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Tischkärtchen für die Hochzeit mal anders


Design: lexi

Die ist mein erster Basteltipp. Ich hoffe, Euch gefallen die kleinen Brautpaare. Ich kann Euch zu diesen Tischkärtchen aber nur raten, wenn die Gesellschaft nicht zu groß ist! Ich habe nun 70 von diesen Figuren gemacht und kann Euch nicht sagen, wie lange ich dran gesessen bin, aber ich habe beschlossen, dass es diese Art von Tischdeko auf unserer Hochzeit (ca. 100 – 120 Personen) im nächsten Jahr nicht geben wird...

Material:

für die Braut:

  • Tontopf 5 - 6 cm
  • Holzkugel 35 mm durchbohrt (Kopf)
  • 2 Holzkugeln 15 mm halb gebohrt (Hände)
  • Holzkugel 10 mm durchbohrt (Stopper im Tontopf)
  • Tüllband 7 cm breit, ca. 15 cm pro Braut
  • Chenilledraht in Weiß (ca. 3/4 Strang pro Braut)
  • Acrylfarbe in Blau, Weiß, Schwarz und Rot
  • Pinsel
  • Nähgarn in Weiß
  • Schiffstau in Schwarz als Haare (12 cm pro Braut)
  • weich fallender Stoff für das Kleid (ca. 20 x 8 cm)
  • dünner Draht (ca. 10 cm pro Braut)

für den Bräutigam:

  • Tontopf 5 - 6 cm
  • Holzkugel 35 mm durchbohrt (Kopf)
  • 2 Holzkugeln 15 mm halb gebohrt (Hände)
  • 1 Holzkugel als Stopper im Tontopf (10 mm durchbohrt)
  • Chenilledraht in Schwarz (ca. 3/4 Strang pro Bräutigam)
  • Acrylfarbe in Blau, Schwarz, Weiß und Rot
  • Pinsel
  • doppelseitige Klebefolie (kein Band, da zu störrisch)
  • weißer Stoff
  • schwarzes Tonpapier
  • Schere
  • Zirkel
  • Sekundenkleber

So geht's:

Braut:

Zuerst den Chenilledraht zurechtschneiden. Es werden pro Figur 3 Teile benötigt - ein 12 cm langes Stück für die Arme, ein 8 cm langes Stück für die Befestigung des Kopfes und ein 6 cm langes Stück für die Krone am Schleier.
Nun die "Stopper-Kugel" und die zwei Stücke für die Arme (12 cm) sowie die Kopfbefestigung (8 cm) ein wenig ineinander verdrehen.
Dann wird die "Stopper-Kugel" in die Mitte der beiden Drähte geschoben. Die beiden kurzen Enden (Kopfbefestigung) werden nur ganz kurz über der Kugel zusammengedreht.
Anschließend den Körper grundieren und das Gesicht auf die Holzkugel malen.
Wenn beides getrocknet ist, den vorbereiteten Draht mit der "Stopper-Kugel" von unten durch die Tontopföffnung schieben. Die Arme zu den Seiten wegbiegen. Nach oben steht jetzt nur noch der zusammengedrehte Draht, der den Kopf halten soll, ab.
Nun unten in die Kopföffnung Heißkleber geben und den Kopf auf den Tontopf setzen.
Als nächstes ein Stück vom Schiffstau abschneiden und vorsichtig auseinander nehmen. Tipp: An Stelle des Schiffstaus können auch normale Haare oder Bast benutzt werden.
Die einzelnen Strähnen werden jetzt mit Hilfe des Heißklebers auf dem Kopf befestigt, wobei darauf zu achten ist, dass das Loch frei bleibt.
Nun den Schleier wie folgt basteln:
Vom Tüllband ein ca. 15 cm langes Stück abschneiden. Vom dünnen Draht werden etwa 10 cm und auch das letzte kurze Stück Chenilledraht benötigt.
Letzteres mittig unter den Daumennagel legen und oberhalb des Daumennagels zusammendrehen. Nun den Draht auf und ab in ca. 1,5 cm Abstand zum Rand durch das Tüllband fädeln. Danach mit dem dünnen Draht genauso verfahren und diesen zusammendrehen.
Wenn nun beide Teile fertig sind, den dünnen Draht flach zusammendrücken und das kurze Ende durch das entstandene Loch im Chenilledraht stecken.

Den vorderen Teil des Schleiers ein wenig zurechtzupfen und etwas flachdrücken. Das Ende des dünnen Drahtes nun um das Ende des Chenilledrahtes wickeln, damit der Schleier eine Einheit bildet. Auf das untere Ende des Chenilledrahtes nun Heißkleber geben und in die obere Öffnung des Kopfes kleben.
Nun nur noch das Kleid wie folgt anfertigen: Vom weißen weich fallenden Stoff ein 20 x 8 cm großes Stück abschneiden. Tipp: Am besten eine Zackenschere verwenden, dann franst der Stoff nicht so aus.
Nun werden die Armlöcher mit einer Nagelschere geschnitten, wobei die Einschnitte bei 7,5 cm und 12,5 cm gemacht werden. Die Einschnitte sollten ziemlich weit oben an der Kante liegen. Oben und unten an den Rändern jeweils ein Stück Garn durchziehen, die Abstände sollten hierbei nicht zu groß werden. Die Arme der Braut durch die Öffnungen stecken und beide Bänder fest zusammenziehen sowie mit einem Knoten schließen. Die Falten zuvor noch ein wenig hin und her ziehen. Das untere Ende sollte unter dem Tontopf liegen, so dass es sich unter dem Topf zusammenzieht.
Als letztes werden nun noch die halb durchbohrten Kugeln auf die Armdrähte geklebt und fertig ist die Braut.

Der Zeitaufwand für eine Braut beträgt ca. 30 - 45 Minuten.

Bräutigam:

Der Bräutigam lässt sich etwas einfacher gestalten, da er nicht so viele Details hat.
Die ersten Schritte entsprechen denen der Braut, nur wird für den Bräutigam das kurze Stück Chenilledraht nicht benötigt.
Den Bräutigam in Schwarz anmalen und auch wie bei der Braut das Gesicht auf den Tontopf malen. Nun ein kleines Stück Stoff auf die doppelseitige Klebefolie kleben und auf die Rückseite eine kleine Einteilung aufmalen, damit das Schneiden besser geht. Es werden in der Höhe drei Striche à 2,5 cm und in der Waagerechten einen Strich bei 1,5 cm benötigt. Hinten das Trägerpapier abziehen und es entlang der oberen Markierung an den oberen Rand des Tontopfes kleben. Dann die Hände ankleben.
Für den Zylinder wird ein Stück Tonpapier von 10 x 3 cm benötigt. Darauf oben und unten jeweils im Abstand von 0,5 cm einen Strich ziehen. Diesen mit Hilfe eines spitzen Gegenstandes einritzen, dann lässt sich das Papier besser falten. Beide Seiten bis zum Strich einschneiden - auch hierbei die Abstände nicht zu groß wählen.
Mit einem Zirkel einen Ring mit einem Durchmesser von 5 cm und einem Innenkreis von 3 cm aufzeichnen. Der Innenkreis wird ausgeschnitten. Dieses Stück bildet den Kranz des Hutes. Ebenso einen zweiten Kreis von 3 cm ausschneiden, das wird der „Deckel“ .
Den Tonkartonstreifen an den Enden zusammenkleben, die untere Hälfte nach außen umknicken und unter den Kranz kleben. Der obere Teil wird nach innen geknickt und der Deckel aufgeklebt.

Der Zeitaufwand für den Bräutigam beträgt ca. 20 - 30 Minuten.

Zuletzt mit einer Zierrandschere noch kleine Namensschildchen ausschneiden, beschriften und mittels Sekundenklebers an den Händen befestigen.



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