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Krippenworkshop - eine Weihnachtskrippe selbst gebaut Design: Pekoer
Dieser Workshop ist für alle entstanden, die sich eine Krippe selbst bauen wollen.
Die Krippe ist mein eigener Entwurf. Alle Rechte bleiben bei mir.
Für die Mitglieder von creadoo stelle ich meinen Entwurf inkl. aller Zeichnungen und Fotos kostenlos (für den eigenen Nachbau) zur Verfügung.
Weitere Veröffentlichungen der Unterlagen bedürfen meiner ausdrücklichen Genehmigung...
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Werkzeuge und Material:
- Hammer ca. 500 g
- Schraubendreher oder Akkuschrauber
- Handsäge (Fuchsschwanz), Stichsäge oder Dekupiersäge
- Zollstock
- Bleistift
- Flachpinsel mittelgroß (etwa 2-3 cm breit)
- Holz- oder Eisenbohrer 4 m
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Hinweis: Das Dach der Krippe kann mit Schindeln bedeckt werden.
Wer dies möchte, besorgt sich Obstkisten aus Holz und baut diese auseinander.
Aus diesen groben Brettchen werden später die Schindeln gebrochen.
Tipp: Obstkisten sind im Supermarkt oder beim Obsthändler zu bekommen.
Erklärungen zu diesem Punkt kommen weiter unten.
Bauabschnitt 1:
Für den Anfang werden folgende Zuschnitte, die in jedem Baumarkt zu bekommen
sind, verwendet.
Tipp: Wer die Möglichkeit hat, kann sich das Holz in einer Schreinerei
zusägen lassen.
Als Bodenplatte wird eine Leimholz-Kiefernplatte verwendet, da diese leichter
als eine ebenso dicke Spanplatte ist. Nachdem die Platten zugeschnitten
sind, auf jede Platte die Nummer notieren, die den Platten gegeben wurde.
Für den Rohbau werden 10 mm dicke Spanplatten (roh = ohne Beschichtung)
verwendet.
Hier die Schnittliste:
- 1 x 70 x 45 cm (bekommt die Nummer 2)
- 1 x 55 x 36 cm (bekommt die Nummer 7)
- 1 x 36 x 36 cm (bekommt die Nummer 8)
- 2 x 24 x 20 cm (bekommen die Nummer 3 und 4)
- 1 x 24 x 24 cm (bekommt die Nummer 5)
Und nun das weitere Material:
- Leimholz-Kiefern- oder Fichtenplatte 80 x 40 cm (bekommt die Nummer
1)
- 5 Kiefernholzleisten 2 x 2 cm, ca.1 Meter lang
- 30 Holzschrauben 4 x 25 mm
- 10 Holzschrauben 4 x 40 mm
- Holzleim (ca. 250 ml)
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Weiter geht es mit dem Zuschnitt
für Giebel und Dachplatte Nr. 2 / 7 und 8.
Auf der Zeichnung seht Ihr den Zuschnitt, den Ihr noch von Hand machen müsst.
(In den Baumärkten werden keine Schrägschnitte zugesägt).
Wer den ersten Bauabschnitt erfolgreich abgeschlossen hat, kann schon
mit dem 2. Bauabschnitt weitermachen.
Bauabschnitt 2:
Im zweiten Abschnitt werden alle Löcher gebohrt, die Leisten
geschnitten und der Rohbau zusammengeschraubt.
Diese Schnitte können mit einer Stich-, Dekupiersäge oder Handkreissäge
gemacht werden. Ein Fuchsschwanz geht auch.
Wichtiger Hinweis: Noch nichts Verleimen!
Hier nun die Maße für die Bohrungen:
Bodenplatte und Giebelwand Nr. 2
Wandplatte Nr. 3 und 4 / Platte Nr. 5
Platte Nr. 6 und linker Dachträger
Schnittplan für die Leisten:
- 4 Leisten 2 x 2 cm, 24 cm lang
- 1 Leiste 10 cm lang
- 1 Leiste 26 cm lang
- 1 Leiste 42 cm lang
- 2 Leisten 21,5 cm lang
Maße für den linken Dachträger siehe oben.
Nachdem nun alle Bohrungen bis auf die Dachplatten 7 und 8 gemacht sind,
kann der Rohbau zusammengeschraubt werden.
Hinweis: Bitte nur schrauben, da einige Teile später noch
einmal auseinander gebaut werden müssen.
Die Bohrungen der Platten 7 und 8 könnt Ihr später anpassen.
Der Zusammenbau wurde mit den folgenden Fotos festgehalten. So kann der
Vorgang leichter nachvollzogen werden:
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Hier seht Ihr die Grundpaltte Nr. 1.

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Die Giebelplatte Nr. 2 mit aufgeschraubten Leisten.

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Die Giebelplatte Nr. 3 sieht so aus.

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Dies sind die Seitenteile 3 und 4 mit aufgeschraubten Leisten.

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Dies ist das Seitenteil Nr. 3 an der rechten Seite geschraubt.

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Foto 6: Seitenteil Nr. 4 an der linken Seite geschraubt.

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Foto 7: Stirnplatte Nr. 5 angeschraubt.

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Foto 8: Raumdecke (Platte Nr. 6) angeschraubt

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Foto 9: Dachplatte Nr. 8 rechte Seite aufgeschraubt.

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Foto 10: Dachplatte Nr. 7 linke Seite aufgeschraubt.

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3. Bauabschnitt:
Im Bauabschnitt 3 kommt der Heuschober im rechten Teil und das linke
Seitenteil hinzu. Dann geht es an das Brechen der Schindeln. Im linken Dachteil
muss noch der Dachträger eingesetzt werden.
Mit dem dritten Bauabschnitt beginnen wir nun mit der Ausgestaltung unserer
Krippe. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Hier seht Ihr ein paar
Anregungen. In diesem und in den nächsten Bauabschnitten werden daher mehrere
verschiedene Varianten vorgestellt.
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Foto Nr.11: Balkenkonstruktion
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Zuerst wird der linke Teil der Krippe im Stallbereich bearbeitet.
Hierzu bietet sich einmal an, den Bereich mit einer Balkenlage zu versehen.
Die Balken werden aus den Leisten 2 x 2 cm gesägt und gemäß Foto
Nr.11 montiert.
Maße
des linken Krippenbereiches und der Balkenkonstruktion
Ihr könnt
die Leisten auch mit einer Drahtbürste aufrauhen oder mit einem Schnitzmesser
ankerben. Später etwas schleifen. Diesen Bereich könnt Ihr auch rustikal
z.B. aus Haselnussruten herstellen. Die Stecken sollten etwa 2 cm dick
sein. Die Rinde abschälen und ein bis zwei Tage auf der Heizung trocknen.
Oder den Bereich mit senkrecht stehenden Haselnussruten ausbauen und Stroh
einflechten.
Eine weitere Möglichkeit wäre, aus den Resten der Schrägschnitte der Dachkonstruktion
ein Stück mit den Maßen 10 x 22,5 cm zu schneiden und einzukleben. Diese
Mauer kann später mit Rauhputz verkleidet werden. Dazu kommen wir noch.
Der obere Teil der Mauer darf ruhig rustikal wirken. Also muss ein gerader
Schnitt an dieser Stelle nicht sein.
Wenn Ihr Euch für eine Variante entschieden habt, kann das Dach an dieser
Stelle fertig verleimt und verschraubt werden.
Im nächsten Schritt werden die beiden Dachhälften noch einmal abgeschraubt.
Wer sich für die Gestaltung mit Abtönfarben entschieden hat, streicht
nun den gesamten Wandbereich mit weißer Wandfarbe einmal vor.
Es folgt die weitere Gestaltung:
Fangen wir beim Stallbereich, wo die Hauptfiguren später hinkommen, an.
Ihr könnt natürlich alle Wände so gestalten. Das Dach ist abmontiert.
Dann kommt Ihr besser an die Wände, die Ihr wie folgt gestalten könnt:
Wandgestaltung
mit Rauhputz:
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Foto 12: Gestaltung mit Rauhputz und Abtönfarben
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Zuerst macht ihr Euch eine Mischung aus 1 Drittel Wasser und 2 Dritteln
Holzleim. Es wird ca. ½ Liter Gesamtmenge benötigt.
Gut verrühren und das Ganze mit einem Pinsel auf die Wände auftragen.
Etwa ½ Stunde antrocknen lassen.
Danach gebt Ihr der Restmenge langsam eine Spachtelmasse (Baumarkt) bei
und rührt um, bis eine cremige Masse entstanden ist.
Wer möchte, kann schon etwas Abtönfarbe in Braun oder Terracotta dazumischen.
Mit einem kleinen Löffel, Spachtel oder einer Holzleiste tragt Ihr den
Brei jetzt grob auf die Wände auf. Das Ganze ca. 12 Stunden durchtrocknen
lassen.
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Wer dazu eine Steinwand sichtbar machen möchte,
geht wie folgt vor:
Dem Brei keine Abtönfarbe beigeben und da, wo ein Mauerwerk
sichtbar sein soll, die Spachtelmasse nur glatt aufstreichen. Den Rest
wie gehabt grob. Nach der Trocknungszeit eine neue Mischung machen und
mit Terracotta abtönen. Die Mischung wiederum glatt auf die alte, glatte
Fläche auftragen. Nach ca. 30 Minuten mit einem Streichholz, Schaschlikspieß
oder ähnlichem das Mauerwerk so auskratzen, dass es wie Fugen aussieht.
Dabei braucht man nicht gerade vorgehen.
Das Weiße aus dem ersten Auftrag kommt wieder hervor. Das Ganze sieht
dann so aus, als wenn an dieser Stelle der Verputz weggebrochen ist.
Auf diese Art können alle inneren Wandteile bearbeitet werden.
Auf der Stirnplatte Nr. 5 muss noch die Türe ausgesägt werden. Dazu
kommen wir noch.
Wenn alles nach ca. 12 Stunden durchgetrocknet ist, kann das Ganze mit
Abtönfarben lasiert werden. Dazu geht Ihr wie folgt vor:
Ihr nehmt einen Pinselstrich (wenig Farbe am Pinsel) von den Abtönfarben
in Braun, Gelb und Schwarz und mischt alles auf einem Brettchen. Es
ist auch jede andere Mischung möglich. Testet einfach einmal aus. Den
Pinsel dann sauber abputzen.
Und nun den Pinsel nur kurz in die Mischung tupfen, zuerst ein bis zweimal
auf dem Holzbrettchen abstreifen und dann mit wilden Strichen ohne Druck
über den Rauhputz fahren, ohne das Mauerwerk zu treffen. Solange wiederholen,
bis Euch der Ton gefällt. Siehe auch Foto Nr. 12
Hinweis: Das Dach bleibt noch ab.
4. Bauabschnitt
Hier in Bauabschnitt 4 geht es mit der rechten Krippenseite
weiter.
Jetzt wird noch einmal die Stirnplatte Nr. 5 abmontiert, weil die Türe
noch ausgeschnitten werden muss. Wie groß der Ausschnitt wird, ist von
Eurer Figurengröße abhängig. Tipp: Der Türausschnitt soll etwa
1 bis 2 cm höher sein als die größte, stehende Figur. Die Türbreite
soll etwa 8 bis 10 cm sein. Das ausgesägte Teil nicht wegwerfen, es
wird nachher wieder eingeklebt.
Aus den Obstkisten brecht Ihr jetzt etwa 2 cm breite Streifen (könnt
auch mit einer Laub- oder Dekupiersäge unregelmäßig aussägen). Werden
die Leisten gebrochen ,die Bruchstellen etwas anschleifen.
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Das Türblatt wird nun mit etwas Abtönfarbe braun vorgestrichen.
Gut durchtrocknen lassen und dann die ausgesägten oder gebrochenen Streifen
auf das Türblatt kleben.
Diese dürfen ruhig den Abstand wie am Zaun abgebildet ist haben.
Hier wurden zwei Fensterflächen ausgeschnitten und mit Backpapier beklebt,
bevor die Leisten montiert wurden, weil noch eine Beleuchtung im Gebäudeteil
eingebaut wird (Flackerlicht).
Foto Nr.13: So könnte die Tür aussehen.
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Mit dem Heuschober gehts nun weiter:
Zunächst wird der Dachboden mit brauner Abtönfarbe vorgestrichen. Dann
wieder Leisten zuschneiden. 1 Leiste 2 x 2 cm und 18,5 cm lang und 1 Leiste
20 cm lang. Diese Leisten werden nun wie auf Foto Nr.17 abgebildet auf
den Dachboden geklebt.
Dabei einen Randabstand von 1 cm einhalten.
Die Stirnplatte Nr. 5 kann wieder anmontiert und jetzt verleimt werden.
Die restlichen Wandteile werden jetzt genau so wie der linke Teil gestaltet.
Zum Schluss die Tür wieder leicht geöffnet einkleben, dabei einen Spalt
von 2 cm offen lassen.
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Nun müssen noch Leisten an der Unterseite der Dachplatte
Nr. 8 montiert werden. Leistenzuschnitt
untere Dachplatte
Nachdem das geschehen ist, kann nun eine 10er
Lichterkette unter den Dachplatten 7 und 8 eingeklebt werden. Die Birnchenfassung
mit Kleber auf die Platten kleben. Das Kabel zur hinteren Giebelwand nach
außen führen.
Wer im Gebäudeteil auch Licht haben möchte, bohrt in die Decke ein Loch,
in das die Birnchenfassung hineinpasst. Etwas mit Kleber fixieren. Dabei
probieren, ob alle Lampen leuchten.
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Nun können die Dachplatten montiert und dabei verleimt werden.
Jetzt wieder aus den Obstkistchen Leisten brechen oder schneiden, wie
bereits beschrieben.
Diese Leisten nun zwischen Gebäudedecke und Dachplatte Nr. 8 kleben.
Der Raum (Heuschober) wird später mit Heu aufgefüllt. So sieht der fertige
Heuschober aus.
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Krippe mit Heuschober und Beleuchtung.
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Mit eingebauter Tür.
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Wer nun den Boden wie die Wände gestalten möchte, weiß
ja, wie das geht und kann loslegen.
Tipp: Wer die Bodenlandschaft etwas grober gestalten möchte,
trägt den Putz dicker auf.
Wer an Sägespäne kommt (Schreinerei / Hamsterstreu), kann diese auch
in eine "Brühe" aus verdünntem Holzleim (2 Teile Leim / 1 Teil Wasser)
einrühren, bis eine dicke Masse entsteht und diese dann in unterschiedlichen
Dicken auf den Boden auftragen. Das Ganze trocknet etwas schneller als
der Papierleimbrei.
Nach dem Trocknen die Fläche etwas mit Schmirgelpapier anschleifen und
dann mit weißer Farbe vorstreichen.
Während der Leim-, oder Sägespanbrei also an der Heizung trocknet, könnt
Ihr schon kleine Brettchen (Schindeln) aus den Obstkisten brechen oder
unregelmäßig aussägen.
Die Schindeln sollten etwa die Größe 8 x 4 cm haben.
5. Bauabschnitt
Hier im Bauabschnitt 5 wird das Dach und die Bodenfläche
gestaltet.
Teil 6 schließt dann unsere Arbeiten ab.
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Strohdeckung:
Das Dach kann mit Stroh sehr leicht eingedeckt werden.
Ihr nehmt das Stroh und legt die Halme länglich auf die Dachplatte.
Fixiert wird das Stroh mit kleinen Leisten, die ihr aufnagelt.
Es können auch mehrere Lagen leicht überdeckend aufgebracht werden.
Foto
Nr.21: Dach mit Stroh eingedeckt.
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Eindeckung mit Sägespänen und Moos:
Ihr mischt wieder 2/3 Holzleim mit 1/3 Wasser und gebt dann kleingeschnittenes
Heu, Stroh und Sägespäne dazu. Noch ein wenig braune Abtönfarbe dazugeben,
bis der Farbton gefällt. Dann tragt Ihr den Brei dünn auf das Dach auf.
Später können noch ein paar kleine Kieselsteine dazu geklebt werden.
Eindeckung mit Schindeln:
Die Schindeln brecht Ihr aus den Obstkistchen in ca. 8 cm lange Stücke.
Dann wird eine dünne Leiste ebenfalls aus den Obstkisten gebrochen und
als Traufe auf den unteren Dachrand geklebt (Foto Nr.23). Dann die Schindeln
wie auf Foto Nr.23a gezeigt von unten nach oben einkleben. Immer so
ca. 3 cm überlappen lassen. Ggf. die Schindeln mit kleinen Nägeln fixieren.
Nach dem Trocknen die Nägel wieder ziehen.
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Foto Nr.23: Traufenleiste
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Foto Nr. 23a: Schindeln aufkleben
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Danach die Dachfläche abschmirgeln.
Das Dach kann mit einer Möbelpolitur oder mit einer Möbellasur weiter behandelt
werden, muss aber nicht.
Bei der Bodengestaltung werden jetzt nur noch Mischungen aus Abtönfarben
wie auf dem Foto Nr. 24 dargestellt aufgetragen.
Foto Nr. 24
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Ende des Workshops
Damit seid Ihr fertig. Die folgenden Fotos zeigen noch ein
paar Zubehörteile, die Ihr nachbauen könnt.
Der Kurs selbst ist hiermit angeschlossen.
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So kann z.B. das gesamte Krippengelände mit solchen Zäunen
eingefasst werden.
Foto Nr. 25 |

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Abschlussleiste vor der Dachplatte; Balkongeländer; aufgesetzte
Fenstersprossen; kleiner Tisch mit Bank; Zaunanlage...
Ihr seht, es kann
noch sehr viel dazugebaut werden.
Wer möchte weiter machen und noch etwas Zubehör bauen?
Foto Nr.26
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Vogelhäuschen ganz einfach:
Ihr nehmt einen Haselnusszweig - ca. 2 cm dick und ca. 4 cm lang - und
bohrt 2 Löcher - ca. 6 mm stark - in den Zweig. Der Abstand beträgt etwa
2 cm.
Dann einen dünnen Zweig - ca. 6 mm dick und ca. 2 cm lang - in das untere
Loch stecken.
Das obere Loch bleibt offen.
Jetzt noch ein Dach aus einem kleinen Holzplättchen oder den Hut einer Eichel
aufkleben |
| So sieht das Vogelhäuschen an der Wand befestigt aus.
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Ein Kamin, der wie ein Räuchermännchen raucht:
Hierzu besorgt Ihr Euch im Baumarkt (Bereich Sanitärabteilung-Kupferfittings)
einen Kupferstopfen für ein 18er Rohr.
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Schneidet von einer Holzleiste (2 x 2 cm) etwa 2,5 cm - der Dachschräge
angepasst (blauer Pfeil) - ab.
Dann baut Ihr aus den Kistenbrettchen ein viereckiges Rohr und schneidet
es, der Dachschräge angepasst, ab.
Ihr könnt dann einen kleinen Giebel als Abschluss bauen oder wie auf dem
Foto eine Abdeckplatte aufsetzen.
Foto: Der Kupferstopfen auf einer Leiste.
Hier passen die herkömmlichen Räucherhütchen rein.
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Rechtes Bild: Der Kaminaufsatz.
An den blauen Pfeil haltet Ihr den Aufsatz dran und zeichnet die Dachschräge
an.
Und dann sägen.
Der Kamin raucht nun und es duftet schön nach Weihnachten.
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Holzstapel:
Für einen Holzstapel benötigt Ihr ein Sperrholzbrettchen, nicht unbedingt
gerade geschnitten. Es darf ruhig etwas grob sein.
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Wer eine Dekupiersäge hat, kann den Sägetisch auf 45 Grad
einstellen.
Das ergibt
dann Schnittkanten, die auf Null auslaufen. Der Stapel passt sich dann besser
der Umgebung an.
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Weiter braucht Ihr ein paar gespaltene Haselnuss- oder Weidenhölzer.
Aus einem dünnen Zweig (ca. 6 mm) werden die Ständer gemacht.
In die Bodenplatte werden nun 6 mm Löcher gebohrt (4 Stk.), dort steckt
Ihr die Ständer ein. Die Holzscheite kommen dazwischen.
Jetzt noch mit Moos dekorieren |
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Wer hat schon mal in Sägewerken aufgeschnittene Baumstämme gesehen? Nehmt
einfach ein paar Stücke von den Obstkisten, ein wenig zurechschneiden
und Lage für Lage aufeinander leimen.
Die Breite der Stücke wählt Ihr so, dass es nachher wie ein geschnittener
Stamm aussieht.
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Tische und Bänke:
Für Tische und Bänke nehmt Ihr wieder Holzreste - z.B. von den Obstkisten.
Mit der Laub- oder Dekupiersäge schneidet Ihr die Tischplatte grob zu.
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Als Gestell zwei kleine Klötzchen oder wieder ein Stück von der Haselnuss
oder Weide verwenden.
Die Bänke werden genau so hergestellt. Die Rundhölzer von den Zweigen dann
spalten. Ihr seht, das der Kreativität beim Krippenbau keine Grenzen gesetzt
sind.
In der Galerie könnt Ihr fertige Werke der Leute sehen, die an diesem Workshop
teilgenommen haben.
Viel Spaß beim Nachbauen wünscht Euch
Pekoer (Peter) |
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