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Schleifenbindegerät - Marke Eigenbau Design: angliru
Mit wenig Aufwand, 4 Leisten und einem Brettchen lässt sich eine Alternative zum teuren Gerät aus dem Fernsehen basteln. Wie das "Gerät" funktioniert? Seht selbst...
Material:
Für das Gerät:
- Holzbrett (hier: 15 x 20 x 1,8 cm)
- 4 Holzleisten (hier: 15 x 4 x 1 cm)
- 4 Schrauben (35 mm)
- Holzbohrer
- Akku-Schrauber
- Schieber (z.B. Sperrholzrest, Lineal...)
Zum Schleifenbinden:
- Schleifen
- Bänder
- Kordeln
- künstliche Blüten (z.B. Kerzenring)
- beliebige Dekomaterialien
So gehts:
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Das Prinzip dieses Gerätes ist ein Kreuzschlitz, in den einmal quer
der Zubindefaden und längs die Bestandteile der Schleife eingelegt werden
können. Das Gerät ersetzt dann die „3. Hand”. |
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Bau des Gerätes:
Zunächst 4 Löcher in das Holzbrett bohren.
Dafür die Abstände vorher per Augenmaß so festlegen, dass die Leisten
jeweils einen Abstand von etwa 0,5 cm zueinander haben.
Dann von der Unterseite die zurechtgesägten Leisten mit jeweils 1 Schraube
befestigen.
Tipp: Am günstigsten ist es, wenn die Leisten etwas konisch
zulaufen, so dass der Schlitz nach oben schmaler wird.
Die Schraube dazu ggf. fester oder lockerer eindrehen, bis die Leisten
gut sitzen.
Dabei ist es gar nicht wichtig, ob die Leisten exakt parallel verlaufen
oder die gleiche Länge haben.
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Binden der Schleife:
Zum Binden der Schleife eignen sich sämtliche Arten von Bändern, Kordeln
und Stoffen. Auch künstliche Blumen und Blätter können eingearbeitet werden.
Wichtig ist ein etwas schmaleres Band, welches die einzelnen Bestandteile
zusammenhält.
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Das Arbeiten selbst ist sehr leicht, da alle Bänder in ihrer Position
bleiben.
Und schon kann die Schleife gebunden werden. Dazu wie folgt vorgehen:
Zunächst ein Satinband (hier: etwa 40 cm) in den Längsschlitz legen.
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Dann können beliebige Bänder oder Bandreste in den Querschlitz eingelegt
werden.
Das hier verwendete Bandstück ist etwa 45 cm lang.
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| Diesen Vorgang mit einem 2. Band oder noch weiteren Bändern wiederholen. |
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Um Schleifen zu legen, längere Bänder verwenden. Dazu das Band in den Schlitz einlegen und wieder zurückführen.
Tipp: Werden Bänder verwendet, die auf Vorder- und Rückseite unterschiedlich
gearbeitet sind, so wird das Band beim Zurückführen so gedreht, dass die
„Unterseite” oben zu liegen kommt. Beim erneuten Schlaufenlegen ist die "schöne" Seite wieder oben.
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Die Knickstelle des Bandes liegt dabei im Schlitz verdeckt.
So können beliebig viele Schlaufen pro Band gelegt werden.
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Zwischendurch werden die Bänder zusammengedrückt.
Tipp: Dies geht z.B. mit einem Stück Sperrholz oder einem dünnen
Lineal.
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| Für diese Schleife wurde nun eine Kordel und ein Tüllband
(1 m Länge) in der Schlaufentechnik eingearbeitet. |
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Als Abschluss können künstliche Blumen eingelegt werden.
Tipp: Besonders leicht geht dies mit an einer Stelle durchtrennten
Kerzenringen. Auf diese können beliebige Blüten gesteckt werden, da die
Köpfchen auswechselbar sind, indem die Blüte einfach abgezogen und eine
neue aufgesteckt wird.
Sind alle Bänder und Dekoteile eingelegt, diese nochmals zusammendrücken.
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Tipp: Wird ein halber Kerzenring mit 3 Blüten verwendet, die mittelste
Blüte abziehen und nach dem Zusammenbinden wieder aufstecken.
Das zuerst quer eingelegte Band wird nun an beiden Enden nach oben genommen
und zu einem Doppelknoten gebunden.
Dabei gut festziehen, damit die Schleife sicher hält.
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Nun kann die gesamte Schleife einfach aus dem Schleifenbinder gezogen
werden.
Die Bänder in Form ziehen und ggf. die übrige Blüte wieder auf den "Pipsel"
des Kerzenrings stecken.
Zusätzlich können die Enden der Bänder zu Spitzen geschnitten werden.
Die fertige Schleife kann nun beliebig weiter verwendet werden.
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