Die Geschichte vom Weihnachtsstern über der Krippe
Dieses Jahr bekommt meine Tochter Post vom Christkind-"Mama". Damit es nicht nur einen kurzen Satz schreibt,habe ich eine Geschichte geschrieben.
Dazu gibt es noch Sternenstaub in Form von Flitter. Aber lest selbst...
Die Geschichte vom Weihnachtsstern über der Krippe
An dem Abend, als ich geboren wurde, leuchtete ein heller Stern über meiner Krippe. Dieser Stern sollte allen zeigen, dass das Christkind, also ich, zur Welt kommt.
Aber das mit dem Stern war gar nicht so einfach. Weisst Du, der Stern wäre fast nicht am Himmel gewesen, als ich geboren wurde. Ich würde Dir gerne erzählen wie das war mit dem Stern.
Caspar, Melchior und Balthasar waren seit einigen Wochen in der Wüste unterwegs. Auf ihren Kamelen ritten sie Nacht für Nacht dahin. Nach dem Weg brauchten sie nicht zu fragen, denn sie folgten dem Stern am Himmel. Es war der schönste Stern, den sie je gesehen hatten, denn er leuchtete am hellsten von allen und hatte einen langen Schweif.
Tagsüber schliefen die drei Weisen aus dem Morgenland, um in der Nacht wieder weiter zu reiten.
Eines Abends jedoch, als die drei sich auf die Reise machen wollten, hielten sie wie üblich Ausschau nach dem Stern. So sehr sie aber auch nach ihm am Abendhimmel suchten, sie konnten ihn nicht finden.
Traurig dachten sie nach, was sie tun könnten. Sie überlegten hin und her und kamen zu dem Schluss, dass der Stern vom Himmel herabgefallen sein könnte. Aber so ein Stern fällt doch nicht einfach so vom Himmel herunter? Als sie sich so ihre Gedanken machten, fiel ihnen in weiter Ferne ein Glitzern im Sand auf. Schnell ritten sie zu der Stelle und stellten fest, dass es Sternenstaub war. Überglücklich, dass sie endlich eine Spur des Sternes gefunden hatten, erkannten sie im Mondlicht eine kleine Gestalt.
In der Hoffnung, dass sie vielleicht erfahren könnten, was mit dem Stern passiert sei, ritten sie in aller Eile dahin. Es war ein alter, kleiner Mann, der mit seinem Esel unterwegs war. Als Kaspar nachfragte, wer er denn sei, antwortete der Mann, er habe viele kostbare Stoffe und Gewürze, die er auf dem Markt in der Stadt verkaufen wolle.
Unterdessen bemerkte Melchior, dass an den Taschen, die dem Esel umgebunden waren, jenes Glitzern war, welches sie im Sand gesehen hatten. Und bei genauerem Hinschauen entdeckte er den Stern in der Tasche.
Hatte der Mann den Stern gefunden oder vielleicht sogar gestohlen?
Auf Nachfrage von Balthasar, erzählte der alte Mann, dass er den Stern gefunden habe. Und weil er so schön leuchtete, habe er ihn einfach mitgenommen. Dem alten Mann aber war aufgefallen, dass der Esel den Weg ganz von alleine kannte, seit der Stern in der Tasche war.
Also ritten sie nun zu viert weiter in die Stadt und hofften nach wie vor, das Christkind zu finden.
Vor den Toren der Stadt fiel ihnen allerdings etwas Seltsames auf. Sie erkannten einen schwachen Schein. Neugierig eilten sie dort hin und fanden einen traurigen Engel.
Der Engel erzählte, dass er seine Laterne verloren habe. Es wäre die schönste und hellste Laterne am Abendhimmel gewesen. Durch eine kleine Unaufmerksamkeit sei ihm die Laterne heruntergefallen. Und nun sei er auf der Suche danach. Er musste doch allen Leuten mit seiner Laterne den Weg weisen und zeigen, wo das Christkind ist.
In aller Freude teilten die vier dem Engel mit, dass sie den Stern gefunden hatten.
Der Engel bedankte sich bei Ihnen und machte sich wieder auf den Weg in den Himmel zurück. Nach kurzer Zeit erleuchtete der Stern wieder am Himmel und zeigte nun allen, wo das Chrsitkind mittlerweile angekommen war.
Geschichte geschrieben von Knoepfchen76
Design: Knoepfchen76 | 18276x gelesen
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Kommentare
Kommentar von: angliru Das ist eine tolle Geschichte! Klasse... Kommentar von: Schakkeliin Wunderschön! Die merke ich mir für nächstes Jahr im Adventskalender. Kommentar von: Helene Werde heute abend meinem 5jährigen Sohn diese Geschichte vorlesen Kommentar von: Hanabi Hallo Knoepfchen76, Kommentar von: Bastel-Wastel Die Geschichte ist echt schön! Kommentar von: karosternchen hallo knoepfchen 76 Die Inhalte dienen ausschließlich zur privaten Information des Nutzers. Der Autor dieses Artikels hat versichert, daß sein Artikel frei von Rechten Dritter ist und explizit den Nutzungsbedingungen ($ 6 und 7) für eine Veröffentlichung zugestimmt.
LG
Sandra
das ist ja eine wunderschöne Geschichte.
Vielen Dank, dass du sie uns verraten hast.
LG Hanabi
Vielen Dank, dass Du sie uns weitergibst.
LG
Moni
die Geschichte ist wirklich süß!!
ich werde sie auch verwenden für einen ganz speziellen Advendskalender!!
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