das Gespräch in einem separaten Büro führen bzw. namentlich nicht aufgerufen werden wollen'.

Wir haben uns dann erstmal hingesetzt und den Zettelkram ausgefüllt, dann wurden wir aufgerufen. Die Mitarbeiter sitzen einzeln pro Arbeitsplatz, diese Plätze sind mit Stellwänden von einander abgetrennt, die nur im unteren Viertel blickdicht sind, oben ist alles aus Glas. Die Dame hat sich uns dann auch gar nicht erst vorgestellt sondern gleich losgelegt. Es mußten weitere intime Daten verraten werden, aber das machte nix, dass der Kunde nebenan mitgehört hat, ich habe seine Sachen ja auch mitangehört, also gleicht sich das ja wieder aus. Zufällig war der Kunde nebenan in der selben Lage wie mein Mann, nur dass die Sachbearbeiterin sehr freundlich und zuvorkommend war und ihm alle Fragen nett beantwortet hat. Unser Drachen war da ganz anders, wie auf dem Kasernenhof, ganz zackige Fragen, wenn die Antwort nicht sofort kam, sondern mein Mann sich die erst überlegen mußte, wurde sie schon ungeduldig. Na ja, und rausgekommen ist dann, dass wir in 4 Tagen schon wieder hin müssen, weil erst dann ein richtiges Beratungsgespräch geführt wird. Aber diesmal in einem richtigen echten Büro mit Türen und Wänden, die rundum bis zur Decke reichen.

Mal ganz ehrlich, wer sich diese Form der Einrichtung ausgedacht hat, der ist doch nicht ganz richtig im Kopf, oder was meint Ihr? Wo gibts denn sowas, dass man die intimsten Daten vor zig Mithörern preisgeben muß? Abgesehen davon, dass es hier im ländlichen Raum durchaus passieren kann, dass man einige der Besucher dort in irgendeiner Form kennt und die dann ganz genau über alles Bescheid wissen. Nee Leute, wie tief sind wir bloß gesunken in unserem Land. Als wir wieder im Auto waren, haben wir beide erstmal losgeprustet vor Lachen. Aber ich finde es wirklich unglaublich, wie auf dem Arbeitsamt mit den Leuten umgegangen wird, da kommt man sich ja echt wie der letzte Mensch vor.

Viele Grüße

Baila
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creadoo
« am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 15:22:30 »

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Re: Arbeitsamt
« Antworten #1 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 21:27:26 »


Mal ganz ehrlich, wer sich diese Form der Einrichtung ausgedacht hat, der ist doch nicht ganz richtig im Kopf, oder was meint Ihr? Wo gibts denn sowas, dass man die intimsten Daten vor zig Mithörern preisgeben muß?


Hier bei uns in Deutschland, da wird halt davon ausgegangen, dass der Nachbar nicht versteht (mangels Sprachkenntnisse) was du erzählst. (ist ironisch gemeint)

Aber ich finde es wirklich unglaublich, wie auf dem Arbeitsamt mit den Leuten umgegangen wird, da kommt man sich ja echt wie der letzte Mensch vor.


Baila, ich kann Deinen Unmut sehr gut verstehen. War vor ein paar Jahren auch Kunde beim Amt. Allerdings war die "Beratung" in abgeschlossenen Räumen, die Anmeldung war allerdings auch "öffentlich".

In meiner Kartei wurde denke ich ein schwarzer Punkt reingemalt , weil ich mich desöfteren wegen mangelnden "Service" beschwert habe.
Es steht bei uns nämlich Servicebüro an der Tür und ich finde Service drückt sich hauptsächlich in den Umgangsformen der Mitarbeiter aus und anrüffeln bzw. abspeissen lasse ich mich von jemanden, der von meinen Steuergeldern bezahlt wird nicht.

Ich nehme an, dass sich das alles noch verschlimmert hat durch die vielen Hartzantragsteller, da hat man ja desöfteren darüber gelesen, dass da wohl ein grosses Kudelmuddel auf den Ämtern entstanden sei und das können halt die geschulten Mitarbeiter im öffentlichen Dienst nicht kompensieren da ihnen der Umgang mit Mehrarbeit nicht gelehrt wurde.

Liebe Grüße
Rita




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creadoo
« Antworten #1 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 21:27:26 »

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Re: Arbeitsamt
« Antworten #2 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 21:47:04 »

Oooohja, DAS hab ich grad so oft, das Problem.. Wurde schon oft drauf angesprochen..
Der Arbeitslose wird vor allen zum 'gläsernen' Menschen..
Er muss vor sämtlichen Leuten seine Daten preisgeben - zumindest Namen und Anschrift..
Es ist völlig niederschmetternd schon vor der Beratung durch einen sogenannten 'Arbeits-Berater' alles anzugeben..

Fazit: Angst vor Ämtern dieser Art..

Nach der Arbeitslosen-Meldung gehts aber erst richtig ab: Es wird alles überprüft und das Amt hat vollen Zugriff aufs private Konto - also jederzeit Einsicht auf Ein- und Ausgänge - und die Bank muss es dem Kunden nichtmal mitteilen..

Ich war mit meinem Nachbarn auch dort.. Da ist hier ein grosser Tresen, also ein 'Grossraum-Büro' - die Mitarbeiter stehen nebeneinander, die Arbeitslosen auch.. Es ist, als wenn man an einer Fleisch-Theke 200 Gramm Wurst kauft - das hört derjenige nebenan auch.. So geschieht das da leider mit ganz persönlichen Daten..

Es kann nicht sein, dass ein Arbeitsloser jegliches Privatleben und seine Ehre verliert.. *meine Meinung*
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creadoo
« Antworten #2 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 21:47:04 »

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Re: Arbeitsamt
« Antworten #3 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 21:54:32 »

Oh je Baila,

man sieht, ihr nehmt es noch mit Humor  icon_wink

Wobei die Betonung wahrscheinlich auf NOCH liegt, denn Ihr seid mit dieser "tollen" Einrichtung ja jetzt erst 1x in Berührung gekommen  icon_rolleyes

Vom Mann einer Freundin und auch von vielen Müttern aus dem KiGa die sich nach der Elternzeit wieder Arbeitssuchend gemeldet haben habe ich wahre Horrorgeschichten gehört.

Beim Mann der Freundin war es so, dass er ja net grad ein Sympathieträger ist und auch ein bissl Mufflig. Das muss dem Bearbeiter wohl sauer aufgestossen sein, denn er hat ihn ganz schön getriezt.
Es hat eeeewig gedauert, bis der endlich mal Geld bekam. Mal war die Akte nicht auffindbar (im PC??  Hundeaugen) und es haben immer und immer wieder irgend welche Unterlagen gefehlt, weswegen der Mann immer und immer wieder ins Amt fahren musste. Denn die Unterlagen musste er natürlich PERSÖNLICH vorbei bringen. Schickte er was mit der Post ist es "nicht angekommen" oder war "unauffindbar".

Daher würde ich jedem der einen Antrag stellt raten, sich sofort schriftlich geben zu lassen, welche Unterlagen genau erforderlich sind. Ansonsten hat man die ewige hin und her Fahrerei, denn die vom Amt sind anscheinend der Meinung, dass der Arbeitssuchende nix anderes zu tun hat als ständig in`s Amt zu fahren  icon_rolleyes

Und ich muss sagen, mir erging es in den 80er Jahren - als ich ne Umschulung beantragt hatte - ebenfalls so!! Und ich bekam ewig kein Geld, obwohl ich alles eingereicht hatte was nötig war. Schliesslich platzte mir der Kragen, ich fuhr rein, setzte mich auf den Stuhl vor dem Sachbearbeiter und sagte "Ich geh` hier nicht weg, bis ich Geld bekomme. Ich habe nicht mal mehr das Geld für eine Rückfahrkarte nach Hause. Wenn`s sein muss, kette ich mich hier an und bleib` über Nacht"!!!!
Daraufhin habe ich an der "Sofortkasse" einen Vorschuss bekommen  

Liebe Baila, Dir und Deinem Mann wünsche ich noch gute Nerven. Verzweifelt nicht und versucht es weiterhin mit Humor zu nehmen ... früher oder später ist der Antrag mal durch  icon_wink

Liebe Grüsse
Bea
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creadoo
« Antworten #3 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 21:54:32 »

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Re: Arbeitsamt
« Antworten #4 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 21:59:20 »


Es kann nicht sein, dass ein Arbeitsloser jegliches Privatleben und seine Ehre verliert.. *meine Meinung*



Da bin ich ganz Deiner Meinung, nur es wird sich nix ändern, solange jeder raus geht aus dem Amt und nix dagegen gesagt hat.
Also ich habe einer Mitarbeiterin gesagt, wenn Sie sich mir gegenüber nicht mit Anstand verhält (ich Du dies schliesslich auch- mein zweiter Name ist nämlich Freundlich icon_lol wenn auch sehr direkt ) werde ich beim Arbeitsamtdirektor vorsprechen und/oder eine schriftliche Meldung mit Durchschlag an den Arbeitsminister verfassen.
Das hat gesessen. Brachte mir zwar damals keinen Arbeitsplatz ein, aber wenigsten ging mein Selbstbewusstsein nicht wegen besagter Dame den Bach hinunter.

Um richtig kontern zu können, muss man sich allerdings sehr rege über seine Rechte informieren und ich denke, daran hapert es bei vielen Kunden des Arbeitsamtes.

@bea, ist es denn nicht mehr üblich, dass man eine Liste mit den einzureichenden Unterlagen mit bekommt?


Liebe Grüße
Rita
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creadoo
« Antworten #4 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 21:59:20 »

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Re: Arbeitsamt
« Antworten #5 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 22:03:34 »

Meine Schwester brauchte vor 15 Jahren kurz Sozialhilfe und das sicher nicht 'aus Spass'..
Der Mensch da lachte und meinte trotz ihrer blutenden Lippe, dass sie ja zurück gehen kann, dann hätte sie ja wieder Geld von ihrem Mann.. (sie wurde echt übelst zusammengeschlagen und das sah jeder)..
Sie meinte dann: 'Ok.. ich bau nun ein Zelt im Flur auf für meine Tochter und mich und geh nicht eher, als bis ich Hilfe bekomme hier..' ..  und setzte sich auf eine Decke erstmal mit kleinem Kind..
Das Jugendamt war im selben Haus und.. wurde informiert..
Naja, DANN wurd ihr geholfen..
War also vor Jahren wohl auch nicht viel anders.. wenn auch vielleicht 'persönlicher' ..

Aber ich denke auch, viele wissen rechtlich gar nicht Bescheid und lassen sich einfach so hin- und her-boxen - sie sind ja eh 'minderwertig' für das Personal des Amtes..
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creadoo
« Antworten #5 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 22:03:34 »

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Re: Arbeitsamt
« Antworten #6 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 22:45:31 »

Hallo Rita,

ich dachte auch, dass es eine Liste gibt und kann mich dunkel erinnern, dass es sowas auch in den 80ern schon gab.
Aber denen fällt anscheinend trotzdem immer wieder was neues ein das sie benötigen.
Für mich persönlich sieht das sehr nach Schikane aus  Böse
Und ich weis sicher, dass meine Freundin mir zu der Zeit als Ihr Mann sich gemeldet hat öfter gesagt hat "heute ist H... wieder in`s Amt gefahren. Es hat wieder irgend ein Wisch gefehlt".
Und das, obwohl sie die Papiere wohl gemeinsam mit ihm und seinen Eltern gemacht hatte und alle dachten alles ist komplett!!

@ Tom,
in den 80ern hatte ich einen Arbeitskollegen der hat mir erzählt das sein Vater einen tödlichen Autounfall hatte als er und seine Schwester noch Kinder waren.
Die Mutter ging auf`s Sozialamt.
Der Sachbearbeiter schaute auf ihre Hand und sagte "Sie haben ja noch einen goldenen Ring am Finger".
Daraufhin sagte sie "Das ist mein Ehering".
Darauf sagt er "Verkaufen sie den erstmal ... und dann kommen sie wieder"

Ich hätte heulen können als ich das gehört hab`  Weinen

Die Idee im Arbeitsamt sitzen zu bleiben kam mir übrigends, weil ich von einer Frau gehört hatte, die sich im Arbeitsamt tatsächlich angekettet hat icon_exclaim Und zwar ihrem Baby auf den Knien. Und sie ist erst gegangen, als sie Geld zum (über-)leben bekommen hat!!

Liebe Grüsse
Bea
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« Antworten #6 am: Mittwoch, 24. Oktober. 2007, 22:45:31 »

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Re: Arbeitsamt
« Antworten #7 am: Donnerstag, 25. Oktober. 2007, 08:07:43 »

Hallo,

hier ist es auf dem Arbetsamt so, dass man ohne Termin gar kein Gespräch bekommen soll.
Das läut so ab: du rufst an, dann sagt dir eine nette Dame im Callcenter das du einen Termin zugeschcikt bekommst und dann wartest du...

Mein Mann, wissend das er in ca 2 Jahren arbeitslos ist, wollte sich beim Arbeitsamt informieren und sagen das er schon jetzt Arbeit sucht da er nicht einfach abwarten will...es ging sehr merkwürdig aus. Infos bestanden aus dem Zusenden einer Broschüre indem es anders drin stand als am Telefon gesagt und der Mitteilung "melden sie sich wenn es soweit ist"...
Auf den "Veranstaltungen" in der Firma allerdings sagten Vertreter eines anderen Arbeitsamtes: "Bitte wenden Sie sich SOFORT an die zuständie Argentur für Arbeit denn nur die kann sie richtig, umfassen und ausführlich sowie personenbezogen beraten".

Mein Sohn war eine Zeit lang auf Hartz 4 angewiesen, er wiederum hat mit dem für ihn damals zuständigen Amt nur gute Erfahrungen gemacht. Fazit: es kommt auf Amt und Sachbearbeiter an wie man sich fühlt bzw. behandelt wird.

lg
hexep
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« Antworten #7 am: Donnerstag, 25. Oktober. 2007, 08:07:43 »

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Re: Arbeitsamt
« Antworten #8 am: Donnerstag, 25. Oktober. 2007, 13:46:42 »


Mein Mann, wissend das er in ca 2 Jahren arbeitslos ist, wollte sich beim Arbeitsamt informieren und sagen das er schon jetzt Arbeit sucht da er nicht einfach abwarten will...es ging sehr merkwürdig aus.


Das ging mir vor Jahren ähnlich. Ich bekam mit, dass das Büro indem ich beschäftigt war, abwandern will und wollte mich über ein Weiterbildung informieren. Ich wollte neben meinen Arbeitsstelle als Sekretärin  ohne Zertifikat eben eine Schulung machen.
Mir wurde auch gesagt, dass mir keinerlei Weiterbildungsleistung zustehen würde, da ich ja schliesslich noch in einem Arbeitsverhältnis wäre.

Das dumme war, dass ich während meiner Beschäftigung nichtmal auf eigene Kosten in eine solche Massnahme aufgenommen wurde.

Mein Fazit:
Mit eigenverantwortlich denkenden Menschen kommen die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst nicht wirklich klar.

Liebe Grüße
rita
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« Antworten #8 am: Donnerstag, 25. Oktober. 2007, 13:46:42 »

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Re: Arbeitsamt
« Antworten #9 am: Donnerstag, 25. Oktober. 2007, 13:50:54 »

boooooooah ich sag nur eins: da fang ich garnicht erst an, zu diskutieren - wat ich da schon für schei**e erlebt hab

irgendwann geh ich da hin und werf ne bombä rein...

da wird man behandelt, als hätte man kein bock, als wären alle a-losen dumm und schwer von begriff und jeden mist muss man machen und alles 100 mal

und nicht mal an eine bestimmte richtlinie halten die sich - die eine sagt so die andere so - HABEN DIE KEINE vorgaben? und um alles muss man sich selber kümmern... ey maaaaaaaaann

ich krieg da jedes mal plaque...

und dann fragt die mich bei a-amt warum ich jetzt so aufgebracht wär - ja da verschlägts einem doch die sprache.

aber ich wollt ja garnichts sagen seht ihr - so jegt mich das auf ahhhhhhhhhhhhhhhh
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creadoo
« Antworten #9 am: Donnerstag, 25. Oktober. 2007, 13:50:54 »

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Re: Arbeitsamt
« Antworten #10 am: Donnerstag, 25. Oktober. 2007, 15:03:29 »

@baila, das kann ich mir bildlich vorstellen, was Ihr da erlebt habt. Hab da so meine eigenen Erfahrungen aus 9 Jahren mit dem Arbeitsamt und mein Mann mit der ARGE.

Aber daß lautstark alle Anwesenden zu hören kriegen, was sie gar nichts angeht, kenn ich hier auch aus einer Chirurgiepraxis, wo man am Anmeldetresen (5 Meter vom offenen Wartebereich entfernt) laut gefragt wird, wegen was man denn da wäre (das geht doch schließlich den Arzt was an und nicht die halbe Stadt...).
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creadoo
« Antworten #10 am: Donnerstag, 25. Oktober. 2007, 15:03:29 »

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Re: Arbeitsamt
« Antworten #11 am: Donnerstag, 25. Oktober. 2007, 18:39:57 »

Hab mal das bisher geschriebene gelesen und muß mich einfach äußern. Als es gibt bestimmt auch Beamte und Angestellte bei der Arbeitsagentur die zu den Besuchern höflich sind bzw. normal mit denen umgehen. Ob jetzt bei der Reform u. Umstellung vom Arbeitsamt auf Arbeitsagentur alles so rosig ist will ich garnicht unterschreiben. Denn bestimmt ist es nicht. Würde jeden empfehlen der seine Daten so nicht preis geben möchte es höflich zu sagen und dann sollte dem Wunsch auch entgegen gekommen werden.
Aber denkt doch bitte auch mal an die Leute die da arbeiten. Vielleicht ist es für dich auch nicht immer leicht. Es gibt Beamte und Angestellte dort, gemeckert bzw. alle fallen dann unter die Rubrik Beamte die ja schimpfen und nicht freundlich sind. Auch die Leute die da arbeiten sind nur Menschen. Stellt euch doch mal vor ihr seit dort als Angestellte tätig und habt jemanden neben dem Schreibtisch sitzen der evtl. schon morgens um 10 Uhr eine Kneipe leer getrunken hat, sich selber in die Hose gemacht hat oder ganz einfach seinen ganzen Ärger Luft macht. Für die Angestellten die meistens die erste Kontaktaufnahme machen ist es nicht immer leicht und es kann nciht jeder so schnell abschalten wenn vorher was vorgefallen ist.
Kann es ja auch verstehen das es nicht leicht ist so ein Gang zu dieser Behörde. Spreche jetzt hier aus eigener Erfahrung. Habe meine Ausbildung als Fachangestellte für Arbeitsförderung absolviert und anschließend auch gearbeitet (zur Zeit bin ich leider für meinen eigenen Arbeitgeber, ist eigentlich auch ein Armutszeugnis, nicht flexibel genung weil ich nun mal eine Kind bekomen hab. Also Sonderurlaub ohne Bezüge) und so einiges erlebt. Es gab nette Menschen, es gab schwierige Fälle ....
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Madame Perle ronde nacre
Wer ruhig leben will, darf nicht sagen, was er weiß, und nicht glauben, was er hört.
creadoo
« Antworten #11 am: Donnerstag, 25. Oktober. 2007, 18:39:57 »

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