Grundanleitung - Alles über Patchwork&Co
Das Wort Patchwork ist in aller Munde und erfreut sich auch immer grösserer Beliebtheit.
Wir möchten euch einen kleinen Einblick mit einem umfassenden Workshop rund um das Thema Patchwork, Quilten und deren Materialien geben....
1.Patchwork:
Patchwork gibt es ungefähr solange wie es Menschen gibt und war überall gleichermaßen verbreitet. Es heißt nichts anderes als Flickwerk. Aus vielen Einzelflicken wird ein Ganzes hergestellt. Anfangs aus Fellen und Leder, später aus Stoffen.
Schnell wurde aus der Notwendigkeit eine Volkskunst und es bildeten sich Muster mit zum Teil mythischen Bedeutungen.
Von Europa kam Patchwork mit den Auswanderern in die USA, wo die Siedlerfrauen anfangs aus Mangel an Stoffen jeden Fetzen so lange zu Quilts wiederverwendeten, bis er auseinanderfiel.
Da das britische Textilmonopol die Auswanderung von Webern und Färbern und die Textilproduktion in Amerika verbat, mußten alle Stoffe aus England importiert werden und waren für die meisten Siedler unerschwinglich. Diese Frauen entwickelten bald die Blocktechnik, die die Arbeit rationalisierte und völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten bot.
Man arbeitet zuerst Blöcke, also quadratische Mustereinheiten, mit meist geometrischen Mustern und setzt diese zu Decken, Wandbehängen usw. zusammen, wobei sich je nach Anordnung der Blöcke wieder völlig verschiedene Muster ergeben können.
Doch eine gepatchte Oberseite (Top) macht noch keinen Quilt.
Quilt :
Jeder kennt Quilts, vielleicht ohne es zu wissen.
Quilts sind u.a. die gesteppten Patchwork-Tagesdecken, die in fast jedem amerikanischen Film auf irgendeinem Bett oder Sofa liegen. Aber erst durch das Quilten (Steppen), das meist von Hand erfolgt, wird eine Patchworkdecke zum Quilt, dabei werden die 3 Lagen Top, Vlies und Unterseite durch Steppstiche miteinander verbunden, so daß das Vlies beim Gebrauch und vor allem beim Waschen nicht verrutscht, reißt oder gar zu Klumpen zusammenfilzt.
Dabei muß ein Quilttop nicht zwingend gepatcht sein, es kann auch aus einem Stück Stoff bestehen und "nur" gequiltet sein.
Auch die Ursprünge des Quiltens liegen weit zurück. Gesteppt wurde in allen Regionen, vor allem bei Winter- und Kriegskleidung und Decken. Quilts sind also keinesfalls eine amerikanische Erfindung, fanden aber zu Pionierzeiten verbreiteten Einsatz.
Nachdem Quilts fast in Vergessenheit geraten waren, wurde die Technik in den 70er Jahren in den USA wieder entdeckt und schwappte von da aus wieder zurück nach Europa, wo dieses Kunsthandwerk zunehmend Verbreitung und Anhänger findet.
2.Bräuche
Es war üblich, das ein Mädchen bis zu seiner Verlobung 12 Quilts vollenden musste...
- der 13. war der Brautquilt, doch ein Mädchen, dass vor seiner Verlobung damit begann, sollte dem Aberglauben nach niemals heiraten.
Einige Quellen besagen, die Braut selbst habe keinen Stich selbst an dem Quilt anbringen dürfen, sondern nur Freunde und Verwandte.
- schüttelt ein Mädchen einen neuen Quilt zur Eingangstür hinaus aus, so
heiratet es den ersten Mann, der eintritt
- bringt ein unverheiratetes Mädchen den letzten Stich an einem Quilt an, so wird es eine alte Jungfer
- Die Katze schütteln:
- eine Katze wird in die Mitte des Quilts gesetzt, mehrere
Mädchen schütteln den Quilt, diejenige, an deren Seite die Katze herausspringt, heiratet als nächstes
Quilte niemals an einem Sonntag!
-Quilts sollten einen absichtlichen Fehler enthalten zur Erinnerung daran,
dass nur Gott etwas perfektes schaffen kann (suche einmal auf Bildern alter Quilts nach diesem Fehler, besonders bei den Amish-Quilts)
-schlafe unter einem neuen Quilt, und deine Träume werden wahr!
3.kleine Nähkunde
Heften
Von Heften spricht man, wenn ein Kleidungsstück nach dem Zuschneiden und Zusammenstecken der Stoffteile zunächst "provisorisch" von Hand oder mit der Maschine genäht wird.
Auch wenn's schnell gehen muß, sollte nicht auf das Heften verzichtet werden.
Zum einen können am gehefteten Kleidungsstück Korrekturen problemlos vorgenommen werden. Zum anderen sind die Stoffteile durch das Heften fixiert, und es ist einfacher, exakt zu arbeiten.
Besonders bei schwierigen Partien beispielsweise Rundungen oder eingesetzte Ärmel, ist es daher sehr wichtig, zunächst zu heften.
Ideal zum Heften eignet sich spezielles Reihgarn. Dieses Reih- oder Heftgarn läßt sich einfach und haltbar vernähen und ist dennoch leicht zu reißen. Dadurch kann das Heftgarn, das ja nach dem Steppen nicht im fertigen Kleidungsstück bleibt, wieder einfach entfernt werden.
Beim Heften werden etwa 6 mm lange Stiche gearbeitet.
Höhenausgleich
Der Höhenausgleich (Nähdifferential), ist ein "Fächer" aus Kunststoffstreifen.
Jeder Hobbyschneider kennt das Problem, daß beim Nähen über eine Quernaht der Nähfuß hängt und es zu Fehlstichen kommt oder sogar die Nadel bricht.
Mit dem Höhenausgleich kann - wie der Name schon andeutet - Höhe ausgeglichen, schnell und unkompliziert selbst über dicke Nähte gesteppt werden.
Je nach Dicke der Naht, über die genäht werden soll, wird das Nähdifferential eingestellt. Seitlich unter den Fuß der Maschine gelegt, bringt es diesen auf die Höhe der Naht, und es kann einfach weitergesteppt werden.
Kappnaht
Die Kappnaht ist eine strapazierfähige Naht, die sich besonders für Sport- und Kinderkleidung eignet. Auch bei Jeans findet sie Verwendung.
Alle Nahtzugaben der Kappnaht liegen innerhalb der fertigen Naht, sie kann beidseitig getragen werden.
Die Stoffe werden links auf links festgesteckt. Nach dem Steppen werden die Nahtkanten zu einer Seite hin gebügelt. Die untere Nahtzugabe wird auf die halbe Breite zurückgeschnitten, die obere Nahtzugabe um die untere gelegt, festgeheftet und flachgebügelt.
Danach knapp an der Umbruchkante entlangsteppen.
Mercerisieren
Mercerisieren ist ein Veredelungsprozeß bei der Herstellung von Baumwollgarn.
Bei diesem Prozeß werden die Garnstränge unter Spannung mit Natronlauge behandelt.
Die Fasern werden glatt, gleitfähig und zeigen seidenähnlichen beständigen Glanz, sowie die Reißkraft erhöht sich wesentlich.
Nahtzugabe
Schnittmuster sind grundsätzlich ohne Nahtzugaben ausgezeichnet. Deshalb ist es wichtig, nie entlang dem Papiermuster zuzuschneiden, sondern immer Nahtzugaben zu berücksichtigen.
Als Regel gilt: 1,5 - 2 cm für Nähte, ca. 1 cm an Kanten, die verstürzt werden, ca. 3 - 5 cm für Säume.
Es sollte immer auf gleichmäßig breite Nahtzugaben geachtet werden, so daß beim Stecken oder Heften die Nahtlinien aufeinander liegen, was das Nähen wesentlich erleichtert.
Nahtelastizität
Die Nahtelastizität sollte der Stoffdehnbarkeit angepaßt werden.
Je mehr Stiche pro cm, desto mehr Fadenreserve enthält die Naht, und desto größer ist die Nahtelastizität. Das bedeutet: Bei dehnbaren Stoffen kurze Stichlänge einstellen.
Bei besonders elastischer Maschenware wird mit einem leichten Zickzackstich die gewünschte Nahtdehnung erzielt.
Moderne Nähmaschinen verfügen über eine "Stretch-Stich"-Einstellung, die für dehnbare Stoffe optimal geeignet ist.
4.kleine Stoffkunde
- Ajour: Gewebe oder Strickstoffe mit feinen, stickereiähnlichen Durchbrüchen.
- Batist: Feinfädiger leichter Stoff Leinwandbindung, aus Baumwolle, Leinen, Wolle oder Chemiefasern.
- Belseta: Mikrofaser - Gewebe mit pfirsichhautähnlicher, aufgerauter und geschmirgelter Oberfläche auch Velourslederimitat.
- Bouclé: Gewebe mit unregelmäßiger, noppiger, knotiger Oberfläche, die durch Garne mit knotenartig Verdickungen entsteht .
- Brokat: Jacquardgewebe, häufig mit Glanzgarnen. Der Name stammt aus dem italienischen und bedeutet bestickt .
- Borkenkrepp: Stoff mit baumrindenartiger Oberfläche.
- Changeant: Durch verschiedenfarbige Kett- und Schussfäden entsteht ein schillerndes, changierendes Aussehen.
- Chenille: Schweres, samtähnlich Gewebe, mit Flor (Härchen) auf beiden Seiten.
- Chiffon: Hauchzartes, feines, fließendes Gewebe aus Seiden oder Chemiefaser-Kreppgarnen, mit unregelmäßigem Oberflächenbild und sandigem Griff.
- Chintz: Stark glänzendes Baumwollgewebe mit wie gewachst wirkender Oberfläche. Durch Imprägnierung schmutz- und wasserabweisend.
- Cloqué: „Blasenkrepp“ aus zwei webtechnisch miteinander verbundenen Gewebelagen. In der Ausrüstung zieht sich das untere Gewebe zusammen, so dass das obere unregelmäßige, reliefartige Blasen bildet. C1oqué nicht bügeln.
- Cord: Sammelbegriff für Gewebe mit samtartigen Längsrippen vom Babycord — sehr feine Rippen — bis zum Breitcord .
- Crêpe de Chine: Hauchfeiner Stoff mit unruhiger Oberfläche aus Seide oder Chemiefasern.
- Crespo: Relativ leichte Stoffe in Leinwandbindung mit körniger Struktur aus Kreppgarnen.
- Crinkle, Crash: Vorgeknitterte Stoffe. Die Knitter verlaufen meist in Längsrichtung und sind mehr oder weniger stark ausgeprägt.
- Denim: Jeansstoff, bei dem nur der Kettfaden gefärbt ist. Der Schussfaden ist weiß. Durch die Bindung ist die Oberseite überwiegend blau =Blue Denim oder schwarz = Black Denim und die Unterseite überwiegend weiß.
- Double face: Sammelbegriff für Doppelgewebe mit zwei verschiedenen Warenseiten.
- Duchesse: Stark glänzender, hochwertiger Satin aus Seide oder Chemiefasern.
- Duvetine: Sogenannter falscher Samt, Gewebe in verstärkter Schussatlasbindung
(satinähnlich) aus Baumwolle oder Viskose, die nach dem Färben geraut und geschmirgelt
werden.
- Faconné: Stoff mit kleinen Mustern, die durch Bindungswechsel (unterschiedliche Web-
arten) entstehen, meist mit Matt-glänzend-Effekt
- Fil-á-fil: Gewebe mit treppchenförmiger Kleinmusterung, die durch den Wechsel von hellen und dunklen Kett- und Schussfäden entsteht.
- Flanell: Sammelbegriff für ein- oder beidseitig gerauhte Gewebe aus Baumwolle, Viskose oder Wolle.
- Flausch: Weiche, voluminöse Stoffe mit langer Haardecke.
- Fleece: Siehe Thermo-Velours.
- Frottier: Voluminöses, weiches Schlingengewebe. Die Schlingen entstehen beim Weben.
- Fischgrat: Durch verschieden farbige Garne in Kette und Schuss unterstützte
Gewebemusterung in abgesetzter Köperbindung mit wechselnder Gratrichtung.
- Gabardine: Dichtes Gewebe aus Baumwolle, Wolle oder Chemiefasern mit ausgeprägtem
Köpergrat (diagonal verlaufender Streifeneffekt), der auf der rechten Stoffseite immer von links unten nach rechts oben verläuft.
- Georgette: Auch Crêpe Georgette. Gewebe aus stark überdrehten Kreppgarnen mit
unruhiger, fein strukturierter Oberfläche. Die Stoffe sind weich und fließend und haben einen sandigen Griff.
- gewaschene Seide: Seidengewebe, das durch Waschen und Schmirgeln eine leicht auf
gerauhte, pfirsichhautähnliche Oberfläche erhält. Gewaschene Seide nicht selbst waschen, sondern reinigen lassen.
- Glencheck: Überkaro, markant heraustretend oder Ton in Ton, das über einem karoähnlichen Kleinmuster liegt.
- Gobelin: Buntgemustertes Gewebe mit stumpfen Farben und verschwommenen
Farbübergängen.
- Hahnentritt: Stoffe mit kleiner karoähnlicher Musterung. Typisch die diagonalen Verlängerungen an den Karoecken.
- Jacquard: Sammelbegriff für alle Gewebe, bei denen die Musterung durch Bindungswechsel
entsteht. Durch Verwendung von unter schiedlichen Garnen in Kette und Schuss, z. B. matt und glänzend, hell und dunkel, kann dieser Effekt noch betont werden.
- Jeans-Stoffe: Stoffe vorwiegend in Baumwollcharakter, oft angerauht, vorgewaschen, um die für Jeansbekleidung typische leicht abgestoßene bzw. ausgewaschene Optik zu erhalten.
- Jersey: Sammelbegriff für die verschiedensten Maschenwaren, vom leichten Polojersey bis zum dicken Wolljersey.
- Körper: Grober Baumwollstoff mit leichtem Diagonaleffekt.
- Krepp: Sammelbegriff für alle Gewebe, die durch überdrehte Garne (Kreppgarne), Bindung
(Webart) oder Prägeeffekt eine körnige, narbige Oberfläche erhalten.
- Lavabel: Gut waschbares, weiches, kreppähnliches, fließendes Gewebe mit glatter
Oberfläche aus Seide oder Chemiefasern.
- Lamé: Glänzendes, schillerndes Gewebe durch Metallfäden oder andere glänzende
Effektgarne.
- Leder ist die tierische Haut. Man unterscheidet zwischen Nappaleder= glatte Oberfläche und
Veloursleder = aufgerauhte Oberfläche.
- Loden: Mittelschwere bis schwere Wollstoffe, die durch Walken (Filzen) sehr dicht und strapazierfähig sind. Man unterscheidet Strichloden — aufgerauhte, langhaarige in eine Richtung gelegte Flordecke — und Tuchloden — mit einer stumpfen, strichlosen filzähnlichen Oberfläche.
- Matelassé: Doppelgewebe mit ..reliefartiger, ausgepolsterter Musterung.
- Moiré: Querripsgewebe mit wellenförmiger Musterung, die durch Pressen (Kalandern) erzielt wird.
- Musselin: Leicht und locker gewebter Stoff in Leinwandbindung, vorwiegend aus Baumwolle oder Wolle.
- Nickistoff: Auch Wirkplüsch. Feiner Jersey mit samtähnlicher, kurzfloriger Oberfläche.
- Organza: Transparentes, steifes Gewebe in Leinwandbindung.
- Pannésamt: Stark glänzender Samt mit gepresstem Flor.
- Papillon: Wollpopeline mit leicht rippigem Charakter.
- Paillettenstoffe: Auf einen gewebten oder gewirkten Stoff sind kleine glitzernde
Metallplättchen aufgestickt.
- Pepita: Gewebe mit kleinen hell-, dunkel Karos, die im Gegensatz zu Hahnentritt nicht zackig erscheinen .
- Pelzimitation: Sammelbegriff für gewebte oder gewirkte Stoffe mit dichter Haardecke, die in Länge und Färbung echten Pelzen täuschend ähnlich sein können. Sie werden auch Fun-furs genannt.
- Pikee: Doppelgewebe mit reliefartiger Musterung, die wie gesteppt aussieht.
- Popeline: Gewebe mit feinen Querrippen, die durch sehr feine Kettfäden (Längsfäden) und etwas gröbere Schussfäden (Querfäden) entstehen.
- Renforcé: Mittelfeines Baumwollgewebe in Leinwandbindung.
- Reversible: Stoffe, die zwei „schöne“ aber unterschiedliche Seiten haben, z. B. eine kreppartige, matte Oberseite und eine glänzende, glatte Unterseite.
- Rippenstrickstoff: Durch rechts-links Maschenstruktur meist dehnbarer Strickstoff.
- Rips: Gewebe mit ausgeprägten Rippen, hauptsächlich in Querrichtung.
- Romanitjersey: Schwere, nur leicht dehnbare doppelflächige Maschenware, meist aus hochwertiger Schurwolle, die auf beiden Seiten „rechte“ Maschen zeigt.
- Samt: Gewebe mit einer dichten, senkrecht stehenden, ca. 2 bis 3 mm langen Haardecke.
Samt wird gegen den Strich zugeschnitten.
- Satin: Durch Bindung (Webart) sehr glattes, glänzendes Gewebe mit geschmeidigem Fall.
- Seersucker: Gewebe, das zeilenweise oder durchgehend eine baumrindenähnliche, borkige
Oberfläche hat. Bei „echtem“ Seersucker wird dieser Effekt durch Bindung, bei „falschem“
Seersucker durch Ausrüstung (chemische Behandlung) erreicht.
- Spitze: gibt es in vielen Variationen, von Hand oder maschinell hergestellt. Spitze kann gestickt (Plauener Spitze), gewebt (Bobinet-Spitze), geklöppelt (Valenciennes-Spitze) oder gehäkelt (Galonspitze) sein.
- Strickstoff: Gröbere, dem Hand gestrickten ähnliche Maschenware.
- Sweatshirtstoffe: (sprich: swät schört = Schweißhemd). Meist aus innen auf gerauhtem
Trikotstoff oder Jersey, aus Baumwolle oder Baumwollmischungen.
- Taft: Gewebe aus Naturseide oder Chemiefaser. Taft ist durch Ausrüstung (chemische Behandlung) steif und daher sehr knitteranfällig.
- Thermovelours (auch Fleece): Auf beiden Seiten stark aufgerauhter, flauschiger Stoff aus Mikrofaser, gut warmhaltend, atmungsaktiv.
- Tuch: Wollstoff in Tuchbindung (Leinwandbindung), der durch Walken und anschließendes Rauhen eine filzartige Oberfläche hat.
- Tüll: Durchbrochenes, netzartiges Gewebe, meist mit wabenförmiger Struktur.
- Tweed: Stoff aus groben, melierten, noppigen Garnen mit Handwebcharakter. Kette und Schuss sind meist verschiedenfarbig.
- Velours: Sammelbegriff für weiche, gerauhte Stoffe, mit dichtem, kurzem Flor.
- Vichy: Zweifarbige, kontrastreiche Blockkaros, aus Baumwolle oder Mischgeweben.
- Voile: Durchscheinendes Gewebe in Leinwandbindung, meist aus Baumwolle.
Design:
Pate am 12.09.2001 01:13:00 Uhr | 60304x gelesen
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Kommentare
Kommentar von: Karin Oberländer am 2004-12-14 14:40:41
Finde diesen Artikel zum ersten Kennenlernen von Patchwork sehr gut. Vor allem sind die Informationen zu den einzelnen Stoffarten sehr interessant.
Kommentar von: Romy am 2005-06-30 20:57:00
den teil mit den Bräuchen finde ich besonders interessant
Kommentar von: Karin Blome am 2005-09-07 08:49:00
Hallo, einen sehr interessanten Artikel, den du da geschrieben hast. Ich patche zwar schon seit Jahren, aber die kleine Stoffkunde hat mir dann doch gezeigt, das ich einige Stoffe noch gar nicht kannte. Weiter so.
Kommentar von: Mölle am 2009-12-20 18:15:45
Bin erst jetzt auf diesen Artikel gestossen. Besonders die "kleine Stoffkunde" hat mich sehr interessiert. Obwohl ich schon seit mehreren Jahren nähe und seit gut einem Jahr patche, war ich erstaunt, dass ich einige Begriffe noch nicht kannte. Nun werde ich wohl öfter mal in den Grundanleitungen stöbern.
Kommentar von: Looli am 2011-09-01 16:20:52
Intressanter Atikel, besonderst der Teil mit Bräuchen! =D
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